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«Trans Kinder in der Schule»

Podiumsgespräch, 23. September 2020

Am 17. Mai ist internationaler Tag gegen Homo- und Transfeindlichkeit (IDAHOBIT). Das für den 18. Mai 2020 von der Fachstelle für Gleichstellung zusammen mit Transgender Network Switzerland TGNS dazu geplante Podiumsgespräch wird aufgrund der Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus verschoben. Es findet neu am 23. September statt.

Podiumsgespräch «Trans Kinder in der Schule», Mittwoch, 23. September 2020, 18.30 Uhr, Kulturmarkt Zürich

Unter der Leitung von Christina Caprez diskutieren der Schulleiter Thomas Federspiel, Anita Vonderlinn, Mutter eines trans Kindes, Erik Schneider von Intersex & Transgender Luxemburg und die Rechtsprofessorin Andrea Büchler.

Als Vorgeschmack auf das Gespräch im September finden Sie im PDF Statements der Podiumsgäste zum Thema.

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Juristische Expertise Trans Kinder in der Schule

Die von der Fachstelle für Gleichstellung bei Prof. Dr. Andrea Büchler in Auftrag gegebene juristische Expertise – zugeschnitten auf das Einzugsgebiet der Stadt Zürich – geht darauf ein, wie mit den verschiedenen Bedürfnissen, Ansprüchen und Rechten umgegangen werden kann. Sie kann (rechtliche) Sicherheit geben und Verständnis schaffen.

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Kitas als ein Schlüsselfaktor für die Gleichstellung

Neue Studie untersucht die Auswirkungen von früher familienergänzender Betreuung auf Kinder

Copyright: Amt für Städtebau Stadt Zürich, Juliet Haller

Kitas leisten einen zentralen Beitrag zur Gleichstellung. Sie ermöglicht es insbesondere Müttern, stärker am Arbeitsmarkt zu partizipieren, damit höhere Löhne zu erzielen und ihre Karrierechancen zu verbessern. Gleichzeitig wird darüber debattiert, welche Auswirkungen die frühe familienergänzende Betreuung auf Kinder hat. Sechs Mitglieder der Schweizerischen Konferenz der Gleichstellungsbeauftragten haben das Forschungs- und Beratungsinstituts Infras mit einer Literaturreview zu diesem Thema beauftragt.

Die Studie zeigt: Zentral ist die Qualität der familienergänzenden Kinderbetreuung. Als ebenso wichtig erweist sich die Qualität der Betreuung im familiären Umfeld. Damit die Qualität in einer Kita stimmt, müssen verschiedene Faktoren zusammenkommen: Gut ausgebildetes und genügend Personal, faire Arbeitsbedingungen und ein guter Betreuungsschlüssel. Qualitativ gute und bezahlbare Kitas haben einen direkten Einfluss auf die Erwerbsbeteiligung und die ökonomische Eigenständigkeit von Frauen (und ihre Familien). Investitionen in Kitas zahlen sich somit langfristig aus – für Wirtschaft und Gesellschaft.

Studie «Kitas als ein Schlüsselfaktor für die Gleichstellung» (Website www.equality.ch)

Die Folgen von Corona auf die Gleichstellung im Arbeitsmarkt

BiblioTalk, 27. Oktober 2020

Die Corona-Krise hat auf und neben dem Arbeits­markt zu erheblichen Umbrüchen geführt, von de­nen Männer und Frauen teils unterschiedlich be­troffen waren. Für definitive Schlussfolgerun­gen ist es noch zu früh. Studien geben aber be­reits erste Hinweise über die kurz- und langfristi­gen Auswirkungen der Corona-Krise auf die ökonomi­sche Gleichstellung von Männern und Frauen.

Daniel Kopp ist Ökonom und forscht an der Kon­junkturforschungsstelle der ETH Zürich zu ver­schiedenen Themen in Bezug auf den Schweizer Arbeitsmarkt, unter anderem zur Gleichstellung von Männern und Frauen. Im BiblioTalk analysiert er ökonomische Fragen im Zusammenhang mit Corona und Gleichstellung.

