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Klimawandelkunst Zürich 2018

Die sogenannten Klimastreifen machen die weltweite Klimaerwärmung kunstvoll sichtbar. Jetzt gibt es die Klimawandelkunst auch für die Stadt Zürich.

Farbige Streifen zeigen die Klimaerwärmung in der Stadt Zürich von 1864 bis 2018.
Die Klimaerwärmung in der Stadt Zürich / Fluntern von 1864 bis 2018.
Bildlegende

Im Jahr 2018 machte der britische Klimaforscher Ed Hawkins von sich reden: Mit seinen «warming stripes» gelang es ihm, die weltweite Klimaerwärmung auf der Erde einfach und eindrücklich sichtbar zu machen. Auf Anfrage der Stadt Zürich hat das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz mit ihren Temperaturdaten der Messstation Zürich Fluntern jetzt auch Zürcher Klimastreifen erstellt.

Jeder Streifen repräsentiert ein Jahr von 1864 (links) bis 2018 (rechts). Die Farbe zeigt die Jahresdurchschnittstemperatur an der Messstation Zürich Fluntern – von dunkelblau (sehr kühl) über hellblau, weiss und hellrot bis hin zu dunkelrot (sehr warm). Der Farbverlauf ist wenig überraschend. Die warmen und heissen Jahre haben in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen. 2018 war auch in der Stadt Zürich das wärmste Jahr seit Messbeginn 1864.

Um dem Klimawandel entgegenzuwirken, hat sich die Stimmbevölkerung der Stadt Zürich vor über 10 Jahren für die 2000-Watt-Gesellschaft entschieden und in der Gemeindeordnung verankert. Die Stadt Zürich setzt sich aktiv für den Klimaschutz ein, z. B. bei der Förderung der erneuerbaren Energie, des öffentlichen Verkehrs und der nachhaltigen Ernährung. Aber auch jede Frau und jeder Mann können zum Schutz des Klimas beitragen: 2000-Watt-Tipps.

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