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Männer in Kitas: Zwischen Bewunderung und Generalverdacht

BiblioTalk, 19. September 2019

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Sobald von männlichen Betreuungspersonen in der Kita die Rede ist, wird es emotional: Die Reaktionen reichen von leidenschaftlichen Plädoyers von Dafürsprechenden, oftmals mit dem Ziel, Männer für den Beruf des Kinderbetreuers anzuwerben, bis hin zu Warnungen vor der Gefahr von sexuellen Übergriffen, die von Männern im Erziehungsbereich ausgehe. Dr. Wiebke Tennhoff hat in ihrer Dissertation untersucht, was es bedeutet, ein Mann in der Kita zu sein.

Mehr Informationen und Anmeldung 

«Alles inklusive? Gleichstellungsarbeit zu Geschlecht, Geschlechtsidentität und sexuelle Orientierung»

Tagung, 27. September 2019

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Das Ziel von Gleichstellungsarbeit von Frauen* und Männern*, von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans* und inter* Menschen ist eine Gesellschaft ohne Diskriminierung. Eine Tagung über Perspektiven, Kontexte und Privilegien.

Mehr Informationen und Anmeldung 

Fachtagung «PORNO-STRESS»

Samstag, 21. September 2019

Flyerausschnitt Porno-Stress

Noch nie schauten so viele Menschen so viele Pornos. Auch Jugendliche  kommen immer früher und immer häufiger in Kontakt mit Pornografie. Wie beeinflusst das deren Sexualität? Welche Bedeutung haben Pornos für die psychosexuelle Entwicklung von Kindern und Jugendlichen? Welche Geschlechterbilder, -stereotypen und Machtverhältnisse werden dabei transportiert? Wie können Schulen und andere Institutionen auf diese Entwicklungen reagieren?

An der Fachtagung «PORNO-STRESS» werden wissenschaftliche Erkenntnisse über Rezeption, Wirkungspotenziale und entwicklungspsychologische Faktoren vorgestellt. Dies mit dem Ziel, Pornografie im eigenen Berufsfeld verantwortungsbewusst und konstruktiv thematisieren und bearbeiten zu können.

Programm und Anmeldung

Bericht «Gleichstellungsplan 2014-2018»

Es geht weiter vorwärts

Ausschnitt Faltplakat Gleichstellungsplan

Der Gleichstellungsplan steht für das Engagement der Stadt Zürich für die Gleichstellung. Seit 2009 setzt er für jeweils vier Jahre Schwerpunkte und Ziele und bündelt die Aktivitäten, die die Stadt Zürich für die Förderung der Gleichstellung aller Geschlechter unternimmt.

Ende 2018 ging die zweite Laufzeit des Gleichstellungsplans zu Ende. Der nun vorliegende Bericht zeigt, dass in den letzten vier Jahren weitere Fortschritte erzielt wurden: etwa bei der Überprüfung des Lohngleichheit, beim Anteil männlichen Personals in der Betreuung oder der Prävention gegen sexistische und sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz.

Medienmitteilung

Bericht Gleichstellungsplan 2014–2018 

Kennen Sie das Beratungsangebot der Fachstelle?

Wir beraten Sie gerne – vertraulich und kostenlos

Sujet Tramplakat

Wir erhalten durchschnittlich 450 Anfragen pro Jahr – aus der Stadt Zürich und aus der Stadtverwaltung. Die Ratsuchenden gelangen mit verschiedensten Gleichstellungsfragen an uns: Kündigung aufgrund von Schwangerschaft und Mutterschaft, sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz, trans am Arbeitsplatz, etc.

Auf unserer Website finden Sie eine Liste mit Beratungsstellen sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen zu verschiedenen Gleichstellungsthemen.  

Gleichstellungspreis 2019 geht an Dachverband Regenbogenfamilien

Vielfältige Tätigkeiten zur Stärkung von Regenbogenfamilien

Bild Dachverband Regenbogenfamilie

Der mit 20 000 Franken dotierte Gleichstellungspreis geht in diesem Jahr an den Dachverband Regenbogenfamilien. Der Stadtrat zeichnet damit das 9-jährige Engagement der NGO mit Sitz in Zürich aus. Der Dachverband macht Regenbogenfamilien und LGBTIQ*-Personen mit Kinderwunsch sichtbar und setzt sich für deren Anerkennung ein. Der Gleichstellungspreis wird alle zwei Jahre vergeben.

