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Neubau Wohnsiedlung Herdern

Der Neubau Wohnsiedlung Herdern erweitert den bestehenden Blockrand an der Ecke Bullinger-/Herdernstrasse sinnvoll und schafft neue städtische Aufenthaltsqualitäten. Ab 2021 stehen 46 gemeinnützige Wohnungen, fünf Gewerberäume und ein Kindergarten zur Verfügung.

Blick von der Strassenecke Herdernstrasse / Bullingerstrasse auf die neue Wohnsiedlung Herdern. (© Georg Aerni, Zürich)
Blick von der Strassenecke Herdernstrasse / Bullingerstrasse auf die neue Wohnsiedlung Herdern. (© Georg Aerni, Zürich)
Kopfbau der Wohnsiedlung mit Haupteingang Herdernstrasse 60. (© Georg Aerni, Zürich)
Kopfbau der Wohnsiedlung mit Haupteingang Herdernstrasse 60. (© Georg Aerni, Zürich)
Dachterrasse mit PV-Anlage und (zukünftiger) extensiver Begrünung. (© Georg Aerni, Zürich)
Dachterrasse mit PV-Anlage und (zukünftiger) extensiver Begrünung. (© Georg Aerni, Zürich)
Blick auf die Kunst-und-Bau-Arbeit «Wand Ding» der Künstlerin El Frauenfelder auf der (südöstlichen) Brandwand der Wohnsiedlung Herdern. (© Georg Aerni, Zürich)
Blick auf die Kunst-und-Bau-Arbeit «Wand Ding» der Künstlerin El Frauenfelder auf der (südöstlichen) Brandwand der Wohnsiedlung Herdern. (© Georg Aerni, Zürich)
Aussicht von der Küche im 1. OG zum strassenseitigen Balkon in der Herdernstrasse 66. Die Verglasung kann vollflächig geöffnet werden. (© Georg Aerni, Zürich)
Aussicht von der Küche im 1. OG zum strassenseitigen Balkon in der Herdernstrasse 66. Die Verglasung kann vollflächig geöffnet werden. (© Georg Aerni, Zürich)
Küchenzeile einer Wohnung an der Herdernstrasse. (© Georg Aerni, Zürich)
Küchenzeile einer Wohnung an der Herdernstrasse. (© Georg Aerni, Zürich)
Blick aus der Küche Richtung Eingangsbereich einer 5½-Zimmer-Wohnung. (© Georg Aerni, Zürich)
Blick aus der Küche Richtung Eingangsbereich einer 5½-Zimmer-Wohnung. (© Georg Aerni, Zürich)
Blick aus dem Eingangsbereich Richtung Wohnzimmer. (© Georg Aerni, Zürich)
Blick aus dem Eingangsbereich Richtung Wohnzimmer. (© Georg Aerni, Zürich)
Blick vom Korridor in ein Schlafzimmer (rechts) und Wohnzimmer (links) einer 5½-Zimmer-Wohnung im 1. OG, die Richtung Innenhof orientiert ist. (© Georg Aerni, Zürich)
Blick vom Korridor in ein Schlafzimmer (rechts) und Wohnzimmer (links) einer 5½-Zimmer-Wohnung im 1. OG, die Richtung Innenhof orientiert ist. (© Georg Aerni, Zürich)
Ein noch unmöbliertes Wohnzimmer mit Balkon zum Innenhof im 1. OG. (© Georg Aerni, Zürich)
Ein noch unmöbliertes Wohnzimmer mit Balkon zum Innenhof im 1. OG. (© Georg Aerni, Zürich)
Badezimmer mit Badewanne, Lavabo und WC. (© Georg Aerni, Zürich)
Badezimmer mit Badewanne, Lavabo und WC. (© Georg Aerni, Zürich)

  • Bauherrschaft: Stadt Zürich
  • Eigentümervertretung: Liegenschaften Stadt Zürich
  • Bauherrenvertretung: Amt für Hochbauten
  • Gesamtleitung: ARGE Nimbus Architekten GmbH / Coneco AG
  • Architektur: Nimbus Architekten GmbH, Zürich
  • Baumanagement: Coneco AG, Zürich
  • Landschaftsarchitektur: Koepfli Partner Landschaftsarchitekten, Luzern
  • Bauingenieurwesen: SNZ Ingenieure und Planer AG, Zürich
  • HLS-Ingenieurwesen: Wirkungsgrad Ingenieure AG, Rapperswil-Jona
  • Elektro-Ingenieurwesen: WSMAG, Walter Salm, Meier + Partner AG, Zürich

  • Auswahlverfahren: Architekturwettbewerb im offenen Verfahren nach SIA 142 (einstufig, anonym), 2014
  • Politischer Prozess: abgeschlossen
  • Objektkredit: CHF 28,023 Mio.
  • Bauzeit: 2018 – 2021

Die Wohnsiedlung liegt in einem familienfreundlichen Quartier in unmittelbarer Nähe zur Schule Hardau und ist umgeben von Familiengärten. Der bestehende Blockrand wird durch den Neubau sinnvoll weitergebaut und fügt sich dadurch gut in die städtebauliche Situation ein. Das L-förmige neue Gebäude bildet dabei an der Ecksituation einen Kopfbau, der zurückversetzt, einen kleinen Platz zum Haupteingang Herdernstrasse 60 schafft.

