Unter dem Titel «Demenz neu denken» widmete sich das diesjährige Zürcher Demenzsymposium der Frage, wie Demenz nicht nur als medizinische, sondern als gesamtgesellschaftliche Herausforderung verstanden und gestaltet werden kann. Fachpersonen aus dem Gesundheits- und Sozialwesen sowie weitere Interessierte diskutierten, wie gesellschaftliche Teilhabe, Inklusion und demenzfreundliche Strukturen gefördert werden können.
Den Auftakt bildeten die Perspektiven von Menschen mit Demenz selbst. Im Zentrum standen ihre Erfahrungen, Bedürfnisse und die Frage, wie Teilhabe trotz bestehender Barrieren gelingen kann. In praxisnahen Workshops wurden anschliessend unterschiedliche Lebensrealitäten anhand von Fallbeispielen vertieft und gemeinsam Lösungsansätze erarbeitet.
Ein Höhepunkt des Symposiums war das Podiumsgespräch zur Gestaltung einer demenzfreundlichen Gesellschaft. Diskutiert wurden die Möglichkeiten und Grenzen von Teilhabe auf spezialisierten Demenzabteilungen sowie die Rolle der Pflege als Mitgestalterin von Inklusion. Ebenso wurde die Bedeutung von Quartierarbeit, Nachbarschaftsnetzwerken und ambulanten Diensten wie der Spitex hervorgehoben, um Menschen mit Demenz ein möglichst selbstbestimmtes Leben in ihrem gewohnten Umfeld zu ermöglichen.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Früherkennung und Prävention. Aktuelle Forschungsergebnisse zu Risiko- und Schutzfaktoren sowie evidenzbasierte Interventionsansätze zeigten auf, wie wissenschaftliche Erkenntnisse in die Praxis übertragen werden können.
Das Symposium bot vielfältige Impulse für Forschung, Praxis und Gesellschaft und machte deutlich, dass ein neuer Blick auf Demenz notwendig ist, um Teilhabe und Lebensqualität nachhaltig zu fördern.
Ich möchte mich herzlich bedanken für den Tag. Habe selten so einen gut organisierten, moderierten und spannenden Kongress erlebt.
Rückmeldung einer Teilnehmerin des Demenzsymposiums 2025
- Sie unterstützen die fachliche Auseinandersetzung mit Demenz als gesellschaftlich relevantem Thema
- Sie erreichen ein qualifiziertes Fachpublikum aus Pflege, Medizin, Therapie, Sozialwesen und Verwaltung
- Sie positionieren Ihre Organisation in einem seriösen, öffentlichen und werteorientierten Umfeld
- Sie stärken Ihre Sichtbarkeit bei Entscheidungsträger*innen und Multiplikator*innen.
Mehr Informationen erhalten Sie auf der Veranstaltungspartner*innen-Seite.