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Arbeitsintegration

Zur Arbeitsintegration gehören all jene Angebote und Massnahmen, die zum Ziel haben, Jugendliche und Erwachsene (wieder) in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Je nachdem, ob eine kurzfristige Integration realistisch ist oder mit einer längeren Verweildauer in der Arbeitsintegration gerechnet werden muss, liegt des Fokus dabei mehr auf der Vermittlung in eine Stelle bzw. mehr auf der Erhaltung und Förderung der Arbeitsmarktfähigkeit.

Arbeitsfähige Personen, die neu Sozialhilfe beantragen, besuchen zuerst vier Wochen lang die Basisbeschäftigung. Dort wird ihr Potenzial am Arbeitsplatz und in Gesprächen abgeklärt und eine Empfehlung für eine passende Anschlusslösung erarbeitet.

Für Personen, deren Chancen auf eine rasche Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt intakt sind, stehen Qualifikationsprogramme, Bewerbungscoaching und Stellenvermittlung zur Verfügung. Für Sozialhilfebeziehende, die aufgrund fehlender Kompetenzen oder persönlicher Beeinträchtigungen auf absehbare Zeit wenig Aussicht auf eine Stelle im ersten Arbeitsmarkt haben, werden Teillohnjobs und gemeinnützige Arbeit angeboten.

Die Teillohnjobs ermöglichen es Sozialhilfebezügerinnen und -bezügern, einen Teil ihres Existenzbedarfs selber zu erwirtschaften. Die Teillöhne, die sich an der individuellen Leistungsfähigkeit ausrichten, sind sozialversichert; der minimale Beschäftigungsumfang beträgt 50 Prozent; die Anstellungsdauer ist offen.

Die gemeinnützige Arbeit fördert die berufliche und soziale Integration der Teilnehmenden durch sinnvolle, für das Gemeinwesen nützliche Tätigkeiten. Die Mitarbeitenden erhalten dafür eine Zulage zur Sozialhilfe.

Träger von Angeboten zur Arbeitsintegration sind die Sozialen Einrichtungen und Betriebe der Stadt Zürich, das Laufbahnzentrum, die AOZ (Asyl-Organisation Zürich) als selbstständige öffentlich-rechtliche Anstalt der Stadt Zürich sowie private Organisationen wie Vereine und Sozialfirmen.

Die Produkte und Dienstleistungen der städtischen Arbeitsintegrationsangebote sind im Internet näher beschrieben. Ebenso finden sich im Internet weitere Informationen für zuweisende Stellen und Anbieter von Programmen und Massnahmen der Arbeitsintegration.

Die Anstrengungen des Sozialdepartements in der Arbeitsintegration reichen mehr als drei Jahrzehnte zurück. Im Jahr 2005 wurde die Arbeitsintegration neu ausgerichtet. Im Juni 2010 stimmte die Bevölkerung einer neuen Rechtsgrundlage zu. Die Leistungen der städtischen Arbeitsintegration werden zu kostendeckenden Tarifen verrechnet.
 

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