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Antworten auf die wichtigsten Fragen für Geflüchtete aus der Ukraine und für Helfende in der Stadt Zürich

Hier finden Sie die wichtigsten Antworten: Was Geflüchtete nach der Einreise in die Schweiz wissen müssen, wie und wo Geflüchtete untergebracht werden können, wie für ihre Gesundheit gesorgt wird und wie sie ihr Leben in Zürich meistern und organisieren können.

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Інформація українською мовою

Einreise und Ankunft

Einreise

Ukrainische Staatsangehörige können sich maximal 90 Tage bewilligungsfrei in der Schweiz aufhalten. Dafür müssen sie über einen gültigen biometrischen Reisepass verfügen oder ihre ukrainische Staatsangehörigkeit auf andere Weise nachweisen können. 

Für einen mittel- und längerfristigen Aufenthalt in der Schweiz sowie für den Bezug von staatlichen Unterstützungsleistungen ist es wichtig, dass Betroffene den Schutzstatus S beantragen. 

Siehe Registrierung beim SEM/BAZ 

Schutzstatus S

Private Unterbringung

Geflüchtete in privaten Unterkünften in der Stadt Zürich

Geflüchtete Menschen aus der Ukraine, die über eine private Unterbringung in der Stadt Zürich verfügen, sollten ebenfalls den Schutzstatus S beim Bundesasylzentrum beantragen. Sie können dabei in der privaten Unterbringung verbleiben.

Geflüchtete in privaten Unterkünften, die finanzielle Unterstützung brauchen, können sich bei der Fachorganisation AOZ. Hierfür müssen sie folgende Bedingungen erfüllen:

  • Sie haben sich für den Schutzstatus S registriert: entweder im Bundesasylzentrum an der Duttweilerstrasse oder online auf der Webseite des Staatssekretariats für Migration (SEM).
  • Sie können für mindestens drei Monate in der aktuellen privaten Unterbringung in der Stadt Zürich bleiben.

Detaillierte Informationen zur Beantragung der Asylfürsorge und die Öffnungszeiten der AOZ Sozialberatung finden Sie  auf der Website der Fachorganisation AOZ.

Haben Sie geflüchtete Menschen aus der Ukraine bei sich zuhause aufgenommen? Wichtige Informationen dazu finden Sie unter FAQs für Gastfamilien.

Gesundheit

Krankenversicherung

Personen, die ihren Wohnsitz im Ausland aufgegeben haben und ihren Lebensmittelpunkt – wenn auch nur während der Dauer des Konfliktes in ihrem Heimatland – in die Schweiz verlegen, müssen sich innerhalb von drei Monaten ab Ankunft in der Schweiz obligatorisch gegen Krankheit und Unfall versichern. Mit der Beantragung des Schutzstatus S sind Geflüchtete automatisch krankenversichert.

Aus der Ukraine geflüchtete Personen, die sich nicht für den Schutzstatus S registrieren lassen, fallen in den ersten drei Monaten ihres Aufenthalts nicht unter das Krankenversicherungsobligatorium. Sie können sich aber privat versichern, beispielsweise mit einer Reiseversicherung. 

Arbeiten und Leben in der Stadt Zürich

Arbeiten

Personen mit Schutzstatus S können in der Schweiz arbeiten. Die dafür nötige Bewilligung kann beim Kanton Zürich beantragt werden. Bei der Jobsuche werden die Geflüchteten von den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) unterstützt.

Integration und Vernetzung

Zugang zu Integrationsmassnahmen

Um Personen mit Status S im Kanton Zürich möglichst rasch und unkompliziert den Zugang zu Integrationsmassnahmen zu ermöglichen, fördern Kanton und Gemeinden geflüchtete Personen aus der Ukraine genauso wie vorläufig Aufgenommene (Status F) und anerkannte Flüchtlinge (Status B) in den bestehenden Strukturen des Fördersystems für Geflüchtete (Integrationsagenda des Kantons Zürich IAZH).

Bei Personen, die offiziell der Stadt Zürich zugewiesen wurden und Anspruch auf Unterstützungsleistungen der Sozialhilfe haben, erfolgt die Anmeldung für diese Angebote (Deutschkurse, Arbeitsintegration, etc.) über die Sozialberatung der Fachorganisation AOZ.

Personen, die in Zürich wohnen und nicht im Rahmen der Sozialhilfe unterstützt werden, können sich direkt für Deutschkurse anmelden und tragen die Kosten für die Teilnahme selber. Die Integrationsförderung der Stadt Zürich bietet eine Übersicht der Kurse in einer Online-Deutschkursdatenbank.

Weitere Informationen

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