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Digitaler Zwilling

Plattform für Visualisierung und Kollaboration

Neue Technologien für die Visualisierung unterstützen Kommunikation und Kollaboration mit internen und externen Anspruchsgruppen. Der Digitale Zwilling der Stadt Zürich ist ihr digitales, räumliches Abbild. Basierend auf dem bestehenden digitalen 3D-Stadtmodell wird eine Plattform für visuelle Kommunikation und Kollaboration geschaffen. Zunächst wird eine App erstellt die das bestehende Stadtmodell und weitere Geodaten und Informationen enthält. Zusätzlich lassen sich darin städtebauliche Szenarien, konkrete Tief- und Hochbauprojekte oder detaillierte Bauvorhaben (BIM-Modelle) anschaulich präsentieren.

In weiteren Schritten soll die Plattform die Kollaboration mit internen und externen Gruppen verbessern und mittels Technologien wie Virtual- und Augmented-Reality sollen geplante, raumwirksame Vorhaben noch besser veranschaulicht werden (verfügbar im Winter 2019).

Weitere Informationen direkt in der 3D-Applikation 

EnerGIS

Mit EnerGIS unterstützt die Stadt Zürich Hauseigentümerschaften beim Umstieg auf erneuerbare Energien durch das Verknüpfen von Energie- und Gebäudedaten

Auf der Informationsplattform EnerGIS können Hauseigentümerschaften gebäudegenau abrufen, welche Energieträger an ihrem Standort verfügbar sind: bestehende und geplante, grössere Energieverbunde oder Anschlussmöglichkeiten an Fernwärme sowie Möglichkeiten von erneuerbaren Systemen wie Sonnenkollektoren, Photovoltaikanlagen, Erdsonden, Luft- oder Wasser-Wärmepumpen. EnerGIS verknüpft erstmals Gebäudedaten mit Energie-Informationen der städtischen Energieversorger, der kommunalen Energieplanung und des Kantons mithilfe eines geographischen Informationssystems GIS.

Das neue Angebot der Stadt Zürich soll Hauseigentümerschaften den Umstieg von fossilen auf erneuerbare Energieträger sowie den Anschluss an klimafreundliche Energieverbunde erleichtern. Mit jedem Wechsel auf erneuerbare Energieträger reduzieren sich die Treibhausgasemissionen. Ein weiterer Schritt für die Stadt Zürich auf dem Weg zur 2000-Watt-Gesellschaft.

Weitere Informationen auf EnerGIS

Mein Konto

Der zentrale Zugang zu den Online-Dienstleistungen der Stadt Zürich

«Mein Konto» ist der Einstieg zu den Online Services der Stadt Zürich. «Mein Konto» bündelt die Online-Dienstleistungen der Stadt Zürich, welche über diesen zentralen Zugang mit einem einzigen Login erreicht werden können. Die Online-Services der Stadt Zürich machen den Austausch zwischen Bevölkerung, Unternehmen und der Verwaltung einfacher und schneller: der Gang zur Post, zum Schulhaus oder zum Kreisbüro entfällt. Mitarbeitenden der Verwaltung müssen die Daten nicht mehr von Hand in Systeme eingegeben, die Verarbeitung erfolgt oftmals automatisch und die Bevölkerung oder Unternehmen bekommen so schneller Antwort.

Weitere Informationen bei Organisation und Informatik Zürich 

LoRaWAN

ewz erstellt ein stadtweites Netz für Anwendungen des Internets der Dinge

Um die Chancen der digitalen Transformation optimal zu nutzen, erstellt ewz basierend auf dem Glasfasernetz ein flächendeckendes LoRaWAN (Long Range Wide Area Network). Das LoRa Netz bildet eine technische Grundlage für ausgewählte Smart City und Internet-der Dinge-Anwendungen, insbesondere bei welchen Daten bzw. Informationen (z.B. von schwer zugänglichen Orten) auf einfache und kosteneffiziente Art erhoben werden sollen.

Im Rahmen von konkreten Pilotprojekten mit Messungen von Luftqualität, Wasserständen und weiteren Wasserwerten, aber auch beim Ermitteln von freien Parkfeldern (Smart Parking) konnten praxisnah Erfahrungen gesammelt und wichtige Erkenntnisse gewonnen werden. Diese Erfahrungswerte fliessen in den Bau des LoRa Netzes sowie in die Entwicklung eines LoRaWAN Services. Das LoRa Netz bzw. der LoRaWAN Service kann von allen Dienstabteilungen der Stadt genutzt werden und nach offizieller Einführung über OIZ bezogen werden.

