Global Navigation

Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

Der Stadtrat von Zürich hatte im Rahmen seiner Legislaturplanung 2010–2014 die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung als Fokusthema definiert. Schranken sollen abgebaut und weitere Schritte zur Gleichstellung gemacht werden. Die entsprechende Projektorganisation wurde vom Stadtrat 2014 bis Mitte 2016 verlängert, um die begonnenen Arbeiten in den Handlungsfeldern abzuschliessen.

Zielsetzungen

Bis 2024 sollen öffentliche Gebäude, Anlagen, Dienstleistungen, Informationen und Veranstaltungen ohne Einschränkungen hindernisfrei zugänglich sein, und Zürich soll zu den attraktivsten Städten in Europa für Menschen mit Behinderungen zählen. Deshalb soll die Stadtverwaltung für das Thema weiter sensibilisiert werden, alle laufenden Projekte zugunsten von Menschen mit Behinderung in den Dienstabteilungen inventarisiert, allfällige Lücken erfasst und die notwendigen Massnahmen zur Schliessung ergriffen werden.

Handlungsfelder

Die Ressourcen der Stadt Zürich sind beschränkt. Der Stadtrat hat deshalb beschlossen, sich auf fünf prioritäre Handlungsfelder zu konzentrieren. Für diese Aufgaben wurden drei Beauftragte für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung ernannt (je 30 Prozent im Präsidialdepartement, im Hochbaudepartement und im Sozialdepartement).

  • Öffentliche Gebäude, Anlagen und Dienstleistungen sollen grundsätzlich hindernisfrei zugänglich sein. Deshalb sind diese durchgehend zu inventariseren und die notwendigen Massnahmen müssen terminiert werden.
  • Noch sind nicht alle demokratischen Rechte hindernisfrei zugänglich. Unter Einsatz elektronischer Kommunikationsmittel sollen Verbesserungen erzielt werden.
  • Ein Teil der Menschen mit Behinderung hat es auf dem Wohnungsmarkt doppelt schwer. Der Stadtrat will den behindertengerechten Wohnungsbau und die Vermietung von geeigneten Wohnungen an Menschen mit Behinderung fördern.
  • Die Stadt Zürich als Arbeitgeberin will den Anteil von Angestellten und Lernenden mit einer Behinderung erhöhen. Als grosse Arbeitgeberin kann die Stadt Zürich Vorbild sein für andere Arbeitgeber und zeigen, dass die berufliche Integration möglich ist.  
  • Als letzte Massnahme sollen die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung für die speziellen Lebenssituationen von Menschen mit Behinderung sensibilisiert werden.

Kontaktstelle

Rainer Thalmann, Kontraktmanagement Sozialdepartement

Anliegen, Fragen, Anregungen usw.    

Kontaktformular

Leben mit Behinderung

Wegweiser zu Anlaufstellen und Hilfeleistungen

www.stadt-zuerich.ch/wegweiser > Gesundheit und Behinderung

Weitere Informationen