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Workshop zum Einsatz des Lehrmittels «be yourself!» für Fachpersonen aus Schule und Jugendarbeit

Freitag, 30. Oktober 2020, 8.00–12.00 Uhr

Im Workshop machen Sie sich mit den Inhalten und Materialien von «be yourself!» vertraut und lernen verschiedene Bearbeitungsformen kennen, die sich für die Arbeit mit Jugendlichen eignen. Sie erhalten dadurch mehr Sicherheit in der Vorbereitung und Durchführung der im Lehrmittel «be yourself!» enthaltenen Unterrichtseinheiten, Workshops oder Diskussionsrunden. Sie profitieren vom Erfahrungsaustausch mit andern Fachpersonen, die mit Jugendlichen arbeiten.

Mehr Informationen und Anmeldung

Coronavirus: Frauen stärker durch Erwerbsarbeit und Kinderbetreuung belastet

Studie liefert erste Befunde

Eine vom Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann in Auftrag gegebene Studie gibt erste Antworten auf die Frage, wie sich die Arbeitsbelastung der Schweizer Bevölkerung während der Covid-19-Pandemie verändert hat. Die Befunde zeigen: Die zusätzlichen Betreuungspflichten aus Homeschooling und die Einschränkung der familienexternen Kinderbetreuungsmöglichkeiten ging bei den Befragten zu Lasten der Arbeitskapazität. Berufstätige Frauen waren davon stärker betroffen als berufstätige Männer.

Spannungen zuhause

Die Krise hatte auch Auswirkungen auf die Stimmung in den Haushalten. Ungefähr jede fünfte befragte Person gab an, zu Hause mehr Spannungen und Konflikte zu erleben als vor der Pandemie.

Medienmitteilung Eidg. Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann

Hilfe bei Häuslicher Gewalt

Aus Spannungen zuhause können schnell Aggressionen und Gewalt entstehen. Holen Sie Hilfe und schauen Sie nicht weg: Eine Taskforce des Bundes und der Kantone hat dazu eine Plakataktion iniziiert, die von verschiedenen Branchen, wie zum Beispiel der Verbände der Apotheken, der Drogerien und der Bäckereien unterstützt wird. Für Spitäler, Arztpraxen und Beratungsstellen stellt die Fachstelle weiterhin kostenlos das Plakat «Häusliche Gewalt macht krank. Hier können Sie darüber reden» zur Verfügung.

Für Jugendliche in Not hat die Fachstelle gemeinsam mit weiteren Beteiligten zudem das #stressdihei ins Leben gerufen.

#stressdihei bietet Jugendlichen in Not Unterstützung

Socialmedia-Kampagne für gewaltbetroffene Jugendliche

Der neue Instagram-Kanal #stressdihei richtet sich an Jugendliche in angespannten und gewaltbelasteten familiären Situationen. Die Jugendlichen erhalten Tipps und werden über niederschwellige Unterstützungsangebote informiert. Hinter der Initiative stehen fünf Stadtzürcher Organisationen und Fachstellen.

Medienmitteilung

Lohngleichheit: Neue nationale Bestimmungen ab 1. Juli 2020

Am 1. Juli 2020 ist das revidierte Gleichstellungsgesetz in Kraft getreten: Neu sind alle Unternehmen mit 100 oder mehr Mitarbeitenden dazu verpflichtet, eine Lohngleichheitsanalyse durchzuführen und diese von einer unabhängigen Stelle überprüfen zu lassen. Weiter müssen Arbeitnehmende sowie Aktionärinnen und Aktionäre über das Ergebnis der Lohngleichheitsanalyse informiert werden. Ausgenommen sind Unternehmen, bei denen im Rahmen des öffentlichen Beschaffungs- oder Subventionswesens eine Kontrolle in Bezug auf die Lohngleichheit im Gange ist oder die (im Zeitraum zwischen Juli 2016 und Juni 2020) bereits kontrolliert wurden und nachweisen können, dass sie die Anforderungen erfüllen.

Wie wird eine Lohngleichheitsanalyse durchgeführt? Auf der Website des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann finden Sie Antworten auf häufige Fragen:

Häufige Fragen zur Lohngleichheitsanalyse nach Gleichstellungsgesetz

Mehr rechtliche Informationen dazu, was die Revision des Gleichstellungsgesetzes beinhaltet, sind auf der Website des Bundesamtes für Justiz aufgeschaltet:

Bundesamt für Justiz: Häufige Fragen zur Revision des Gleichstellungsgesetzes

«Lesbian Visibility»

Virtuelle Fotoausstellung des Rainbow Cities Network

Gruppenfoto der Gäste des 30-Jahre-Jubiläums der Lesbenorganisation Schweiz LOS

Anlässlich des Internationalen Tags gegen Homo- und Transfeindlichkeit IDAHOBIT stellt das Rainbow Cities Network jährlich eine virtuelle Fotoausstellung zusammen, dieses Jahr unter dem Motto «Lesbian Visibility».

