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Wärmepumpen / Umweltwärme

Die Nutzung von Umweltwärme eignet sich für Gebäude ausserhalb des aktuellen und zukünftigen Fernwärmegebiets. Bei der Nutzung der Umweltwärme wird die Umwelt als Wärmequelle und allenfalls auch zur Kältebereitstellung genutzt. Umweltwärme kann in Zürich aus dem Grundwasser, aus Seen und Flüssen (Zürichsee und Limmat), aus geklärtem und ungeklärtem Abwasser, aus dem Erdreich oder aus der Aussenluft gewonnen werden.

Wärmepumpen

Die Erstellung von Wärmepumpen wird durch 2000-Watt-Beiträge des ewz gefördert. Neben der Verwendung von Strom aus erneuerbaren Quellen sind weitere Bedingungen zu beachten. Beispielsweise die Anforderungen an die energetische Qualität der Wärmepumpe.

Erdwärmesonden

Ob sich ein Standort für die Installation von Erdsonden eignet, kann aus der GIS-Karte ermittelt werden. Für das Erstellen von Erdwärmesonden-Anlagen ist die kantonale Behörde AWEL, Abteilung Gewässerschutz, Grundwasser und Wasserversorgung zuständig.

Mehr Informationen zu Erdwärmesonden beim AWEL

Aussenluft

Luft-Wasser-Wärmepumpen entziehen der Aussenluft Wärme und nutzen diese für Heizung und Wassererwärmung. Längerfristig soll auf Stadtgebiet etwa ein Achtel der Wärme mit derartigen Wärmepumpen bereitgestellt werden, vor allem bei Einfamilienhäusern und kleineren Mehrfamilienhäusern.

Weil zur Nutzung der Wärmequelle «Aussenluft» grosse Luftmengen durch einen Wärmetauscher bewegt werden müssen, sind ausreichende Lärmschutzmassnahmen erforderlich. Auf dem Markt sind bereits einige sehr leise Geräte zu finden. Zu beachten sind ebenso die energetischen Aspekte und die gestalterische Integration ins Gebäude oder im Aussenbereich. Luft-Wasser-Wärmepumpen-Anlagen müssen besonders sorgfältig geplant werden.

Mit der Studie «Integration von Luft-Wasser-Wärmepumpen im städtischen Kontext» wurden 2017/2018 Lärmschutz und Energieeffizienz bei Luft/Wasser-Wärmepumpen untersucht. Vertieft wurden auch die gestalterischen Aspekte abgeklärt. Diese Studie aktualisiert und erweitert den Bericht «Stadtverträgliche Luft/Wasser Wärmepumpen als Hauptwärmeerzeuger». Dazu gehört auch das Anforderungsblatt der Fachgruppe Energie der Organisation Kommunale Infrastruktur OKI mit den Kriterien für eine stadtverträgliche Luft/Wasser-Wärmepumpe.

Grundwasser und Oberflächenwasser (Zürichsee, Limmat)

Um die Umweltwärme von Wasser zu nutzen, hervorragend für die Wärme- und Kälteversorgung geeignet, braucht es zwingend eine Grossanlage oder einen Verbund mit mehreren Gebäuden, damit möglichst wenig in das Grundwasser oder das Oberflächengewässer eingegriffen wird. Solche Anlagen werden oft als Energie-Contracting betrieben. Die Beratung Energieverbunde unterstützt Sie bei der Initiierung und Prüfung von Verbundlösungen.

Beratung private Energieverbunde

ewz Energie-Contracting

Ungeklärtes und geklärtes Abwasser

Aus Rentabilitätsgründen sind bei der Nutzung von Abwasser zwingend Grossanlagen und Verbunde nötig. Die Anlagen werden meistens durch ein Energie-Contracting mit dem ewz betrieben. Verbundsysteme sind für Wärme (Raumwärme/Wasserwärme) und Kühlung energetisch und wirtschaftlich von Vorteil.

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