Nutzung seit Herbst 2015

Die historische Liegenschaft Bärengasse befindet sich seit ihrer spektakulären
Verschiebung an die Basteiwiese in den Siebzigerjahren im Verwaltungsvermögen der Stadt Zürich. Bis zum Auszug des Landesmuseums 2008 wurde sie als Wohnmuseum genutzt. Die denkmalgeschützte Bausubstanz erwies sich in der Folge als anspruchsvolle Rahmenbedingung für eine zeitgemässe und nachhaltige Nutzung. Sie konnte daher in den vergangenen Jahren ausschliesslich für verschiedene kulturelle Zwischennutzungen eingesetzt werden.

Mit dem Nutzungsmix von Jungem Literaturlabor JULL in der Verantwortung der Provinz GmbH und Bildungsinsel der Volkshochschule Zürich AG konnte eine auf die räumlichen Bedingungen abgestimmte, langfristige und attraktive Lösung gefunden werden, die Synergien zwischen Kunst und Bildung möglich macht.

Das JULL bespielt in einem dreijährigen Pilotprojekt in der Bärengasse das gesamte
Parterre sowie die erste Etage. Die Etagen zwei und drei sowie der Dachstock benutzt die Volkshochschule AG. Ein Teil des Parterres dient als Aufführungsort. Dort wurde eine übersichtliche, permanente Lesebühne eingerichtet, kombiniert mit einem öffentlichen Foyer, wo Resultate des Jungen Literaturlabors (auf Bildschirmen, grossen Wandtafeln oder in kleinen Ausstellungen) präsentiert werden. Diese öffentlichen Räume sind durch eine Aufenthaltszone und ein Buffet ergänzt worden, das eine einfache Bewirtung der jungen und älteren Gäste von JULL und Volkshochschule ermöglicht und so zu einer generationenübergreifenden Begegnungszone wird. 

Zwischennutzung

Rückblick März 2014 bis März 2015: GASTHAUS ZUM BÄREN - Interdisziplinäre Plattform für Fragen von Gegenwart und Zukunft

Im geschichtsträchtigen Museum Bärengasse entstand in Zusammenarbeit mit der Stadt Zürich eine interdisziplinäre Plattform mit dem Ziel, Fragen zu Gegenwart und Zukunft nachzugehen. Am 13. März 2014 wurde das «Gasthaus zum Bären» in Anwesenheit der Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch durch den Think Tank W.I.R.E. und CURATING (eine Kooperation des MAS Curating ZHdK mit dem Webjournal www.on-curating.org) offiziell eröffnet.

www.gasthauszumbaeren.ch

Rückblick August 2012 bis Juni 2013

Zwischen August 2012 und Juni 2013 wurde das Museum Bärengasse als Ausstellungsort zwischengenutzt. Im Ausstellungsprogramm fanden Gruppen- und Einzelausstellungen statt, die alle einen engen Bezug zur Stadt Zürich aufweisen. Die Zwischennutzung des Museums Bärengasse wurde zu einem grossen Teil von der Stiftung Sunflower finanziert.

Learning from Warsaw - 8.11.-15.12.13

Mit Beiträgen von

Nino Baumgartner
Beni Bischof
Esther Kempf
Zosia Kwasieborska & Georg Keller
Katharina Marszewski
Michael Meier & Christoph Franz
Katarzyna Przezwanska
Karol Radziszewski
Joanna Rajkowska
Roland Roos
Konrad Smolenski
Iza Tarasewicz
Artur Zmijewski

Weitere Informationen

Twisted Sisters. Reimaging Urban Portraiture - 5.7.-8.9.13

Die Städtepartnerschaft Zürich San Francisco feiert dieses Jahr ihr 10-jähriges Bestehen. Twisted Sisters: Reimaging Urban Portraiture wird zu diesem Anlass am 4. Juli im Museum Bärengasse eröffnet. Organisiert wird die Ausstellung von der Stadt Zürich und der San Francisco Art Commission Galleries, kuratiert von Alexandra Blättler und Meg Shiffler. Twisted Sisters fasst neu entwickelte Arbeiten von 15 Kunstschaffenden in einer Ausstellung zusammen, die eine neue Art des Sehens und Erlebens städtischer Strukturen ins Zentrum rückt.

