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Die Liegenschaftenverwaltung vermietet rund 9200 Wohnungen. Dieses Wohnangebot richtet sich an alle Bevölkerungsschichten in unterschiedlichen Lebenslagen. 6577 Wohnungen befinden sich in Wohnsiedlungen und 2630 Wohnungen in Einzel-Liegenschaften (Stand 31.12.2016)

Hypothekarischer Referenzzinssatz

Die Höhe des hypothekarischen Referenzzinsatzes beeinflusst die Mietzinse. Die Liegenschaftenverwaltung gibt sowohl Senkungen als auch Erhöhungen an ihre Mieterschaft weiter. Das Bundesamt für Wohnungswesen senkte den hypothekarischen Referenzzinssatz am 1.6.2017 um 0,25 auf 1,50 Prozent, was einer Mietzinsreduktion um 2,91 Prozent entspricht. Rechnet man die Teuerung seit der letzten Mietzinssenkung (1. November 2015) von 0,08 Prozent auf sowie die allgemeine Kostensteigerung von 0,5 Prozent jährlich, resultiert eine Mietzinssenkung von 1,83 Prozent. Die Liegenschaftenverwaltung wird die Senkung generell auf den 1. November 2017 an die Mieterinnen und Mieter weitergeben; diese werden direkt informiert. 

Abweichende Kostenstände im Mietvertrag oder individuelle Vorbehalte werden berücksichtigt.

Bei Wohnungen, die vom Kanton subventioniert sind, werden die neuen Kostenmietzinsen mit dem reduzierten hypothekarischen Referenzzinssatz von 1,5 Prozent und der Betriebsquote von 3,25 Prozent errechnet.

Mietzinse

Grundsatz

Die Mietzinse sind zu Selbstkosten nach dem Grundsatz der Kostenmiete berechnet. Kostenmiete heisst: Die Mieteinnahmen dürfen nur die anfallenden Kosten inkl. Rückstellungen decken und keine Rendite abwerfen.

Mietzinsberechung der Kostenmiete

  • Kapitalkosten (Anlagewert x hypothekarischer Referenzzinssatz)
  • Bewirtschaftungskosten (3.25 % des Gebäudeversicherungswerts)

Berechnungsgrundlage ist die kantonale Wohnbauförderungsverordnung.

Grundsätze der Wohnungsvermietung

Bild: Mara Truog

Es gelten folgende Richtlinien:

  • Personenzahl = mindestens Anzahl Zimmer - 1
  • Miete und Einkommen müssen in einem angemessenen Verhältnis stehen
  • Vorrang haben Personen, die mit Kindern zusammen leben.


Hier geht's zur Verordnung über die Grundsätze der Vermietung

Vergünstigte Wohnungen in Wohnsiedlungen

subventionierte Wohnungen

2385 Wohnungen sind mit Mitteln von Bund, Kanton und Stadt für bescheidenere Einkommen vergünstigt (subventioniert). Für die Miete solcher Wohnungen gelten die kantonalen Grundsätze der Vermietung (Personenzahl, Einkommen, Vermögen, Wohnsitz). 

Dokumente der kantonalen Wohnbauförderung

Einkommens- und Vermögenslimiten für subventionierte Wohnungen

Die Einkommenslimiten für den Bezug einer subventionierten Wohnung sind seit 2009 indexiert und werden jeweils per 1. Juli dem Landesindex der Konsumentenpreise vom April angepasst. Die im Merkblatt über die Anforderungen aufgeführten Einkommens- und Vermögenslimiten gelten für das steuerbare Einkommen des Jahres 2014. Im nachfolgendem Dokument sind alle Anforderungen an Mieterinnen und Mieter subventionierter Wohnungen aufgeführt. Die Kontrolle über die Einhaltung der Bestimmungen wird in Abständen von rund 2 Jahren vom Büro für Wohnbauförderung durchgeführt.

Grundlegende Informationen der kantonalen Wohnbauförderung

Auf dieser Seite sind die Formulare und Merkblätter der kantonalen Wohnbauförderung übersichtlich dargestellt.

Hier gehts zu den rechtlichen Grundlagen der kantonalen Wohnbauförderung.

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