Woraus schöpfst du Motivation und Inspiration für deinen Unterricht?
Aus der Musik selbst: Die Welt der Musik ist mit ihrer Vielfalt so spannend – Instrumente, Puls, Rhythmus, Melodien, Harmonien, Geschichte, Biografien und Gefühle.
Aus der Begegnung mit den Schüler*innen: Die jungen Musiker*innen bringen stets tolle Ideen und Eindrücke aus ihrem Leben mit. Diese nehmen wir beim Entdecken der Klanggebung auf den Instrumenten sowie beim Kennenlernen von Lagen, Tönen und Rhythmen auf.
Aus dem Bewusstsein für das Kulturgut «Musik»: Das aktive Musizieren ist für mich ein wesentlicher Teil des Menschseins. Dies weiterzugeben, motiviert mich immer wieder.
Ein Höhepunkt in deinem Alltag als Lehrperson?
Wenn wir gemeinsam etwas Neues verstehen und herausfinden. Die Momente, in denen Erlebtes der Schüler*innen in die Lektion in Form von Gleichnissen und eigenen Erfindungen in die Lektion einfliessen kann, stimmen mich oft tagelang fröhlich.
Was bedeuten Musik, Tanz und Theater für dich?
Musikmachen bedeutet mit «Kopf, Herz und Hand» unterwegs zu sein. Sich im Moment ganz einer Sache zu widmen und das eigene «Denken, Fühlen und Handeln» auf die Musik auszurichten, finde ich wunderbar und wichtig. Dazu kommt natürlich noch, dass Musik die Seele berührt.
Welches ist dein Lieblingsort in Bezug auf Musik, Tanz und Theater in Zürich?
Die Schulhäuser mit den Klamu-Klassen: Es ist so schön in die Schulen zu kommen und Räume zu erleben, die mit Musik und den Instrumenten der Klamu-Kinder gefüllt sind. Ähnlich ist es im Musikzentrum Brunnenhof, das immer mehr durch Musik belebt wird.
Welche Art von Musik hörst du am liebsten?
Ich bin mit klassischer Musik aufgewachsen und schätze und liebe sie nach wie vor. Grundsätzlich höre ich aber Musik gerne bunt gemischt – von Rameau bis Deichkind. Seit einigen Jahren begeistern mich auch Volksmusik und Volkslieder immer mehr – für mich ist das Musik von Mensch zu Mensch.
- Seit 2019 an MKZ
- Lehrperson: Klassenmusizieren (Klamu) und Kontrabass