 

Öffentliche Kuratorinnenführungen:

Freitag, 5. Juli, 17 Uhr (mit Alexandra Blättler und Meg Shiffler)

Do, 11. Juli, 12 Uhr (mit Alexandra Blättler)

Do, 8. August, 12 Uhr (mit Alexandra Blättler)

 

Führung zur Finissage:

So, 8. September, 17 Uhr (mit Alexandra Blättler)

Entdeckt / Wiederentdeckt. Manfred Hölzel. Tine Melzer. Vincent Kriste - 19.4.-2.6.13

In der Ausstellung „Entdeckt / Wiederentdeckt“ im Museum Bärengasse vom 19. April bis 2. Juni 2013 wird auf das erstaunliche Werk von Manfred Hölzel aus den 60er- und 70er- Jahren aufmerksam gemacht. Seine Arbeit spiegelt die kulturellen Auseinandersetzungen dieser Zeit auf sehr vielschichtige Weise.

Mit Werken der jungen Künstlerin Tine Melzer und von Vincent Kriste wird der Horizont zudem zeitlich erweitert. Deren Umgang mit Sprache und Malerei setzt dem Werk von Hölzel Positionen von heute entgegen. Komplett andere und genauso radikale.

 

In dieser Ausstellung gibt es viel zu entdecken: Manfred Hölzel entführt uns in die Welt seiner Kunstsysteme, Tine Melzer kalibriert und erweitert mit ihren Arbeiten die Sprachwelt, und Vincent Kriste bricht zu neuen Horizonten auf mit präzisen Untersuchungen der Malerei.

Vernissage: Donnerstag, 18. April 2013, 18-21Uhr

Am 29. Mai 13 wird Helmut Vogel im Museum Bärengasse Texte von Manfred Hölzel lesen.
Tine Melzer: Sprachspiel

www.tinemelzer.eu

www.vincentkriste.com

RaumWelten. Visarte Zürich/Tessin - 8.2.-24.3.13

Eine Ausstellung mit Künstlerinnen und Künstlern aus dem Tessin und Zürich.
Diesem Projekt vorausgegangen ist eine Ausstellung letztes Jahr im Spazio Officina in Chiasso mit dem Titel "Enigma della modernità". Die Ausstellung nahm Bezug auf die Ausstellung im Max-Museum nebenan: Dort wurden Radierungen von Gianbattista Tiepolo aus dem 18. Jahrhundert gezeigt.
Das Thema der zeitgenössischen Ausstellung war dem Aspekt der Räumlichkeit in Tiepolos Arbeit gewidmet. Dieses Thema wird auch in der Ausstellung "RaumWelten" in Zürich eine Rolle spielen.

In der Ausstellung sind Werke zu sehen von Guy Bettini, Elisabeth Eberle, Aglaia Haritz, Rosina Kuhn, Nici Jost, Penelope M. Mackworth-Praed, Hektor Mamet, Laura Solari, Myriam Thyes, Maya Vonmoos und Teres Wydler.

Klanginstallation von Guy Bettini am 28. Februar 2013, 18 Uhr.

Guy Bettini  -   Trompete und Flügelhorn
Louis Schild - Bass
Paul Lovens - Schlagzeug

Warming Up the House - 7.12.12-13.1.13

Die Ausstellung mit 27 Zürcher Künstlerinnen und Künstlern bildet den Auftakt zu einer Reihe von drei Kunstausstellungen bis im Sommer 2013.

