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Alterspolitik

In der Stadt Zürich sollen ältere Menschen möglichst lange selbstbestimmt und nach ihren individuellen Bedürfnissen leben können. Die Altersstrategie 2035 definiert die wichtigsten städtischen Stossrichtungen im Rahmen von vier Handlungsfeldern und drei Querschnittsthemen.

Altersstrategie 2035

Die Altersstrategie 2035 - ein Überblick

0:01 Zürich ist eine gute Stadt zum Leben, auch wenn man schon älter ist.
0:05 Das soll auch in Zukunft so sein.
0:08 Darum hat die Stadt Zürich eine neue Altersstrategie erarbeitet.
0:12 Was bringt die Zukunft?
0:15 Eines ist sicher: Wir werden alle älter.
0:19 Gestern noch sassen wir im Kinderwagen und morgen vergleichen wir bereits die Preise
0:23 von Rollatoren.
0:25 Ein weiser Mensch sagte einmal:
0:27 «Das Leben ist das, was geschieht, während man damit beschäftigt ist,
0:31 anderweitige Pläne zu machen.»
0:35 Niemand weiss, wie Zürich 2035 genau aussehen wird.
0:41 Und vor allem, wie es dann den älteren Zürcherinnen und Zürchern geht.
0:44 Was wir wissen: In fünfzehn Jahren werden mehr ältere Personen in unserer Stadt wohnen
0:53 als heute, rund ein Fünftel zusätzlich.
0:57 Verantwortlich dafür ist die Demografie.
0:59 Die geburtenstarken Jahrgänge kommen vermehrt ins Pensionsalter und die Lebenserwartung
1:04 steigt weiterhin an.
1:07 2035 werden einige Menschen pflegebedürftig sein, die früher … Snowboard fuhren … in
1:14 Rockbands E-Gitarre spielten… und an Technopartys tanzten.
1:19 Die 70-, 80-, 90-, 100-Jährigen der Zukunft werden eine sehr gemischte Gruppe sein.
1:28 Mit ganz unterschiedlichen Biografien und Lebenssituationen.
1:33 Wie diese Generation denken und fühlen wird, wissen wir nicht genau.
1:37 Aber wir haben Grund zu Annahme, dass sie sich ein bisschen von ihren Eltern und Grosseltern
1:43 unterscheiden werden.
1:45 Die Stadt Zürich muss sich also auf zwei Dinge einstellen:
1:48 Es werden mehr ältere und alte Leute in Zürich leben.
1:52 Und sie werden ein bisschen anders sein als die heutigen.
1:58 Also muss auch die Stadt Zürich sich verändern.
2:01 Damit die künftigen älteren Generationen hier gut leben können.
2:05 Auch ältere Menschen sollen ein selbstbestimmtes Leben führen können, unabhängig von ihrer
2:11 wirtschaftlichen, sozialen oder gesundheitlichen Situation.
2:17 Das soll mit der Altersstrategie 2035 gelingen.
2:20 Sie ist das Ergebnis eines gründlichen Prozesses.
2:25 Rund 120 Organisationen, öffentliche Stellen und private Firmen haben daran mitgewirkt.
2:32 Das Resultat dieser Zusammenarbeit: ein dickes Heft.
2:38 Es wird in den kommenden Jahren als Kompass dienen.
2:42 Der Einfachheit halber hier eine kurze Zusammenfassung.
2:47 Die Altersstrategie der Stadt Zürich 2035 besteht aus vier so genannten «Handlungsfeldern».
2:55 Und die heissen:
2:57 Wohnen, Pflege und Unterstützung nach Bedarf
3:01 Information und Angebot im Quartier
3:06 Unterwegs im öffentlichen Raum
3:09 Teilhaben, Helfen und Mitgestalten
3:12 Auch im Alter sollen Zürcherinnen und Zürcher unabhängig sein und ihr Leben selber bestimmen.
3:19 Das ist das oberste Ziel.

Vision

«Zürich ist eine altersfreundliche Stadt, in der sich die Generationen gegenseitig unterstützen und alle Einwohnerinnen und Einwohner bis ins hohe Alter am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.  Als Expertinnen und Experten für eine altersfreundliche Stadt bringen sich ältere Menschen bei der Gestaltung der Stadt, der Quartiere und der Angebote aktiv ein. Sie können – weitgehend unabhängig von ihrer sozialen, finanziellen und gesundheitlichen Situation – ein ihren individuellen Bedürfnissen entsprechendes, selbstbestimmtes Leben führen und auf Wunsch in ihrer gewohnten Umgebung bleiben. Wenn ihre Kräfte nachlassen, stehen ihnen vielfältige und bedarfsorientierte Wohnformen, medizinische Leistungen, Pflege-, Betreuungs-, Beratungs- und Unterstützungsangebote zur Verfügung.»

Leitprinzipien

  • Ein differenziertes Altersbild zugrunde legen
  • Partizipation und Teilhabe ermöglichen
  • Solidarität zwischen den Generationen fördern und und Potenziale nutzen
  • Vielfalt der Lebensentwürfe und Chancengerechtigkeit berücksichtigen
  • Angebot am Sozialraum orientieren
  • Bestehende Angebote stärken und Zugang erleichtern
  • Zusammenarbeit und Vernetzung der Akteurinnen und Akteure stärken
  • Innovation fördern
  • Finanzierbarkeit gewährleisten

Mitwirkung bei der Erarbeitung der Altersstrategie

Wie altersfreundlich ist die Stadt Zürich? Diese und viele weitere Fragen im Rahmen der Erarbeitung der neuen Alterspolitik Zürcherinnen und Zürchern gestellt.

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