Autonomes Fahren

Testen von selbstfahrenden Fahrzeugen für den öffentlichen Verkehr der Zukunft

Um den erstklassigen ÖV in Zürich stetig weiter zu entwickeln, gilt es zu ergründen, wie automatisierte Fahrzeuge als Ergänzung zum ÖV für ein noch besseres, nachhaltigeres urbanes Mobilitätssystem eingesetzt werden sollen. Ein erster Ansatz sieht deshalb den autonomen Betrieb in Randgebieten und Randzeiten als Zubringer zu den wichtigsten ÖV-Linien und –Hotspots vor. Im Februar 2018 haben die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) einen ersten Testbetrieb mit einem selbstfahrenden Shuttle auf dem VBZ-Areal in Altstetten durchgeführt. Das Fahrzeug wurde «Self-e» genannt, weil es selbstfahrend war und einen rein elektrischen Antrieb hatte.

Weitere Informationen bei den VBZ 

HoloPlanning

Mit Augmented-Reality-Brillen bringt die Stadtverwaltung die digitale und reale Stadt zusammen

Zürich wächst und entwickelt sich. Die Stadtverwaltung trägt dazu bei, dass Wohnraum und Infrastrukturen der Stadt mitwachsen. Um diese Entwicklungen zu planen und zu kommunizieren, setzt das Amt für Städtebau vermehrt auf neue digitale Technologien. Mit einer Augmented-Reality-Brille wie der «HoloLens» können zukünftige Gebäude, Leitungen im Untergrund und vieles mehr vor Ort als halbtransparente 3D-Hologramme sichtbar gemacht werden.

Das Amt für Städtebau entwickelte dafür das zukunftsweisende Visualisierungstool «HoloPlanning». Das Tool wird für städtebauliche Studien, Architekturwettbewerbe, Tiefbauprojekte und für die Archäologie eingesetzt und unterstützt die Digitalisierung von städtischen Planungs-, Bau- und Unterhaltsprozessen. An gewissen öffentlichen Führungen durch die Entwicklungsgebiete der Stadt können Interessierte eine 3D-Brille aufsetzen und sich ein anschauliches Bild von geplanten Bauten machen – lange bevor die ersten Bagger auffahren.

Weitere Informationen beim Amt für Städtebau. 

PRECOBS

Analyse von Einbruchsdaten für die Erhöhung der Sicherheit der Stadt Zürich

PRECOBS (Pre-Crime-Observation-System) ist eine kommerzielle, deutsche Software, welche die Stadtpolizei Zürich als Pionierin im deutschsprachigen Raum seit 2015 zur Bekämpfung des Wohnungseinbruchs einsetzt. Mit diesem Programm können Serientaten bereits in einer frühen Phase mit hoher Präzision erkannt und in der Folge mit einer entsprechenden Intervention eingedämmt bzw. unterbunden werden. Diese Vorgehensweise wird Predictive Policing genannt und kam erstmalig im Jahr 2010 in L.A. (USA) zur Anwendung. Im Unterschied zu den herkömmlichen Polizeitaktiken erlaubt die vorausschauende Polizeiarbeit (so die deutsche Übersetzung) eine Risikoanalyse nicht nur im räumlichen, sondern auch im zeitlichen Kontext. Das ist gerade beim Einbruch entscheidend, da konkrete Gefährdungen in Quartieren nur so lange existieren, wie (reisende) Täter ungestört vorgehen können.

Ein Algorithmus prüft angezeigte, anonymisierte Einbrüche sekundenschnell auf charakteristische Merkmale wie räumliche und zeitliche Verhältnisse, Objekttyp, Vorgehensweise der Täterschaft, eingesetzte Tatmittel und Beute mit dem Ziel, den professionellen Wohnungseinbruch möglichst präzise von Gelegenheitstaten zu unterscheiden. Die Suche nach Mustern von professionell agierenden Tätern lohnt sich deshalb, weil diese erfahrungsgemäss in kurzer Zeit sehr viele Folgedelikte begehen.

