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Naturschutzstrategie

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«Natur und Landschaft in der Stadt Zürich: Ziele, Strategien, Instrumente»

Der Bericht

analysiert die aktuelle Situation im Natur- und Landschaftsschutz der Stadt Zürich und zeigt notwendige Praxisänderungen auf.

Sieben Strategien werden als grundsätzliche Vorgehensweisen im Natur- und Landschaftsschutz vorgestellt, die eine transparente Umsetzung unterstützen sollen.

Für die Alltagsarbeit wird den verschiedenen Strategien entsprechend eine Anzahl von Instrumenten vorgestellt. Insgesamt soll der Bericht eine effiziente und wirkungsorientierte Umsetzung des Natur- und Landschaftsschutzes unterstützen und dazu dienen, mit den vorhandenen Mitteln Schwerpunkte zu setzen.


1. Schützen

Unersetzliche Naturschätze und Landschaften gesetzlich schützen

Puppe die zum Schutz eines Pflänzchens einen Schirm darüber spannt.

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Die Strategie "Schützen" kommt nur bei ausgewählten, absolut schutzwürdigen Objekten oder Teilen davon zur Anwendung. Wichtigstes Ziel ist die langfristig qualitative und quantitative Erhaltung der bedeutendsten und wertvollsten Objekte in der Stadt Zürich. Die Strategie "Schützen" soll sich auf wenige, wirklich bedeutende Objekte beschränken und damit sehr "schlank" bleiben


2. Begleiten

Naturschutzflächen gemeinsam betreuen und pflegen

2 Figuren die miteinander besprechen wie man zusammen die Natur betreut.

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Ziel der Strategie «Begleiten» ist die kurz- und mittelfristige Sicherung schutzwürdiger Objekte. Die Strategie systematisiert den Umgang mit ihnen und gibt Richtlinien vor, wie Unterhalt und Pflege in Zukunft aktiv betrieben werden sollen. Sie regelt auch, auf welche Objekte sich die Anstrengungen der Fachstelle Naturschutz konzentrieren sollen. Die Betroffenen sollen motiviert und zur Eigenverantwortung aufgerufen werden.  


3. Verhandeln

Sich bei Bauvorhaben für Natur und Landschaft einsetzen

Eine Figur die Natur und Umwelt in eine Waagschale legt.

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Unter dem Titel «Verhandeln» werden mehrere Teilstrategien zusammengefasst, die den Einbezug von Anliegen des Natur- und Landschaftsschutzes gewährleisten sollen, z.B. Einflussnahme auf Baubewilligungsverfahren, Umweltverträglichkeitsprüfungen (UVP), Plangenehmigungsverfahren (PGV), Zirkulationen, nicht bewilligungspflichtige Eingriffe.


4. Gestalten

Freiräume gestalten für Mensch und Natur

2 Figuren die einen Freiraum gestalten. Sie tragen Werkzeug und einen Schubkarren.

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Die Strategie «Gestalten» fasst verschiedene Teilstrategien und Massnahmen zusammen, welche einer aktiven Förderung bzw. Aufwertung von ausgewählten Naturwerten in der Stadt Zürich dienen.

Natur ums Schulhaus (NuS)
 Natur im Quartier (NiQ)
Beratung zum «Ökologischen Ausgleich»
Förderung ausgewählter Arten/Lebensräume


5. Mitwirken

Eine Figur die den Stadtplan studiert.

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Bei Stadtplanung und Bearbeitung von Rechtsgrundlagen mitwirken Die Strategie «Mitwirken» soll die Berücksichtigung der Anliegen des Natur- und Landschaftsschutzes in den verschiedenen Rechts- und Planungsgrundlagen sowie den entsprechenden Verfahren sicherstellen. Dazu gehören als wichtige Grundlagen die Bau- und Zonenordnung, Richtplanungen auf kantonaler, regionaler und kommunaler Stufe, forstliche und landwirtschaftliche Planungen sowie Quartierplanungen. Im Bereich Rechtsgrundlagen sind das Planungs- und Baugesetz (PBG), aber auch das Natur- und Heimatschutzgesetz (NHG) sowie die entsprechenden Verordnungen von Belang.


6. Bilden

Interesse wecken und Wissen vermitteln

Eine erwachsene Figur mit Lupe erklärt den Kindern die Natur.

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Die Strategie «Bilden» umfasst die verschiedenen Bildungsangebote von Grün Stadt Zürich. Durch Führungen, Kurse, Vermitteln von Infomaterial sowie weiteren Aktivitäten werden breite Bevölkerungskreise und Behörden für die Natur im Stadtgebiet sensibilisiert.  


7. Entwickeln

Die landschaftliche Vielfalt erhalten und weiterentwickeln

Eine Figur die inmitten der Natur steht.

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Die Landschaft ist sehr vielfältig. Sie wird vielseitig genutzt, bewahrt und verändert. Für den Schutz und die Aufwertung der Landschaft braucht es daher ein differenziertes Instrumentarium. Ein solches hat der Kanton auf der Grundlage der Leitlinie 3 des kantonalen Richtplanes geschaffen. Danach stehen die Schonung und die aktive Förderung von zusammenhängenden, naturnahen Räumen sowie eine differenzierte Behandlung des gesamten Landschaftsraumes im Vordergrund.  


Übersicht

Auftraggeber: Grün Stadt Zürich (GSZ)

Beteiligte: GSZ und externe Partner

Zielsetzung: GSZ verfolgt im Bereich Natur- und Landschaftsschutz fünf Ziele, die sich auf das aktuelle Freiraumkonzept  stützen:

  1. Naturschutz verankern 
  2. «Ökologischen Ausgleich» realisieren
  3. Naturwerte der Stadt Zürich langfristig sichern
  4. Naturwerte der Stadt Zürich kurz- bis mittelfristig sichern
  5. Wertvolle Landschaften  sichern und fördern  

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Stefan Hose
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