Global Navigation

Am 1. Januar 1893 vereinigten sich die elf Nachbargemeinden Aussersihl (heutige Kreise 4 und 5), Enge inklusive Leimbach, Fluntern, Hirslanden, Hottingen, Oberstrass, Riesbach, Unterstrass, Wiedikon, Wipkingen und Wollishofen mit der Stadt Zürich. Die Eingemeindung führte die wohlhabende, heutige Innenstadt, die industriell geprägten Arbeitervorstädte und die ländlich geprägten Dörfer im unmittelbaren Umland zusammen.

Zürich wird Grossstadt

Mit der Stadterweiterung von 1893 wurde der Grundstein gelegt für die politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung der Stadt Zürich und für ihre nationale Bedeutung von heute. Vor der Eingemeindung war Zürich in der Schweiz eine Stadt unter vielen. Mit der Zusammenlegung entstand mit Zürich die erste Grossstadt im Land.

Für die Stadtverwaltung hatte die Eingemeindung zur Folge, dass sie auf einen Schlag Leistungen für viermal mehr, nämlich rund 120 000 Einwohnerinnen und Einwohner erbringen musste und dafür doppelt so viele Angestellte erhielt.

Weitere Informationen