Erneuerbare Energiequellen sind begrenzt. Um genügend Wärme aus erneuerbaren Quellen zu liefern, muss der Wärmebedarf sinken. Wärmedämmung, neue Fenster sowie effiziente Nutzung und Bewirtschaftung reduzieren den Energieverbrauch des Gebäudeparks.
Ziel: Reduktion des Wärmebedarfs des Gebäudeparks bis 2040
Die Massnahmen zeigen, was die Stadtverwaltung tut, um die jeweiligen Zielsetzungen zu erreichen.
Die Anforderungen an Neubauten in der Regelbauweise werden durch das kantonale Energiegesetz festgelegt. Die Stadt kann bei Sondernutzungsplanungen und Arealüberbauungen nach Art. 8 BZO erhöhte energetische Anforderungen stellen. Obwohl Sondernutzungsplanungen und Arealüberbauungen nur einen kleinen Anteil der jährlich bewilligten Bauprojekte ausmachen, können sie aufgrund ihrer grossen Sichtbarkeit eine Vorbildwirkung haben.
Mit dem städtischen Immobilienstandard «Meilenschritte 23» geht Zürich bewusst über die gesetzlichen Vorgaben hinaus. So zeigt die Stadt, wie energie- und ressourceneffizientes Bauen heute möglich ist. Die «Meilenschritte 23» gelten für alle städtischen Hochbauten sowie für Bauprojekte stadtnaher Institutionen, etwa von Stiftungen oder Baurechtsnehmenden. Damit übernimmt Zürich eine klare Vorbildrolle im nachhaltigen Bauen.
Durch bessere Dämmung und moderne Fenster sinkt der Energieverbrauch von Gebäuden deutlich. Die Stadt Zürich sorgt dafür, dass energetische Sanierungen einfacher und schneller umgesetzt werden können – mit klaren Vorgaben, Beratung und finanzieller Unterstützung. Bei ihren eigenen Gebäuden geht die Stadt mit gutem Beispiel voran und saniert diese zügig und umfassend.
Weniger Energie im Alltag – das gelingt, wenn Gebäude effizient betrieben werden und die Nutzerinnen und Nutzer sorgsam mit Energie umgehen. Die Stadt setzt dabei auf Sensibilisierung und zeigt mit gutem Beispiel, wie ein bewusster und sparsamer Umgang mit Energie funktionieren kann.