Diese Ausstellung bietet einen subjektiven Einblick in das Zürcher Kunstschaffen. Die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler arbeiten mit den verschiedensten Medien, wie Fotografie, Zeichnung, Video, Malerei, Installation, Objekt und Skulptur. Sie haben in der Öffentlichkeit einen unterschiedlichen Bekanntheitsgrad und stammen aus verschiedenen Generationen. Der älteste Künstler ist 1924 geboren und der jüngste 1980. Sie wurden irgendwo in der Schweiz oder der weiteren Welt geboren und arbeiten in Zürich oder gerade umgekehrt. Die Gemeinsamkeit in ihrer Biografie ist der Ort Zürich.

In der Ausstellung sind Werke zu sehen von Ian Anüll, Luigi Archetti, Sabina Baumann, Reto Boller, Tashi Brauen, Andreas Dobler, Hans Michael Freisager, Katrin Freisager, Marcel Gähler, Pier Geering, Huber.Huber, H.R.Giger, Bruno Jericke, Franziska Koch, Denise Kobler, Pietro Mattioli, Cat Tuong Nguyen, Walter Pfeiffer, Ugo Rondinone, Jenny Rova, Andreas Rüthi, Mario Sala, Klaudia Schifferle, Shirana Shahbazi, Christine Streuli, Hans Witschi und Marc Zeier.

Kurator: Rolf Müller

Zürich - Kunming: 30 Jahre Städtepartnerschaft - 6.10.-11.11.12

Dieses Jahr feiert die Städtepartnerschaft zwischen Zürich und Kunming ihren 30. Geburtstag. Die Existenz der Städtepartnerschaft ist vielen bekannt - die Inhalte sind es teilweise weniger. Genauso verhält es sich mit der Stadt Kunming - vielen ein Begriff und doch oft nicht richtig zu verorten. Diese Jubiläumsausstellung soll einen Einblick in die verschiedenen Facetten der Städtepartnerschaft in den Bereichen Wasser, Denkmalschutz, Stadtentwicklung, öffentlicher Verkehr etc. gewähren und die wichtigsten Ergebnisse  der Zusammenarbeit aufzeigen. Gleichzeitig soll unsere Partnerstadt Kunming ein Gesicht erhalten - beispielsweise durch Stephan Schachers Fotoprojekt "31 days, 31 ways, 31 minds" mit Portraits von Menschen in Zürich und Kunming. Der kulturelle Aspekt der Städtepartnerschaft wird deutlich durch die Ausstellung der Werke der Zürcher Künstlerinnen und Künstler, die alle mit einem Stipendium der Stadt Zürich einen mehrmonatigen Atelieraufenthalt in Kunming verbracht haben (Ana Roldan, Nuri Koerfer, Nathalie Bissig, Raoul Müller, Chantal Hoefs, Patrick Hari).
Organisation: Amt für Stadtentwicklung Zürich
Kurator Ausstellung Zürcher Künstler: Rolf Müller

Informationen zur Ausstellung

Grenzgänger. Ein europäisches Kunstprojekt - 3.8.-9.9.12

Bisherige Ausstellungen

La Tinaia (Florenz)
Das Atelier (Lahr)
Kunstgruppe der FHG (Freiburg)
Atelier vom Wolf in der Säule (Zürich)

33 Künstler, 4 Ateliers und 3 Länder stellen gemeinsam aus. Es ist nicht eine stilistische Schule oder ein historischer Zusammenhang, der die vier Ateliers verbindet, sondern die Lebenssituation der Kunstschaffenden. Die Künstlerinnen und Künstler sind Menschen mit Psychiatrieerfahrung oder psychischen Erkrankungen.
Ihr Label ist die "Outsider Art". Meist ungewollt befinden sie sich am Rand der gesellschaftlichen Welt und der Kunstszene. Die ausgestellten Kunstwerke bringen das Bild der Grenzen in Bewegung. Die einen bedienen sich vertrauter Formen, andere verweigern jede Zuordnung.
Die Wanderausstellung "grenzgänger" zog durch Deutschland (2011) nach Florenz (2012) und bezieht nun in Zürich ihre letzte Station.
Organisation: Atelier Wolf in der Säule
Ausstellungseinrichtung: Rolf Müller

www.wolfindersaeule.ch

Austellungen 2009, 2010

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