Die Bauten der Stadt Zürich sind grösstenteils mineralisch geprägt. Dies zeigt sich auch im jährlich verbauten Betonvolumen, das bei rund 35 000 Kubikmetern liegt. Der seit dem Jahr 2005 von der Stadt Zürich eingesetzte Beton würde einem Würfel mit einer Kantenlänge von über 80 Metern entsprechen.
Angesichts dieser Materialmengen ist die Ressourcen- und schlussendlich auch die Deponieraumfrage zentral.
Der Anteil von Recyclingbeton am gesamten Betonvolumen stadteigener Bauten liegt im Durchschnitt bei 90 %. Seit 2018 wird vermehrt Recyclingbeton mit Mischabbruch als Gesteinskörnung eingesetzt (Recyclingbeton RC-M). Mischabbruch fällt bei Rückbauten in grossen Mengen an.
Im Zuge des Netto-Null-Ziels der Stadt Zürich werden zudem vermehrt Holzbauten realisiert. Gemeinsam mit dem Einsatz von Recyclingbeton unterstützt dies die Umsetzung der Charta «Kreislauforientiertes Bauen», deren Ziel es ist, bis 2030 den Einsatz nicht erneuerbarer Primärrohstoffe auf 50 % der Gesamtmasse zu reduzieren.
Der Ersatzneubau der Schulanlage Saatlen wurde in Holzmodulbauweise mit Holz-Beton-Verbunddecken realisiert.