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Oktober 2004

Geschichte der Maternité Triemli

Vom Haus für gefallene Mädchen zum Sozial-Medizinischen Zentrum für Frau, Mutter und Kind.

Naegele Verena,
Himmelblau und Rosarot,
Mit elf Porträts von Claudia Storz und Pascal Ihle.
Verlag Neue Zürcher Zeitung, 2004.

Turicensia, Verlag NZZ:
Das Buch "Himmelblau und Rosarot" würdigt ein bemerkenswertes Kapitel Frauen- und Sozialgeschichte in Zürich: 1908 gründeten Bürgersfrauen und frühe Medizinerinnen den Verein Inselhof, der bis 1971 auf der gegenüber liegenden Seeseite, in Zürich-Riesbach, beheimatet war. Ziel und Zweck des Vereins waren die Hilfe für "gefallene Mädchen" und der Betrieb eines Mutter- und Säuglingsheims, wobei die medizinischen Aspekte über die Zeit an Bedeutung zulegten.

1971 zog die privatrechtliche Institution aus Platzgründen in das neu erbaute Maternité-Gebäudeensemble am Fuss des Uetlibergs. Ein Jahr zuvor hatte bereits das Stadtspital Triemli seinen Betrieb auf dem Triemli-Areal aufgenommen, womit eine intensivierte medizinische Zusammenarbeit vorgezeichnet war.

2005 wurden Gynäkologie und Geburtshilfe auch formell Teil des Stadtspitals Triemli. Das gynäkologische Behandlungsspektrum ist ausgebaut worden. Die sozialen Dienstleistungen werden weiterhin vom Verein Inselhof Triemli wahrgenommen, der im ehemaligen Gebäudekomplex der Maternité neue Räume bezogen hat.

"Himmelblau und Rosarot" zeichnet die wechselvolle Geschichte der gemeinnützigen Vereinstätigkeit nach und schildert ein bewegtes und bewegendes Kapitel Sozial- und Frauengeschichte der Schweiz. Der Titel spielt darauf an, dass neugeborene Knaben früher hellblau und Mädchen rosarot gekleidet wurden.

Thema: Soziales

Organisationseinheit: Stadtspital Triemli

Departement: Gesundheits- und Umweltdepartement