Der Newsletter «Zürich International» informiert Sie über Wissenswertes aus anderen Städten und über Resultate aus den vielfältigen internationalen Verflechtungen der Stadt Zürich
Stadt Zurich Logo
Newsletter «Zürich International»

März 2018

Wir informieren Sie mit diesem Newsletter über Wissenswertes aus anderen Städten und über Resultate aus den vielfältigen internationalen Verflechtungen der Stadt Zürich. Wir freuen uns, wenn Sie den Newsletter auch weiteren interessierten Personen empfehlen.

Carrie Lam besucht Zürich
Honkongs CEO Carrie Lam und Stadtpräsidentin Corine Mauch im Stadthaus Zürich
 

Im vergangenen Oktober präsentierte die Stadt Zürich mit dem zehntägigen Festival «Zürich meets Hongkong» ihre Stärken in verschiedenen Bereichen in Hongkong und zeigte sich als Kulturstadt, als Wissenshochburg und als Wirtschaftsstandort von ihrer besten Seite. Dabei fehlten auch die bilateralen Treffen der hochrangigen politischen Delegation aus Zürich mit den Offiziellen Hongkongs nicht – am Gala Dinner nahm die CEO Hongkongs, Carrie Lam, teil, und an der Tagung zum Thema «Smart City» der Innovation Officer der Stadt. Der Austausch stiess in Hongkong auf offene Ohren und viel Interesse: Knappe drei Monate später machte Carrie Lam auf ihrer Reise ans WEF in Davos Ende Januar 2018 für einen Gegenbesuch bei der Stadtpräsidentin Corine Mauch halt. Der inhaltliche Austausch zu Themen, die beide Städte beschäftigen, wurde fortgesetzt: «Urban Manufacturing» und «Smart City» hiessen die Diskussionsthemen des rund einstündigen Treffens der beiden Stadtherrinnen und ihrer Fachleute. Und wiederum profitierten beide Seiten von den Erfahrungen und Arbeiten der jeweils anderen Stadt. To be continued.

Anna Schindler, Stadtentwicklung, Präsidialdepartement

Zusammenarbeit des Museum Rietberg mit pakistanischen Kulturinstitutionen
Vorne (von links): Aamir Hasan, Staatssekretär, Islamabad (Delegationsleiter); Albert Lutz, Direktor Museum Rietberg. Hinten (von links): André Müller, DEZA; Faisal Fayyaz, Erster Sekretär der pakistanischen Botschaft in Bern; Derek Müller, DEZA; Muhammad Tariq, Government of Khyber Pakhtunkhwa, Peshawar; Syed Junaid Akhlaq, Generaldirektor Department für Archäologie und Museen, Islamabad; Johannes Beltz, Museum Rietberg. © Museum Rietberg
 

Auf Anregung und dank der Unterstützung der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA hat das Museum Rietberg in Zürich mit den nationalen pakistanischen Kulturbehörden ein Memorandum of Understanding (MoU) erarbeitet, das die Voraussetzungen für eine zukünftige Zusammenarbeit zwischen pakistanischen Kulturinstitutionen und dem Museum Rietberg schafft. Das MoU soll dazu beitragen, Kooperationen im Museumsbereich zwischen Pakistan und dem Museum Rietberg voranzutreiben. Das MoU bietet den nötigen Rahmen, um für die künftige institutionelle Zusammenarbeit in den Bereichen Wissensaustausch und Kompetenzbildung unter Museumsfachleuten, Publikationen sowie Ausbildung von Studierenden im Fachbereich Museologie zu realisieren. Mit dem MoU wird in Zukunft auch die Zusammenarbeit bei der Ausleihe von Objekten bei Sonderausstellungen massiv erleichtert.

Am Montag, 12. März 2018, haben die Verantwortlichen beider Seiten im Museum Rietberg das MoU unterzeichnet: Staatsekretär Aamir Hasan, National History and Literary Heritage Division, Pakistan, und Albert Lutz, Direktor des Museums Rietberg. Anwesend waren zwei Vertreter der DEZA, Derek Müller, Chef der Abteilung Südasien sowie André Müller, Programmverantwortlicher für Pakistan. Ausserdem waren der Generaldirektor des nationalen Departements für Archäologie und Museen, Syed Junaid Akhlaq, sowie der zuständige Sekretär der Provinzregierung Khyber Pakhtunkhwa, Muhammad Tariq, anwesend. Letzterer ist für Kultur, Tourismus und Archäologie verantwortlich in der an Kulturrelikten ausserordentlich reichen Grenzregion mit Afghanistan. Auf Seiten des Museums Rietberg leitet Johannes Beltz, Vizedirektor und Leiter des Kuratoriums, die Kooperation mit Pakistan.

