Auch wenn seine Hülle historisch anmutet – das 1914 erbaute Seewasserwerk Moos ist in seinem Innern modern.
In mehreren Schritten sind Aufbereitungsverfahren und Anlagen dem neuesten Stand der Technik angepasst worden. Wegen der stetigen Verschlechterung der Qualität des Zürichseewassers mussten immer wieder zusätzliche Aufbereitungsstufen eingebaut werden. Erst seit rund 30 Jahren ist aufgrund des verbesserten Gewässerschutzes eine Umkehr dieses Trends zu verzeichnen. Dank der besseren Rohwasserqualität sowie der modernen Aufbereitungsschritte muss heute beispielsweise kein Chlor mehr ins Trinkwasser gegeben werden, was die Bevölkerung sehr schätzt.
Mit dem Projekt AQUANOVO werden neue Varianten der Aufbereitungsstufen geprüft. Bis in das Jahr 2040 entsteht hinter den historischen Mauern des Seewasserwerkes Moos ein neues Werk, das für die nächsten 150 Jahren der Stadt Zürich und den umliegenden Gemeinden einwandfreies Trinkwasser liefert.