Die Stadt Zürich hat ihre Zielvorgaben zu den indirekten Treibhausgasemissionen (THGE) aus gekauftem Strom durch den Bezug von 100 % Ökostrom bereits übertroffen (STRB Nr. 1014/2019). Um die steigende Nachfrage nach Strom aus erneuerbaren Energien zu decken, soll der Ausbau von PV-Anlagen auf Stadtgebiet dennoch stark beschleunigt werden. In Zusammenarbeit mit dem Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) werden auf Dächern und anderen geeigneten Flächen der IMMO seit 2018 entsprechende Anlagen gebaut.
Mit der städtischen Photovoltaik-Strategie (STRB Nr. 893/2021) und deren Aktualisierung im Jahr 2025 (STRB Nr. 3248/2025) wurden Ziele und Massnahmen formuliert, wie bis 2030 auf allen stadteigenen Gebäuden 28 GWh Energie pro Jahr produziert werden kann, davon rund 16 GWh im IMMO-Portfolio.
2025 liess die IMMO PV-Anlagen mit einer Gesamtfläche von 4000 m2 und einer jährlichen Stromproduktion von 0,5 GWh auf ihren Dächern montieren. Damit stieg die gesamte Solarstromproduktion auf 7 GWh, was einem jährlichen Verbrauch von rund 1600 Vier-Personen-Haushalten entspricht.
Das vom Stadtrat beschlossene Klimaziel Netto-Null (STRB Nr. 381/2021) verschärft die bisherigen Vorgaben zur Elektrifizierung der Fahrzeuge: Bis 2035 soll die städtische Betriebsfahrzeugflotte (ohne VBZ) bis auf wenige Ausnahmen nur noch mit erneuerbaren Energien betrieben werden.
Die IMMO stellt ihren Kund*innen Infrastruktur für E-Mobilität zur Verfügung und unterstützt sie damit bei der Senkung der direkten Treibhausgasemissionen (THGE). 2025 wurden die Lademöglichkeiten für die städtische Fahrzeugflotte um über 100 Stationen auf insgesamt 622 erhöht.