Albert Lutz, Museum Rietberg, Präsidialdepartement

Austausch zu Themen der Stadtentwicklung mit der Stadt Wien

Wien und Zürich belegen seit vielen Jahren die ersten beiden Plätze der Mercer-Studie zur Lebensqualität – und obschon Wien mit seinen knapp zwei Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern die Stadt Zürich grössenmässig überragt, sehen sich die beiden Städte doch vielen ähnlichen Herausforderungen gegenübergestellt. So hat auch eine 2017 von den Aussenbeziehungen durchgeführte Untersuchung zur internationalen Vernetzung der Zürcher Stadtverwaltung ergeben, dass das Interesse an einem verstärkten Austausch mit der Stadt Wien zu verschiedenen Fragen der Stadtentwicklung – vom Denkmalschutz bis zur City Logistik – gross ist.

Um Einblick in aktuelle Fragestellungen der Stadt Wien zu erhalten und Themen von gegenseitigem Interesse zu eruieren, war am 1. März 2018 eine dreiköpfige Delegation der Stadtentwicklung Zürich zu Besuch bei der Wiener Magistratsabteilung 18 (Stadtentwicklung und Stadtplanung), dem Planungsdirektor der Stadt Wien sowie der Wiener Abteilung des Bundesdenkmalamtes. Im Rahmen dieses äusserst informativen eintägigen Austauschs wurden unter anderem über Stadtplanungsfragen wie beispielsweise Innenverdichtung, Hochhausstrategie und Freiraumplanung, aber auch über den Wandel im Detailhandel, die City-Logistik und Smart City diskutiert. In einem nächsten Schritt wird die Stadtentwicklung Zürich (Aussenbeziehungen) gemeinsam mit den zuständigen Dienstabteilungen der Stadt Zürich prüfen, in welchen Bereichen und auf welche Weise ein weiterführender Austausch auf fachlicher Ebene aufgebaut werden kann.

Christina Wandeler, Aussenbeziehungen, Präsidialdepartement

Filmteam aus Hong Kong im Alterszentrum Kalchbühl
Gemüserüsten mit den Bewohnern und Bewohnerinnen des Alterszentrum
Gemüserüsten mit den Bewohnern und Bewohnerinnen des Alterszentrums
 

Ein fünf-köpfiges Filmteam der Hong Kong Fernsehstation TVB weilte Anfang März in der Schweiz und besuchte auch das Alterszentrum Kalchbühl der Stadt Zürich. Das Programm «As Long As You Live» möchte vergleichend aufzeigen wie mit einer alternden Gesellschaft umgegangen werden kann und reist dazu an verschiedene Orte auf der Welt.

In Zürich besuchte das Team um den Produzenten Anthony Fong Tung Shing und Moderatorin Vinky Hiu Ying Wong das städtische Alterszentrum Kalchbühl in Wollishofen. Im Fokus des Besuchs stand das alltägliche Leben der Bewohnerinnen und Bewohner.

Das Filmteam erhielt die Gelegenheit bei verschiedenen Aktivierungsmassnahmen dabei zu sein, die mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des Alterszentrums durchgeführt werden. Zum Beispiel wurden die Bewohnerinnen und Bewohner beim Rüsten von Gemüse für das Mittagessen gefilmt und interviewt.

Das Filmteam besuchte neben dem Alterszentrum Kalchbühl auch die ETH Zürich und reiste dann weiter nach St. Gallen, wo sie die Idee der Zeitbörse und Zeitbank kennenlernten, die das freiwillige Engagement fördern und verschiedene geldlose Tauschgeschäfte ermöglichen. Das Ausstrahlungsdatum der Sendung steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.

Stefan Ege, Stadtentwicklung, Präsidialdepartement

 
Kontakt

Stadt Zürich
Stadtentwicklung
Stadthausquai 17
8001 Zürich

 
Links

Fragen, Anregungen und Kritik

 
Stadt Zürich auf Social Media  
Facebook   Youtube
© 2019 Stadt Zürich  
Rechtliche Hinweise   Impressum