Was ist das ideale Verhältnis zwischen Einwohner*innen und Beschäftigten in einer Gemeinde? Eins zu eins – ein*e Beschäftigte auf eine*n Einwohner*in? Oder muss es in einer Stadt höher liegen? Diese Frage wird in der Stadtzürcher Politik wiederholt diskutiert, auch weil die Zahl der Beschäftigten in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen ist.
Eine Studie, welche die Stadtentwicklung Zürich in Auftrag gegeben hat, kommt zum Schluss: Es gibt kein ideales Verhältnis, weil die Voraussetzungen in jeder Gemeinde andere sind. Die Stadt Zürich nimmt für die ganze Region wichtige Zentrumsfunktionen wahr, mit Spitälern, Hochschulen oder Forschung. Und diese benötigen Arbeitskräfte. So arbeiten in Zürich mehr Personen, als hier wohnen, auf eine*n Einwohner*in kommen 1,26 statistische Beschäftigte. Im ganzen Kanton ist das Verhältnis mit einem Wert von 0,71 hingegen umgekehrt. (jh)