Weitere Informationen bei der Stadtpolizei

Intelligentes Crowd Management

Erhöhte Sicherheit an Grossanlässen dank Veranstaltungs-App

Seit dem Züri Fäscht 2013 nutzt die Fachstelle Crowd Management der Stadtpolizei Zürich eine mobile Anwendung als Unterstützung für die Gewährleistung der Sicherheit von Besucherinnen und Besucher von Grossveranstaltungen im öffentlichen Raum. Für das Züri Fäscht wurde dazu eine App entwickelt, die neben Veranstaltungsinformationen, den Nutzerinnen und Nutzern aktuelle sicherheitsrelevante Informationen bereitstellt. Dem Sicherheitsverantwortlichen des Züri Fäscht und dem Corwd Manager der Stadtpolizei Zürich dient die App zudem als Basis für die Erkennung von grossen Besuchermengen, unterstützt effiziente Lenkungsmassnahmen und ermöglicht das zeitnahe Informieren der Besucherinnen und Besucher im Ereignisfall. Die Applikation wurde mit der Firma antavi GmbH, einem Spin Off der ETH Zürich, entwickelt. Für das Züri Fäscht 2016 und 2019 wurden die Funktonen und das Angebot stark ausgebaut.

Weitere Informationen bei der Stadtpolizei

Züri wie neu

Aktive Teilhabe der Zürcherinnen und Zürchern an städtischen Prozessen.

Im März 2013 hatte die Stadt Zürich den Schadensmelder «Züri wie neu» als Pilotprojekt gestartet und nach einem Jahr dauerhaft in Betrieb genommen. Seither hat sich die als Handy-App und Internetseite verfügbare Plattform bei der Stadtbevölkerung etabliert und ist auch bei der Verwaltung nicht mehr wegzudenken. 15354 Meldungen sind bis zum 7.11.2018 bereits eingegangen (aktuelle Zahlen).

Die Ursprungsidee für «Züri wie neu» stammt aus Grossbritannien und ist dort unter dem Namen «Fix my street» bekannt ist. Mittlerweile haben weitere Gemeinden wie zum Beispiel Winterthur und St. Gallen einen ähnlichen Mängelmelder installiert.

Weitere Informationen über «Züri wie neu»

Städtisches Geoportal

Geodaten für Alle

Der Leitungskataster, der Zonenplan oder etwa die Referenzdaten der amtlichen Vermessung sind wesentliche Grundlagen, wenn es ums Planen und Projektieren im Hoch- und Tiefbau geht. Die Stadt Zürich besitzt zahlreiche Geodaten, doch sind sie noch nicht systematisch in Internet verfügbar. Vom neuen städtischen Geoportal können alle Geodaten der Stadt, sowie diejenigen des Kantons, zentral an einer Stelle möglichst einfach in unterschiedlichen Formaten bezogen werden. Zudem können Geodaten ohne Nutzungsbeschränkungen auch über Open Data bezogen werden (verfügbar im Sommer 2019).

Weitere Informationen beim städtischen GIS-Zentrum

Elektromobilität

Elektrifizierter ÖV bis 2030

Der öffentliche Verkehr in Zürich soll bis 2030 weitgehend elektrifiziert werden. Die vollständige Elektrifizierung des öffentlichen Verkehrs erlaubt dank neuen elektronischen und informationstechnologischen Möglichkeiten überhaupt erst eine vernetzte, smarte und zukunftsfähige Mobilität. So werden auch Sharing-Fahrzeuge oder automatisierte Shuttles elektrisch angetrieben sein. Für Linien mit hohem Fahrgastaufkommen in dichtem Takt werden vermehrt Trolleybusse mit dynamischer Ladung eingesetzt. Auf Quartier- und Standardbuslinien stehen batteriebetriebene Busse im Vordergrund, die in der Garage (über Nacht oder tagsüber) aufgeladen werden können.

Weitere Informationen bei den VBZ 

Mobilitätsplattform

Vernetzen der Angebote für eine nahtlose urbane Mobilität

Der Mobilitätsmarkt befindet sich im Wandel. Das Bedürfnis nach einfachen, individuellen und situativ angepassten Mobilitätslösungen steigt und digitale Tools ermöglichen einen neuen Zugang zu Mobilitätsangeboten. Die VBZ, zusammen mit dem Tiefbauamt der Stadt Zürich und der städtischen Dienstabteilung Verkehr, nutzen die Chancen der Digitalisierung. Als Teil der digitalen Infrastruktur trägt die Mobilitätsplattform zu einer guten Mobilitätsinfrastruktur und einem effizienten Mobilitätssystem in der smarten Stadt Zürich bei. Die Plattform ermöglicht Kundinnen und Kunden nahtloses, verkehrsmittelübergreifendes Reisen in der Urbanregion Zürich. Die Plattform steht der Bevölkerung ab dem Sommer 2019 zur Verfügung.

