Auf Stadtgebiet sind rund 19 800 Heizungen mit Heizöl oder Erdgas in Betrieb (Stand 2022). Bis spätestens 2040 sollen alle fossil und elektrisch betriebenen Heizungen durch klimafreundliche Systeme ersetzt werden.
Ziel: Bis 2040 werden alle fossilen Heizungen durch erneuerbare Systeme ersetzt.
Die folgend Kennzahl macht den Fortschritt bei der Umsetzung des Ziels erkennbar.
Seit dem 1. September 2022 ist das revidierte Energiegesetz des Kantons Zürich (EnerG) in Kraft. Es schreibt bei Neubauten und beim Ersatz von Heizungen den Einsatz erneuerbarer Energien zur Deckung des Wärmebedarfs vor. Seit Inkrafttreten des EnerG bis Ende 2024 wurden auf dem Stadtgebiet insgesamt 1857 Genehmigungen für Heizungen erteilt, davon 30 befristet. Nach bisherigen Erfahrungen wurden etwa 90 % der Bewilligungen für den Ersatz bestehender Heizungen und rund 10 % für Heizungen in Neubauten ausgesprochen.
Die Baubewilligungen wurden praktisch ausschliesslich für fossilfreie Wärmeerzeugungen erteilt: 72 % der Genehmigungen entfielen auf Wärmepumpen (Erdwärmesonden, Luft-Wasser- oder Wasser-Wasser-Wärmepumpen), weitere 18 % auf Anschlüsse an Fernwärmenetze. Rund 5 % der Anlagen wurden mit Biogas- und etwa 3 % mit Holzheizungen realisiert.
Die Massnahmen zeigen, was die Stadtverwaltung tut, um die jeweiligen Zielsetzungen zu erreichen.
Der gebäudeseitige Wärmebedarf soll rasch und vollständig mit Energie aus erneuerbaren Quellen gedeckt werden. Die Stadtverwaltung unterstützt den dafür notwendigen Heizungsersatz mit informativen, organisatorischen und koordinativen Massnahmen sowie mit finanziellen Anreizen.
Dank dem forcierten Ersatz von Gebäudeheizungen bei städtischen Immobilien sollen diese bis 2035 weitgehend klimaneutral betrieben werden.