Mehr Informationen

2019: After Stonewall – 50 Years of Pride

Fotoausstellung des Rainbow Cities Network

Foto-Ausstellung: Beitrag der Stadt Zürich

Das Rainbow Cities Network stellt jedes Jahr anlässlich des Internationalen Tags gegen Homo- und Transphobie (IDAHOT) am 17. Mai eine online-Fotoausstellung zusammen. In diesem Jahr steht sie unter dem Motto: «After Stonewall – 50 Years of Pride». Der Beitrag der Stadt Zürich zeigt Aktivist_innen der «Milchjugend».

online-Fotoausstellung 

Lohngleichheit: Überprüfungen bei der Auftragsvergabe werden weitergeführt

Erfahrungen aus Pilotprojekt sind positiv

Stadtpräsidentin Corine Mauch unterschreibt die Charta «Lohngleichheit im öffentlichen Sektor»

Die Stadt Zürich engagiert sich für gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit, sowohl in der Stadtverwaltung als auch der Stadt Zürich.

Nach der Überprüfung der Lohngleichheit bei den eigenen Mitarbeitenden kontrollierte die Stadt Zürich in einem Pilotprojekt mittels Stichproben die Einhaltung der Lohngleichheit bei Unternehmen, die an den öffentlichen Beschaffungen der Stadt partizipieren, sowie bei Unternehmen, die eine Leistungsvereinbarung mit ihr haben. Die Ergebnisse sind erfreulich: Die meisten kontrollierten Unternehmen halten die Lohngleichheit ein. Sie beurteilen die Überprüfungen zudem als sinnvoll und den Aufwand als angemessen.

Die Stadt hat entschieden, die Zufalls-Stichproben weiterzuführen. Nach vier Jahren wird erneut Bilanz gezogen.

Medienmitteilung

Evaluationsbericht und Video-Statement der Stadtpräsidentin 

Präventionsprogramm «Herzsprung»: bereit für den Einsatz an Schulen

Logo Herzsprung

Das Jugendalter ist die Zeit, in der Gleichaltrige untereinander erste intime und sexuelle Erfahrungen machen und sich erste Liebesbeziehungen anbahnen. Leider kommt es bei Verabredungen und in Liebesbeziehungen nicht selten auch zu Grenzverletzungen und Übergriffen.

Das von der Fachstelle lancierte Präventionsprogramm «Herzsprung – Freundschaft, Liebe, Sexualität ohne Gewalt» fördert respektvolles und wertschätzendes Verhalten in Liebesbeziehungen und bei Dates. Nach einer erfolgreichen Pilotphase in fünf Schulklassen steht das Programm nun für den Einsatz an Schulen zur Verfügung.

Website herzsprung.ch

Medienmitteilung

Nationales Barometer zeigt: Erwerbstätige Frauen und Männer wollen Gleichstellung

Die grosse Mehrheit der Erwerbstätigen in der Schweiz hält die Gleichstellung von Mann und Frau für nicht erreicht. Dies zeigt das erste «Nationale Barometer Gleichstellung» der Hochschule Luzern – Soziale Arbeit und des Meinungsforschungsinstituts gfs.bern. Es wurde von der Schweizerischen Konferenz der Gleichstellungsbeauftragten SKG, die zurzeit von der Fachstellenleiterin Anja Derungs präsidiert wird, in Auftrag gegeben.

Acht von zehn Erwerbstätigen nehmen eine allgemeine Lohnungleichheit zuungunsten der Frauen wahr. Zwei Fünftel der befragten Frauen fühlten sich bereits einmal beim Lohn diskriminiert. Die Mehrheit der Befragten erachtet Massnahmen zur Verbesserung der Lohngleichheit als notwendig und sinnvoll.

