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Affenpocken

Seit Mai 2022 wird in Europa und weiteren Regionen eine Häufung von Affenpockeninfektionen festgestellt. Auch die Schweiz ist davon betroffen. Die Krankheit wird durch engen Kontakt übertragen.

Aktuell

Krankheit

Affenpocken sind eine von Tieren, vermutlich Nagetieren, auf den Menschen übertragene Viruserkrankung. Auch eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist möglich. 

Beim aktuellen Ausbruch wird die Krankheit hauptsächlich von Mensch zu Mensch durch engen Kontakt mit einer infizierten Person übertragen, über:

  • Haut und Schleimhäute (zum Beispiel Auge, Nase, Mund, Geschlechtsorgane),
  • Bläschen und Hautverletzungen (infiziertes Sekret oder Blut),
  • Atemwegssekrete oder grosse Atemwegströpfchen,
  • indirekt via kürzlich kontaminierte Gegenstände (zum Beispiel Bettwäsche, Handtücher, Kleider, Hygieneartikel, Türgriffe).

In der Schweiz steht im Moment kein Impfstoff zur Verfügung.

Symptome

Spätestens drei Wochen nach der Ansteckung treten erste Krankheitssymptome auf. Zu diesen gehören:

  • Fieber ≥38°C
  • Kopf-, Muskel- und Rückenschmerzen
  • geschwollene Lymphknoten
  • Schüttelfrost
  • Erschöpfung

Typischerweise entwickelt sich wenige Tage danach ein Hautausschlag mit Bläschen oder Pusteln (ähnlich wie Pocken).

Verhaltensempfehlungen

  • Haben Sie eines oder mehrere der obengenannten Symptome? Dann suchen Sie umgehend eine Ärztin oder einen Arzt auf. Bitte melden Sie sich zuvor telefonisch an.
  • Gehören Sie zu einer Gruppe mit erhöhtem Ansteckungsrisiko oder sind Sie aus West- und Zentralafrika zurückgereist? Bitte beobachten Sie Ihren Gesundheitszustand und kontaktieren bei Symptomen eine Ärztin oder einen Arzt.
  • Vermeiden Sie Kontakte mit Personen, die infiziert sein könnten, verwenden Sie beim Geschlechtsverkehr ein Kondom, waschen Sie die Hände gründlich mit Wasser und Seife, niessen und husten Sie in die Armbeuge. 

Lagebeurteilung

Nach heutigem Kenntnisstand geht das BAG von einer mässigen Gefahr für die Bevölkerung aus. 

Die Stadt Zürich hat keinen aktiven Auftrag betreffend Affenpocken. Ansprechspersonen sind Hausärzte und Hausärztinnen sowie die Gesundheitsdirektion des Kantos Zürich.

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