Weitere Informationen bei den VBZ 

Bedarfsverkehr im ÖV

Fahrtwünsche werden gebündelt

Sobald Fahrten verschiedener Personen mithilfe von Matching- und Routing-Algorithmen im selben Fahrzeug geteilt und ad hoc gebucht werden, spricht man von „on demand ride pooling“. Dahinter steckt ein System, welches versucht, mit möglichst wenigen Fahrzeugen möglichst viele Personen an ihr Ziel zu bringen. Dazu werden die Fahrtwünsche der verschiedenen Nutzerinnen und Nutzer bestmöglich gebündelt, so dass die steigende Mobilitätsnachfrage durch einen effizienten Fahrzeugeinsatz aufgewogen wird. Durch kürzere Zugangswege, mehr Direktverbindungen, zeitliche Flexibilität und eine Sitzplatzgarantie kann den Fahrgästen ein erhöhter Komfort angeboten werden.

Weitere Informationen bei den VBZ 

Züri Velo

Bikesharing für eine bedarfsgerechte und nachhaltige Mobilität

Mit «Züri Velo» erhält Zürich ein modernes Veloverleihsystem über 2000 Velos und E-Bikes. Das Netz wird schrittweise ausgebaut, im Sommer 2019 soll es komplett bereitstehen: In den Hauptzentren City, Altstetten und Oerlikon, entlang der die Zentren verbindenden Korridore sowie in Zürich-Nord und am See werden über 150 Stationen aufgestellt. Betrieben wird das Veloverleihsystem durch die PubliBike AG. Der Kunde und die Kundin sehen in Echtzeit, wie viele Velos und E-Bikes an der gewünschten Station verfügbar sind.

Die Flotte besteht aus E-Bikes und konventionell angetriebenen Fahrrädern. Der Aluminiumrahmen der Bikes ist leicht und stabil. Die Bikes wurden speziell für das Bikesharing entwickelt, die Räder sind kleiner und dadurch wendiger als bei üblichen Velos. Dank eines einfachen Zugangssystems mit App, Internet, SwissPass und Kreditkarten richtet sich das Smartphone-taugliche Veloverleihsystem sowohl an regelmässige als auch spontane Nutzerinnen und Nutzer.

Weitere Informationen bei Publibike 

Metamorphosis

Partizipation für eine kindergerechte städtische Mobilität

Städte, die für Kinder geplant sind, sind lebenswert für alle Bewohnerinnen und Bewohner. Diesem Grundsatz folgt das EU-Projekt Metamorphosis. Das Projekt hat zum Ziel, die Aufenthaltsqualität in städtischen Siedlungen und Quartieren zu verbessern – hin zu kinderfreundlichen Umgebungen. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie gut erreichbar, sicher und gestaltbar sind und den Kindern die Möglichkeit geben, sich frei zu bewegen und dabei mit anderen Kindern Kontakte zu knüpfen. Es sind Orte mit viel Grün, mit Spiel- und Sitzgelegenheiten, die zum Verweilen und Austauschen einladen. Orte, die eine nachhaltige Verkehrsentwicklung fördern. Oder anders gesagt: Es sind Orte, wo sich alle wohlfühlen.

Das Projekt startete im Juli 2017 und läuft bis im Mai 2020. Zwischen April 2018 und September 2019 wurden bereits und werden weitere Massnahmen in den Siedlungen Bändli und Tiefenbrunnen umgesetzt. Neben Zürich beteiligen sich sechs weitere Städte (München, Graz, Meran, Alba Iulia, Tilburg, Southampton).

Weitere Informationen beim Tiefbauamt

Piazza Pop-up

Experimentelle Gestaltung des öffentlichen Raums mit Feedbackfunktion für eine lebenswerteren Stadtraum

Im Sommer 2018 stattete das Tiefbaumt temporär drei Plätze mit Sitzbänken und -quadern und Tischen aus Eichenholz sowie Pflanztrögen aus. Am Zehntenhaus in Affoltern, an der Wildbachstrasse im Seefeld und am Dammsteg im Industriequartier entstehen dadurch Treffpunkte für die Nachbarschaft zum Verweilen und Geniessen.