Medienmitteilung & Studie

Lohngleichheit in der Stadt Zürich

Ratgeber

Titelblatt Ratgeber

Eine Zusammenstellung der Rechte von Arbeitnehmenden gemäss Gleichstellungsgesetz enthält auch der von unserer Fachstelle mitherausgegebene Ratgeber «Gleichstellung von Frau und Mann im Erwerbsleben». Er gibt praktische Tipps, wie gegen geschlechtsspezifische Ungleichbehandlungen am Arbeitsplatz vorzugehen ist und enthält Angaben zu Anlaufstellen und Gerichtszuständigkeiten im Kanton Zürich.

Ratgeber «Gleichstellung von Frau und Mann im Erwerbsleben»

Vielfältige Kinder- und Jugendmedien

Die beliebte Broschüre in aktualisierter Form

Kinder balancieren auf Farbstreifen

Mädchen warten als Prinzessinnen auf den Märchenprinz, Buben erobern als Piraten die Weltmeere: Kinder- und Jugendbücher strotzen oft nur so von Geschlechterklischees.

Dass es auch anders geht, zeigt die viel nachgefragte Broschüre der Fachstelle. Die darin aufgeführten Titel zeigen eine Welt, die nicht durch starre Geschlechterzuordnungen begrenzt ist. Die Broschüre steht ab sofort in aktualisierter Form zur Verfügung. Sie kann als PDF heruntergeladen oder in gedruckter Form bei der Fachstelle bestellt werden.

Broschüre «Kinder- und Jugendmedien mit vielfältigen Geschlechterrollen»

Ratgeber «Haushaltshilfe beschäftigen – das müssen Sie wissen»

Aktualisiert und erweitert

Cover Ratgeber Haushaltshilfe beschäftigen

Faire Arbeitsbedingungen und vor allem geregelte Arbeits- und Ruhezeiten sind wichtig, damit eine Haushaltshilfe ihre Arbeit gut machen kann und die betagte Person gut betreut ist. Die Broschüre «Haushaltshilfe beschäftigen – Das müssen Sie wissen» erklärt die rechtliche Situation und sagt, worauf geachtet werden muss. Von A wie «Arbeitszeit» bis V wie «Verleihvertrag».

Neu gibt der Ratgeber auch zu Fragen rund um Sozialversicherungen und zu Arbeits- und Aufenthaltsbewilligung Auskunft. Er kann als PDF heruntergeladen oder bei der Fachstelle bestellt werden.

Ratgeber «Haushaltshilfe beschäftigen – das müssen Sie wissen»

Online informiert die Plattform www.care-info.ch Haushaltshilfen, Betreuungsbedürftige und deren Angehörigen über ihre Rechte und Pflichten – nebst Polnisch, Ungarisch und Deutsch neu auch auf Slowakisch und Französisch.

Umdenken öffnet Horizonte!

Unterrichtseinheit zu Berufswahl & Geschlecht

Sujet Plakatkampage «Umdenken öffnet Horzionte»

Von wem lassen Sie lieber ihr Auto reparieren? Ihre Nägel pflegen? Und von wem lieber Ihre Wohnung putzen? Die Plakate der Fachstelle, die im Frühjahr 2015 in den Trams und Bussen in Zürich hingen, zielten auf unsere Vorstellungen darüber, welche Berufe zu Frauen und welche zu Männern «passen».

Auf vielfältigen Wunsch haben wir eine Unterrichtseinheit zum Thema erarbeitet. Ausgehend von den Plakatsujets setzen sich die Schülerinnen und Schüler in einer Doppellektion mit dem Anforderungsprofil verschiedener Berufe auseinander. Sie erkennen, dass die Eignung für einen Beruf nicht vom Geschlecht abhängt, sondern von den erforderlichen Kompetenzen, Eigenschaften und Interessen. Die Unterrichtseinheit ist für die 1.–2. Sekundarstufe konzipiert und versteht sich als Ergänzung zum Berufswahl-Unterricht. Sie kann auf unserer Website heruntergeladen werden.

Unterrichtseinheit Berufswahl & Geschlecht 

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