Der Beitrag der Stadt Zürich zeigt das Fest zum 30-Jahre-Jubiläum der Lesbenorganisation Schweiz LOS. Die Ausstellung mit den Bildern der anderen Städte ist auf unserer Website aufgeschaltet.

Fotoausstellung «Lesbian Visibility»

Gleichstellungsplan 2019–2022

Schwerpunkte, Ziele und Massnahmen

Ausschnitt Faltplakat Gleichstellungsplan

Seit 2009 setzt der Gleichstellungsplan für jeweils vier Jahre Schwerpunkte und Ziele und bündelt die Aktivitäten der Stadt zur Förderung der Gleichstellung. Nach der Umsetzung der Gleichstellungspläne 2009–2013 und 2014–2018 liegt nun der dritte Gleichstellungsplan vor. Er knüpft an das Engagement in den Vorjahren an und setzt neue Akzente, zum Beispiel bei der Gleichstellung von trans Menschen.

Schwerpunkte, Ziele und Massnahmen Gleichstellungsplan 2019–2022

Die Stadt Zürich erhält das «Swiss LGBTI-Label»

Stadtpräsidentin Corine Mauch (in der Mitte) nimmt das Label entgegen

Die Stadt Zürich erhält als erste staatliche Institution das «Swiss LGBTI-Label». Das Label zeichnet Unternehmen und Organisationen aus, die eine offene, inklusive und wertschätzende Kultur gegenüber Lesben, Schwulen, Bisexuellen sowie trans* und intergeschlechtlichen Menschen leben.

Die Vergabekommission teilte im November 2019 mit, dass die Stadt Zürich die umfassenden Anforderungen für das «Swiss LGBTI-Label» erfüllt und das Label für drei Jahre erhält. Stadtpräsidentin Corine Mauch hat das Label am 29. Januar 2020 gemeinsam mit 10 anderen Organisationen und Unternehmen an einer Feier entgegen genommen.

Mehr zur Label-Vergabe

«Alles inklusive? Gleichstellungsarbeit zu Geschlecht, Geschlechtsidentität und sexuelle Orientierung»

Dokumentation der Tagung vom 27. September 2019

Logo Tagung

Am 27. September 2019 fanden sich über 100 Personen für die Tagung «Alles inklusive?» im Volkshaus ein. Mit Referaten und zahlreichen Workshops setzte sich die Tagung mit gemeinsamen Anliegen, aber auch Widersprüchen in der Gleichstellungsarbeit zu Geschlecht, Geschlechtsidentität und sexueller Orientierung auseinander. In der Tagungsdokumentation (als PDF oder gedruckt) können Sie die Referate und Zusammenfassungen aus den Workshops nachlesen. 

Tagungsdokumentation als pdf

Tagungsdokumentation bestellen

Impressionen der Tagung

Kinder- und Jugendmedien mit vielfältigen Rollenbildern

Aktualisierte und ergänzte Ausgabe der beliebten Broschüre

Kinder balancieren auf Farbstreifen

Mädchen warten als Prinzessinnen auf den Märchenprinz, Buben erobern als Piraten die Weltmeere: Kinder- und Jugendbücher strotzen oft nur so von Geschlechterklischees.

Dass es auch anders geht, zeigt die viel nachgefragte Broschüre der Fachstelle. Die darin aufgeführten Titel zeigen eine Welt, die nicht durch starre Geschlechterzuordnungen begrenzt ist. Sie wurde im November 2019 aktualisiert und um neuerschienene Titel ergänzt.

Die Broschüre kann als PDF heruntergeladen oder in gedruckter Form bei der Fachstelle bestellt werden.

Broschüre «Kinder- und Jugendmedien mit vielfältigen Geschlechterrollen»

Lehrmittel «be yourself!»

Die eigene Wirkung ausprobieren, zu sich selbst stehen, Grenzen setzen: Eine Herausforderung – gerade für Jugendliche

Szene aus Videosequenz von be yourself!