Die Tröge sind mit pflegeleichten Pflanzen bestückt und bringen Farbe und Atmosphäre in den öffentlichen Raum. Die Möbel sind robust, langlebig und können gut transportiert werden. Die Möblierung schafft neue Nutzungsmöglichkeiten im öffentlichen Raum. Sie ist Bestandteil des Projekts «Piazza Pop-up», das 2017 an drei Plätzen in den Kreisen 3 und 4 getestet wurde. Das Tiefbauamt möchte damit in Erfahrung bringen, wie es neue und bestehende Orte mit einfacher Ausstattung besser nutzbar machen kann. Die Zufriedenheit der Bevölkerung wurde mit Hilfe von Abstimmungsgeräten befragt.

Weitere Informationen beim Tiefbauamt

Smarter Medicine

Smart heisst nicht zwingend technologisch vernetzt. Smarter Medicine ist ein Beispiel dafür, wie interdisziplinärer Diskurs und Zusammenarbeit helfen kann, eine sinnvolle, vernünftige und zukunftsorientierte medizinische Versorgung und Behandlung sicherzustellen

Als Vorreiter unterstützt das Stadtspital Triemli aktiv die Ziele des Trägervereins «smarter medicine – Choosing Wisely Switzerland». Dabei geht es insbesondere um die Sensibilisierung für das Thema der medizinischen Über- und Fehlversorgung im Schweizerischen Gesundheitswesen sowie die Befähigung der Bevölkerung, bei wichtigen Fragen zur Behandlung mitentscheiden zu können. Mit einem interprofessionellen Ansatz soll die Behandlungsqualität durch Vermeidung von unnötigen Untersuchungen und Eingriffen verbessert werden. Die Senkung der Gesundheitskosten steht bei smarter medicine nicht im Vordergrund, ist aber ein willkommener Nebeneffekt.

Kernstück von «Choosing Wisely» sind sogenannte Top-5-Listen aus allen klinischen Fachdisziplinen, welche mittlerweile in der Schweiz von sieben Fachgesellschaften publiziert worden sind. Diese Listen richten sich nach den Empfehlungen für eine nachhaltige, effiziente und evidenzbasierte Medizin und beruhen auf nationalen und internationalen Studien. Sie enthalten je fünf konkrete medizinische Massnahmen, welche in der Regel unnötig sind: Die mit der Behandlung verbundenen Risiken sind potenziell grösser als deren Nutzen für die Behandelten, weshalb auf eine solche besser verzichtet werden soll. Dies erfordert jedoch immer erst ein ausführliches Gespräch und eine Absprache mit der Patientin oder dem Patienten, da jeder Fall individuell beurteilt werden muss und keine Behandlung à priori vorenthalten wird.

Weitere Informationen zu Smarter Medicine 

eCityplan

Die interaktiven Stadtpläne der Stadt Zürich bieten dank integriertem Touchscreen und Aktualisierung in Echtzeit vielfältige Möglichkeiten für Bevölkerung und Tourismus

In der Stadt Zürich gehören die fest installierten Stadtpläne seit jeher zum Stadtbild. Mit interaktiven Stadtplänen möchte die Stadt auch in diesem Bereich die digitalen Möglichkeiten nutzen. Deshalb werden ab 2019 an ausgewählten, hochfrequentierten Standorten digitale Stadtpläne, sogenannte «eCitypläne» eingeführt. Sie ersetzen die alten, analogen Stelen.

Die «eCitypläne» werden über einen Touchscreen bedient und verfügen über mehrere Karten, welche die Orientierung in der Stadt erleichtern. Weitere Informationen zu Veranstaltungen, Kultur oder dem öffentlichen Verkehr ergänzen das Angebot. Dank Mehrsprachigkeit, schneller Aktualisierbarkeit der Inhalte sowie öffentlichem WLAN sind sie auch für den Tourismus ein grosser Vorteil. Die Stadtpläne werden auf der Rückseite mit digitalen Werbeanlagen ausgerüstet. So kann die Stadt ihr Angebot an digitalen Werbeanlagen ausbauen und die Digitalisierung des Werbemarktes weiter aktiv mitgestalten sowie Mehreinnahmen generieren.

Weitere Informationen über den eCityplan 

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