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Medienmitteilungen

31. August 2015

Bezugsbereit – das Alterszentrum Laubegg erstrahlt in neuem Glanz

Duschen in allen Appartements, einladende Begegnungsräume, ein Dachgarten, Räume für Fitness und Physiotherapie, mehr Licht und ansprechende Farben; diese und viele weitere Veränderungen erwarten die Bewohnerinnen und Bewohner nach ihrer Rückkehr ins instand gestellte Alterszentrum Laubegg.

Wenn ab dieser Woche die Bewohnerinnen und Bewohner des Alterszentrums Laubegg nach siebzehn Monaten in ihr ehemaliges und zugleich neues Daheim zurückkehren, werden sie staunen: Die Verwandlung, die die vertrauten Gebäude am Hegianwandweg durch eine Teilinstandsetzung erfahren haben, ist verblüffend.

Schon im Eingangsbereich und in den Aufenthaltsräumen wird ihnen auffallen, dass sorgfältig gestaltete Treffpunkte zum Verweilen einladen. In allen ihren Appartements gibt es nun eine Dusche. Für zeitgemässe Funktionen eines Alterszentrums (AZ) wurden praktische und architektonisch ansprechende Lösungen gefunden: ein Behandlungsraum für Fitness und Physiotherapie, ein Pflegebad und vor allem Platz für eine vielfältige und individuelle Betreuung für die an Demenz erkrankten Bewohnerinnen und Bewohner. Ihnen steht nun ein geschützter Dachgarten für Spaziergänge im Freien zur Verfügung.

«Ein Wurf»

In den Jahrzehnten seit der Eröffnung hatte sich der Betrieb des AZ immer wieder an neue Bedürfnisse anpassen müssen. Dadurch war ein «Patchwork» entstanden, das mancherorts eng und unpraktisch war. Die meisten Probleme wurden jetzt behoben. Dank einem klugen und stimmungsvollen Farbkonzept fällt heute die Orientierung in den Gebäuden wieder leicht. «Hier ist ein helles und gemütliches Zuhause für alte Menschen entstanden, das Sicherheit bietet und Selbstbestimmung ermöglicht – so wie alle unsere Alterszentren.», freut sich Stadträtin Claudia Nielsen.

Das Amt für Hochbauten hat «hinter den Kulissen» im ganzen Haus die Gebäudetechnik erneuert, mit WLAN ausgestattet und eine für Hochhäuser übliche Rauchdruckanlage für den Brandschutz eingebaut. Das ehemalige Personalhaus erhielt eine neue Gebäudehülle. Damit wurde das AZ für die nächsten dreissig Jahre fit gemacht. Die Instandstellung hat insgesamt 17,5 Millionen Franken gekostet. Das Kostendach wurde eingehalten. Das AZ Laubegg bietet wie bisher sechzig Appartements für Einzelpersonen und sieben Doppelappartements für Paare an.

Die Planung erfolgte durch Meletta Strebel Architekten aus Zürich und Luzern. «Am AZ Laubegg zeigt sich», sagt Stadtrat André Odermatt beeindruckt, «wie selbst eine Teilinstandstellung zum Wurf werden kann, wenn sie mit Sachverstand, Kreativität und Einfühlungsvermögen für die Bedürfnisse der Nutzenden eines Gebäudes geplant und umgesetzt wird. Die Zusammenarbeit aller Beteiligter funktionierte hier besonders gut.»

Umzug anfangs September

In der ersten Septemberwoche kehren alle Bewohnerinnen und Bewohner aus dem nahegelegenen, temporären Alterszentrum Triemli ins Laubegg zurück. Rosann Waldvogel, Direktorin Alterszentren Stadt Zürich, betont: «Sie freuen sich und sind natürlich auch neugierig, was sie in ihrem angestammten Zuhause erwarten wird.» Wie die Bewohnerinnen und Bewohner freuen sich auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf die neuen Räumlichkeiten. Auch für sie werden die Abläufe um einiges einfacher.




Thema: Bauen, Alter, Wohnen

Organisationseinheit: Hochbaudepartement, Gesundheits- und Umweltdepartement