Davon sind rund 1100 Kilometer Haupt- und Verteilleitungen, die im Allgemeinen unter den Strassen verlaufen und die Versorgung mit Trinkwasser sicherstellen. 450 Kilometer sind Anschlussleitungen zu den Liegenschaften.
An die Ringleitung sind die beiden Seewasserwerke Moos und Lengg sowie das Grundwasserwerk Hardhof angeschlossen sowie die 21 wichtigsten Reservoire, die das Trinkwasser über fünf Druckzonen in die Haushalte liefern. Während der Nachtstunden werden die Reservoire mittels Pumpenleistung gefüllt. Über das natürliche Gefälle fliesst das Trinkwasser von den Reservoiren in das Leitungsnetz und versorgt alle Haushalte mit frischem Züriwasser. An das Leitungsnetz sind zudem rund 7500 Hydranten sowie 800 Brunnen angeschlossen.
Das Durchschnittsalter der Rohrleitungen beträgt 40 Jahre. Die Wasserversorgung erneuert jährlich bis zu 2 Prozent des Wasserleitungsnetzes und ersetzt somit rund 25 bis 30 Kilometer Rohrleitungen. Dafür investiert die Wasserversorgung jährlich zwischen 25 und 30 Millionen Franken. Um die Zahl der Baustellen möglichst klein zu halten, werden die Arbeiten am Leitungsnetz mit anderen städtischen Stellen (Stadtentwässerung, Tiefbauamt, ewz usw.) geplant und koordiniert.
Die Wasserversorgung Zürich versorgt sämtliche Gebäude in der Stadt mit Trinkwasser. Zum Versorgungsgebiet gehören 67 weitere Gemeinden, die in Verbunde organisiert sind. Diese beziehen einen Teil ihres Wasserbedarfs von der Stadt Zürich. Zu den Aufgaben der Steuerzentrale gehört deshalb auch die Kontrolle der Wasserabgabe an den Anschlussstellen der Leitungsnetze der umliegenden Gemeinden.