«be yourself!» ist ein von der Fachstelle herausgegebenes Lehrmittel für Jugendliche. Im Zentrum von «be yourself!» stehen sechs Filmszenen. Sie bilden die Basis, um mit Jugendlichen Themen wie «Zu den eigenen Gefühlen stehen», «Rollenbilder», «Übergriffe», «Körperbild», «Selbstwahrnehmung» und «Sexuelle Selbstbestimmung» zu bearbeiten. Im Begleitmaterial finden sich auf die einzelnen Szenen abgestimmte Diskussionsfragen, Übungen und Hintergrundinformationen.

Die Videosequenzen sind untertitelt. Für Jugendliche mit einer Hör- oder Sehbeeinträchtigung gibt es sie auch mit Gebärdensprache und Audio-Deskription.

«be yourself!» richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 12 und circa 18 Jahren. Es kostet 25 Franken und kann bei der Fachstelle bestellt und heruntergeladen werden.

Lerhmittel «be yourself!»

Nannys in der Stadt Zürich

Explorative Recherche und Ratgeber

Cover explorative Studie

Eine Nanny anzustellen ist in Zürich immer häufiger eine Option. Der Nanny-Arbeitsmarkt ist wenig reguliert und die Arbeitsbedingungen nicht selten prekär. Dies zeigt die neu erschienene und von der Fachstelle herausgegebene explorative Studie. Im Online-Ratgeber erfahren Sie, worauf Sie achten müssen, wenn Sie eine Nanny einstellen.

Explorative Recherche «Baby Boom - Nanny Boom?»
Online-Ratgeber «Nanny beschäftigen - das müssen Sie wissen» 

Präventionsprogramm «Herzsprung»

Respektvolles und wertschätzendes Verhalten in Liebesbeziehungen und bei Dates

Logo Herzsprung

Das Jugendalter ist die Zeit, in der Gleichaltrige untereinander erste intime und sexuelle Erfahrungen machen und sich erste Liebesbeziehungen anbahnen. Leider kommt es bei Verabredungen und in Liebesbeziehungen nicht selten auch zu Grenzverletzungen und Übergriffen.

Das von der Fachstelle lancierte Präventionsprogramm «Herzsprung – Freundschaft, Liebe, Sexualität ohne Gewalt» fördert respektvolles und wertschätzendes Verhalten in Liebesbeziehungen und bei Dates. Nach einer erfolgreichen Pilotphase in fünf Schulklassen steht das Programm nun für den Einsatz an Schulen zur Verfügung.

Website herzsprung.ch

Medienmitteilung

«Haushaltshilfe beschäftigen – das müssen Sie wissen»

Ratgeber aktualisiert und erweitert

Cover Ratgeber Haushaltshilfe beschäftigen

Faire Arbeitsbedingungen und vor allem geregelte Arbeits- und Ruhezeiten sind wichtig, damit eine Haushaltshilfe ihre Arbeit gut machen kann und die betagte Person gut betreut ist. Die Broschüre «Haushaltshilfe beschäftigen – Das müssen Sie wissen» erklärt die rechtliche Situation und sagt, worauf geachtet werden muss. Von A wie «Arbeitszeit» bis V wie «Verleihvertrag».

Neu gibt der Ratgeber auch zu Fragen rund um Sozialversicherungen und zu Arbeits- und Aufenthaltsbewilligung Auskunft. Er kann als PDF heruntergeladen oder bei der Fachstelle bestellt werden.

Ratgeber «Haushaltshilfe beschäftigen – das müssen Sie wissen»

Online informiert die Plattform www.care-info.ch Haushaltshilfen, Betreuungsbedürftige und deren Angehörigen über ihre Rechte und Pflichten – nebst Polnisch, Ungarisch und Deutsch neu auch auf Slowakisch und Französisch.

Gleichstellung von Frau und Mann im Erwerbsleben

Ratgeber mit praktischen Tipps

Titelblatt Ratgeber

Eine Zusammenstellung der Rechte von Arbeitnehmenden gemäss Gleichstellungsgesetz enthält auch der von unserer Fachstelle mitherausgegebene Ratgeber «Gleichstellung von Frau und Mann im Erwerbsleben». Er gibt praktische Tipps, wie gegen geschlechtsspezifische Ungleichbehandlungen am Arbeitsplatz vorzugehen ist und enthält Angaben zu Anlaufstellen und Gerichtszuständigkeiten im Kanton Zürich.

Ratgeber «Gleichstellung von Frau und Mann im Erwerbsleben»

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