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Am 1. Januar 1893 vereinigten sich die elf Nachbargemeinden Aussersihl (heutige Kreise 4 und 5), Enge inklusive Leimbach, Fluntern, Hirslanden, Hottingen, Oberstrass, Riesbach, Unterstrass, Wiedikon, Wipkingen und Wollishofen mit der Stadt Zürich. Die Eingemeindung führte die wohlhabende, heutige Innenstadt, die industriell geprägten Arbeitervorstädte und die ländlich geprägten Dörfer im unmittelbaren Umland zusammen.

Zürich wird Grossstadt

Mit der Stadterweiterung von 1893 wurde der Grundstein gelegt für die politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung der Stadt Zürich und für ihre nationale Bedeutung von heute. Vor der Eingemeindung war Zürich in der Schweiz eine Stadt unter vielen. Mit der Zusammenlegung entstand mit Zürich die erste Grossstadt im Land.

Für die Stadtverwaltung hatte die Eingemeindung zur Folge, dass sie auf einen Schlag Leistungen für viermal mehr, nämlich rund 120 000 Einwohnerinnen und Einwohner erbringen musste und dafür doppelt so viele Angestellte erhielt.

Jubiläums-Programm am 6. Juli 2018

Die Stadt nimmt das Jubiläum zum Anlass am Freitag, 6. Juli 2018, mit der Bevölkerung, Interessierten und geladenen Gästen zu feiern. Tagsüber lädt die Stadtverwaltung zu «Offenen Türen und Tore» ein und lässt die Bevölkerung hinter die Kulissen ihrer Tätigkeiten blicken. Am Abend findet im Stadthaus der offizielle Festakt mit geladenen Gästen statt. Abschluss bildet das öffentliche Platzfest auf dem Münsterhof für Gross und Klein.

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