Die IMMO stellt in ihren Gebäuden eine gute Raumluftqualität sowie Schadstoff- und Schimmelfreiheit, eine geringe Radonbelastung und eine gute Frischluftversorgung sicher. Dafür prüft sie periodisch Betrieb und Nutzung der Gebäude.
Bei Verdacht auf Kontaminationen durch Schadstoffe führt sie Messungen und systematische Analysen durch und optimiert die Raumluftqualität mithilfe betrieblicher, technischer oder baulicher Massnahmen. Zudem achtet sie auf schadstofffreie Produkte für eine gesunde Arbeits- und Wohnumgebung.
Radon ist ein radioaktives Gas, das auf natürliche Weise im Erdboden entsteht und in Räume mit direktem Bodenkontakt eindringen kann. Bei lang anhaltender erhöhter Strahlenbelastung kann es die Gesundheit gefährden.
Infolge verschärfter gesetzlicher Grenzwerte für die zulässige Radonkonzentration in Aufenthaltsräumen hat die Stadt in den letzten Jahren in ihren Immobilien breit angelegte Messungen des Gases durchgeführt. Besonderes Augenmerk galt erdberührenden Räumen, die von Kindern und Jugendlichen während mehr als 15 Stunden pro Woche genutzt werden. Der neue Referenzwert wurde in 3 % der untersuchten Räume überschritten, die sich auf 50 städtische Gebäude verteilen.
Die Gebäude werden innerhalb der gesetzlichen Frist baulich saniert – entweder bei planmässigen Instandsetzungen oder im Rahmen eines Sammelprojekts, das in 30 Gebäuden (vorwiegend Schulen und Kitas) seit Sommer 2025 umgesetzt wird. Zum Einsatz kommen Abdichtungen, mechanische Lüftungssysteme sowie Unterbodenabsaugungen. (STRB Nr. 3517/2023)