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Medienmitteilungen

25. Januar 2019

85 neue Wohnungen für die Baugenossenschaft Vrenelisgärtli

Architekturwettbewerb ist entschieden

Die Baugenossenschaft Vrenelisgärtli will ihre Mehrfamilienhäuser zwischen Seminar- und Rötelstrasse in Zürich-Unterstrass ersetzen. 85 neue 2- bis 5-Zimmer-Wohnungen mit Zusatznutzungen sollen dort entstehen. Der Projektvorschlag «TOKEH» des Zürcher Teams Baumann Roserens Architekten AG und Laboratorium KLG ging als Sieger aus dem Architekturwettbewerb hervor.

Die Liegenschaften der 1929 gegründeten Baugenossenschaft Vrenelisgärtli wurden zwischen 1931 bis 1934 nach den Plänen des Architekten Otto Gschwind erstellt. Im Jahr 2005 fiel der Entscheid, den Siedlungsbestand etappenweise zu erneuern. In einer ersten Etappe wurden 2012/2013 die Wohnhäuser im Bereich Hofwiesenstrasse/Wachterweg/Seminarstrasse instandgesetzt. 2015 wurden in der zweiten Etappe die Mehrfamilienhäuser im Bereich Hofwiesenstrasse/Laubiweg durch Neubauten ersetzt. Nun sollen in der dritten und letzten Etappe auch die Mehrfamilienhäuser zwischen der Seminar- und Rötelstrasse ersetzt werden. Insgesamt sind dort 85 neue preisgünstige Wohnungen sowie einige zumietbare Einzelzimmer, Büros/Ateliers, ein Gemeinschaftsraum und ein Doppelkindergarten geplant. Mit der Fertigstellung der nachhaltigen Neubauten im Minergie-P-ECO-Standard rechnet die Baugenossenschaft im Jahr 2022. 

Das Amt für Hochbauten hat im Auftrag der Baugenossenschaft Vrenelisgärtli einen Projektwettbewerb im selektiven Verfahren durchgeführt. Eingeladen waren 10 Teams bestehend aus Fachleuten der Bereiche Architektur und Landschaftsarchitektur. Das Siegerprojekt «TOKEH» des Zürcher Teams von Baumann Roserens Architekten AG und Laboratorium KLG reagiert sehr sorgfältig auf seine Umgebung mit den quartierstypischen Zeilenbauten und Grünräumen, die wertvolle Durchblicke erlauben. Die mehrseitig ausgerichteten und auf die verschiedenen Nutzungsbedürfnisse geschickt abgestimmten Wohnungsgrundrisse ermöglichen spannende Ausblicke in die Umgebung. Sowohl im Aussenraum wie auch im Innern werden wertvolle Verbindungen und Begegnungsräume für die Bewohnenden geschaffen. Überdies leistet das Projekt mit seiner Fassadenkonstruktion aus tragenden Holzelementwänden einen wichtigen Beitrag zum nachhaltigen Bauen. 

Baugenossenschaft Vrenelisgärtli

Die Baugenossenschaft Vrenelisgärtli besitzt heute 228 Wohnungen im Quartier Zürich-Unterstrass; davon sind knapp zwei Drittel 3-Zimmer-Wohnungen und ein Drittel 4-Zimmer-Wohnungen mit traditionellen Grundrissen. Eine Gewerbeeinheit ergänzt das Angebot. Die Baugenossenschaft versteht sich als eine gemeinnützige, der Gesellschaft und einer gesunden Umwelt verpflichtete Gemeinschaft, die allen Menschen ungeachtet von Geschlecht, Religion, Zivilstand, politischer Gesinnung und Nationalität offensteht. Ziel ihres Handelns ist die nachhaltige Pflege und Erneuerung eines zeitgemässen, preiswerten und attraktiven Wohnangebots nach den strategischen Vorgaben der Mitglieder der Genossenschaft. Damit verbunden ist ein sozialverträglicher, umweltgerechter und verantwortungsbewusster Einsatz der Ressourcen zum Nutzen aller Genossenschafterinnen und Genossenschafter.

(Gemeinsame Medienmitteilung der Stadt Zürich und der Baugenossenschaft Vrenelisgärtli)

Thema: Bauen, Wohnen

Organisationseinheit: Hochbaudepartement