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Esther Kempf zu Gast im Atelier Hermann Haller

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Genaues Hinsehen, das Gespür für das Profane, vermeintlich Unscheinbare und eine ironisch-humorvolle Art zeichnen die Werke von Esther Kempf (*1980) aus. Diesen Sommer zeigt die Zürcher Künstlerin neue, eigens für die Ausstellung im Atelier Hermann Haller erstellte Arbeiten und lotet dabei die Grenzen der Bildhauerei aus.

Kuratiert ist die Ausstellung von Lorenz Hubacher und Véronique Wüllrich. 


Vierte Ausgabe der Ausstellungsreihe «zu Gast im Atelier Haller»

Bild des Werks Denkmäler - Maurerkelle von Esther Kempf

Denkmäler - Maurerkelle

Bei der vierten Ausgabe der Ausstellungsreihe «zu Gast im Atelier Haller» trifft diesen Sommer die junge Künstlerin Esther Kempf auf die Werke von Hermann Haller. Sie reagiert auf das Schaffen von Hermann Haller mit bereits bestehenden und auch eigens für die jetzige Sommerausstellung erstellten Werken.

Genau 100 Jahre beträgt der Altersunterschied zwischen Esther Kempf (*1980) und dem Gastgeber Hermann Haller (1880 – 1950). Mehr als drei Generationen trennen die Künstlerin und den Bildhauer. Haller war zu seiner Zeit einer der erfolgreichsten plastischen Künstler der Schweiz – er blieb der figürlichen Bildhauerei zeitlebens treu. Haller portraitierte bekannte und befreundete Persönlichkeiten und schuf Hunderte von Werken, von der Kleinplastik bis zur überlebensgrossen Figur. Die zahlreichen Personen, die ihm auf seiner beharrlichen Suche nach der vollendeten Form Model sassen, sind in seinen Werken präsent geblieben.


Esther Kempf lotet die Grenzen der Bildhauerei aus

Bild des Werks Free Transform Nr. 3 von Esther Kempf

Free Transform Nr. 3

Esther Kempf schaut für ihre Arbeiten genau hin, sie beobachtet präzis und bringt vermeintlich Unscheinbares und Profanes zum Vorschein. Von den künstlerischen Medien lässt sie sich keine Grenzen setzen und eignet sich auch mal kurzentschlossen neue Techniken an, wenn ihre konzeptionellen Vorstellungen danach verlangen.

Für die Sommerausstellung im Atelier Hermann Haller setzte sich Esther Kempf eingehend mit Hermann Haller und seinem Arbeitsort auseinander. Sie greift Themen und Details seiner Werke auf und antwortet mit eigenen Arbeiten, legt Hand am Ort von Hallers Wirkens an – und lotet die Grenzen der plastischen Kunst aus.


Vernissage und Führungen

Die Vernissage zur Ausstellung findet am Donnerstag, 18. Juni 2015, 18 Uhr statt.

Öffentliche Führungen sind an Sonntagen vom 28. Juni, 5. Juli, 2. August, 13. September, 20. September und 4. Oktober.

Die Führungen beginnen um 14 Uhr, dauern rund eine Stunde und sind kostenlos. 


Blick in die Ausstellung - Skulpturen von Hermann Haller und Bild von Esther Kempf

Blick in die Ausstellung - Esther Kempf zu Gast im Atelier Hermann Haller


Über das Atelier Hermann Haller

Atelier Hermann Haller

Atelier Hermann Haller

Das 1932 erbaute Atelier des Bildhauers Hermann Haller (1880 - 1950) bietet in den Sommermonaten unentgeltlich Einblick in das Schaffen dieses einst berühmtesten Schweizer Plastikers. Im authentischen Ambiente ist sein Werk ziemlich umfassend präsent und reicht von schnell gearbeiteten Skizzen über unzählige Studien und Kleinplastiken bis zu den Gipsmodellen für die grossformatigen in Bronze gegossenen Figuren. Sie erzählen von der passionierten Auseinandersetzung Hallers mit der Frauengestalt und werfen Fragen zu Menschenbild und Schönheitsbegriff auf. Viele Porträtköpfe zeugen von Hallers ausgedehntem Beziehungsnetz, das bedeutende Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur und Wissenschaft, die in den Zwanziger- und Dreissigerjahren in Zürich weilten, umfasste.



Weitere Informationen

Öffnungszeiten

Kontakt

Atelier Hermann Haller

Postadresse:
Höschgasse 6
8008 Zürich

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Lageplan: Atelier Hermann Haller, Höschgasse 8a

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