Kluge Raumaufteilung und familienfreundliche Wohnungen

Die 46 2½- bis 5½-Zimmer-Wohnungen haben eine kluge Raumaufteilung, grosszügige Wohnküchen und sind trotz des geringen Wohnflächenverbrauchs gut für Familien zugeschnitten. Sämtliche Wohnungen in den Regelgeschossen sind mit mindestens einem Balkon ausgestattet, die 4½- und 5½-Zimmer-Wohnungen im Dachgeschoss verfügen über Terrassenbereiche.

Qualitäten für Bewohnende und Quartier

Nebst neuem Wohnraum entstehen auf dem Areal auch Räumlichkeiten fürs Gewerbe sowie ein Kindergarten mit Betreuung, der den aktuellen Betreuungsbedarf der Schule Hardau abdeckt. Über die verschiedenen Nutzungen werden Synergien geschaffen. Den Kindern der Wohnsiedlung steht der Aussenspielplatz des Kindergartens ausserhalb der Betriebszeiten zur Verfügung, umgekehrt können die Aussenflächen der Wohnsiedlung vom Kindergarten mitgenutzt werden. 

Auch die künstlerische Intervention von El Frauenfelder auf der Brandmauer der Wohnsiedlung trägt zu den neuen Qualitäten bei. «Wand Ding» nennt El Frauenfelder ihr Kunst-und-Bau-Werk und erkundet in der monumentalen Wandmalerei die Raumwirkung des Bildes, seine Materialsinnlichkeit und Ortspräsenz. Die Brandmauer der Wohnsiedlung dient der Malerin als Bilduntergrund, auf dem sie die Farbe nicht nur in verschiedenen Farbtönen aufträgt, sondern durch verschiedene Putztechniken körperlich erfahrbar machen möchte.

Neubau im Sinne der 2000-Watt-Gesellschaft

Die Wohnsiedlung leistet einen Beitrag zur Erreichung der Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft. Sie erfüllt den Minergie-P-ECO-Standard und wird durch den Anschluss an das bestehende Fernwärmenetz des Energieverbunds Hardau (sogenanntes Energie-Contracting) mit Energie versorgt. Der Strom von der Photovoltaik-Anlage auf dem Dach  wird  für den Betrieb der Siedlung verwendet. Die begrünten Dachflächen bieten unterschiedlichen Pflanzen- und Tierarten einen geschützten Lebensraum.

Architekturwettbewerb

Zur Qualitätssicherung von Neubauten setzt das Amt für Hochbauten auf den Architekturwettbewerb. Im Jahr 2014 wurde ein einstufiger, anonymer Architekturwettbewerb im offenen Verfahren gemäss Ordnung für Architektur- und Ingenieurwettbewerbe SIA 142 (Ausgabe 2009) durchgeführt. 101 Teams aus dem Fachbereich Architektur haben einen Projektvorschlag eingereicht. Für Preise und Ankäufe standen 150 000 Franken (exkl. MwSt.) zur Verfügung.

Aus dem Ansatz «die Stadt Weiterbauen» entwickelten die Verfassenden die Entwurfsidee des Siegerprojekts «BIMBO D`ORO». Die Jury würdigte die prägnante städtische und architektonische Haltung des Projekts. Gelobt wurde zudem der architektonische Ausdruck und das stimmige Layout in den Wohnungen der Regelgeschosse, die eine wertvolle und zeitgemässe Antwort auf die Aufgabe eines gemeinnützigen Wohnungsbaus leisten. Die Wohnungen sind gut orientiert und räumlich attraktiv. Mit ihren diagonal versetzten Aufenthaltsräumen, den dezentralen Zimmern und den mittig platzierten Eingängen weisen sie einen hohen Gebrauchswert auf.

Situationsmodell BIMBO D'ORO
Situationsmodell BIMBO D'ORO

BIMBO D'ORO

1. Rang | 1. Preis
Antrag zur Weiterbearbeitung

  • Architektur
    Nimbus Architekten GmbH, Zürich

Standort

Wohnsiedlung Herdern
Herdernstrasse 70
8003 Zürich

Weitere realisierte Projekte

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