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Ausbau der Fernwärme

www.erz.ch/ausbaufernwaerme

Die Verbindung zwischen den Fernwärmenetzen Zürich-Nord und Zürich-West steht. Bereits beziehen erste neu angeschlossene Liegenschaften klimafreundliche Fernwärme von ERZ. Die Erschliessung zusätzlicher Quartiere vermeidet Tausende Tonnen CO2-Emissionen.

Das bestehende Fernwärmenetz wird zwischen 2022 und 2040 in vier Etappen erweitert.

Die Stadt Zürich hat sich zum Ziel gesetzt, die direkten Treibhausgasemissio­nen auf dem Stadtgebiet bis 2040 auf Netto-Null zu reduzieren. Der Ausbau des Fernwärmenetzes in Teilen der Quartiere Wipkingen, Oberstrass, Unterstrass, Aussersihl sowie in den Gebieten Guggach und Zürich-West/Sihlquai soll wesentlich dazu beitragen, dieses Ziel zu erreichen. Denn Gebäude, die an die Fernwärme angeschlossen sind, benötigen keine Heizungen oder Warmwasseraufbereitungen mit Heizöl oder Erdgas mehr. Wärme, die hauptsächlich durch die Verbrennung von Keh­richt in der Kehrichtverwertungsanlage (KVA) Hagenholz oder von Holz im Holzheizkraftwerk Aubrugg gewonnen wird, belastet die Umwelt deutlich weniger als Wärme, die ausschliesslich mit Heizöl oder Erdgas produziert wird. Den entsprechenden Rahmenkredit von 330 Mio. Franken für die Umsetzung des Vorhabens haben die Stimmberechtigten der Stadt Zürich am 28. November 2021 mit einem Ja-Anteil von 84 % bewilligt.

Eine Verbindungsleitung bringt Wärme

Einer ersten Vorlage zur Erweiterung der Fernwärmeversorgung hat die Stimmbevölkerung der Stadt Zürich am 23. September 2018 mit 83 Prozent zugestimmt. Kernstück der damaligen Vorlage war der Bau einer Verbindungsleitung zwischen den Fernwärmegebieten Zürich-Nord und Zürich-West.

Entlang dieser Verbindungsleitung werden die oben genannten Quartiere und Gebiete an die Fernwärme angeschlossen. Nötig wurde der Bau der Verbindungsleitung aufgrund der Stilllegung der Kehrichtverwertungsanlage (KVA) Josefstrasse im März 2021. Seit Oktober 2022 wird das Heisswasser für das Fernwärmegebiet Zürich-West hauptsächlich in der KVA Hagenholz sowie im Holzheizkraftwerk Aubrugg in Zürich-Nord produziert und über die rund 6 km lange Verbindungsleitung geliefert.   

Auf dem Weg zu Netto-Null

Die ERZ-Fernwärme deckt heute rund 16 Prozent des städtischen Wärmebedarfs ab. Nach dem Ausbau der Fernwärmeversorgung bis 2040 wird dieser Anteil auf rund 25 Prozent ansteigen. Im Vergleich zu fossilen Energieträgern spart die ERZ-Fernwärme heute schon jährlich über 200 000 Tonnen CO2 ein. Nach dem Ausbau werden es 236 000 Tonnen CO2 pro Jahr sein. Bis dahin will ERZ bei der Fernwärmeproduktion vollständig auf den Einsatz fossiler Energien verzichten. Um dieses Ziel zu erreichen, wird es notwendig sein, die Kapazitäten zur erneuerbaren Wärmeerzeugung auszubauen und zusätzliche Wärmespeicher zu bauen.

Fernwärme-Ausbau: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Wie ist der Zeitplan des Fernwärmeausbaus in den neuen Gebieten und wo verlaufen die Hauptleitungen?
Eine Übersicht finden Sie in der entsprechenden Themenkarte der kommunalen Energieplanung.

Gibt es an meinem Standort Fernwärme?
Detailierte Informationen und zugehöriges Kartenmaterial sind auf der Informationsplattform Energis enthalten.

Wird in der Strasse meines Standorts demnächst gebaut bzw. wie lange wird noch gebaut?
Das Tiefbauamt führt eine Liste zu allen Baustellen in der Stadt Zürich – sortiert nach Strassennamen. 

Welcher Energieträger eignet sich für meine Liegenschaft?
Die Energie-Coaches des Gesundheits- und Umweltdepartements beraten Sie unabhängig und neutral zu Erneuerung, Umbau oder Neubau. 

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