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Angebotsänderungen zum Fahrplanwechsel 2021

Medienmitteilung

Am kommenden Fahrplanwechsel vom 12. Dezember 2021 hält die Normalität wieder Einzug: Da bis Ende Jahr total zwanzig Flexity-Trams erwartet werden, können die Überbrückungsmassnahmen komplett aufgehoben werden. Bei den Bussen wird die Linie 66 bis zum Bahnhof Enge verlängert. In der Region führen die Verdichtungskurse der Linie 919 bis «Zumikon, Waltikon». Die grösste Änderung betrifft das ZVV-Nachtnetz ab 17. Dezember: Auf den wichtigsten Strecken ist viertelstündlich ein Bus unterwegs, die meisten Linien fahren neu ab Hauptbahnhof. Fünf neue Linien, einfacher merkbare Liniennummern und 49 zusätzlich bediente Haltestellen sorgen dafür, dass auch Nachtschwärmerinnen und -schwärmer gut nach Hause kommen.

6. Dezember 2021

Überbrückungsmassnahmen finden ein Ende

Ein grosses Thema in der Stadt Zürich ist das Ende der Überbrückungs-massnahmen: Bis Ende Jahr werden zwanzig Flexity-Trams auf dem Zürcher Tramnetz erwartet. Damit hat Zürich wieder genügend Fahrzeuge, um den Normalbetrieb aufzunehmen. Wie per Medienmitteilung vom 27. Mai 2021 angekündigt, werden die seit 25. November 2019 geltenden Überbrückungsmassnahmen per Fahrplanwechsel vom 12. Dezember 2021 komplett aufgehoben. Stadtrat Michael Baumer ist erfreut: "Die erfolgreiche Einführung des Flexity-Tram hat den Fahrzeugbestand deutlich normalisiert."

Für die betroffenen Linien sieht das Normalangebot wie folgt aus:

Linie 17

Die Linie 17 wird wieder in Betrieb genommen und fährt auf der ursprünglichen Strecke von Werdhölzli bis Hauptbahnhof beziehungsweise in der Hauptverkehrszeit bis Albisgütli.

Linie 6

Die Linie 6 fährt wieder die Strecke von Bahnhof Enge bis Zoo. Die Haltestellen in beide Richtungen befinden sich in der Bahnhofstrasse. Die Haltestelle Bahnhofquai wird nicht mehr bedient. Das Angebot ist durchgehend niederflurig.

Linie 10

Die Linie 10 fährt ab Bahnhofplatz/HB via Löwenplatz bis zum Flughafen.


Weitere Änderungen im Tagnetz der Stadt Zürich

Bessere Fahrtakte und verlängerte Strecken: In der Stadt Zürich ändern sich die Abfahrtszeiten diverser Tram- und Buslinien, damit sich diese auf gemeinsamen Strecken in einem regelmässigen Rhythmus ergänzen. Konkret betrifft dies die Linien 5 und 6, ausserdem die Buslinien 31 sowie 83 und 89 zwischen Bahnhof Altstetten und Hubertus, weiter die Linien 33, 72 und 83 zwischen Albisriederplatz und Rosengartenstrasse.

Auf der Linie 40 wird der Fahrtakt zur Mittagszeit zwischen Seebach und Glaubtenstrasse der Nachfrage angepasst. Die Busse fahren neu alle 15 anstatt wie bisher alle 7.5 Minuten. Der letzte Kurs der Linie 62 jeweils Freitag- und Samstag-Nacht endet nicht wie bisher beim Sternen Oerlikon, sondern fährt bis Waidhof.

Die Linie 66 wird bis Bahnhof Enge verlängert, um leichter Anschluss an die S-Bahn bieten zu können – und das rund 45 Minuten früher als bisher, dank zusätzlicher Fahrten morgens zur Hauptverkehrszeit.


Pikmi neu ebenfalls in Wiedikon verfügbar

Seit November 2020 ist mit Pikmi Zürichs erstes «On Demand»-Angebot für den ÖV unterwegs und wurde in dieser Zeit von über 30'000 Fahrgästen genutzt. Für die letzten Monate des Pilotbetriebes wird das Pikmi-Betriebsgebiet auf den 12. Dezember 2021 nach Wiedikon erweitert. Das im Frühling 2021 durchgeführte Mitwirkungsverfahren hat gezeigt, dass die Pikmi-Kundinnen und -Kunden das Betriebsgebiet als eher zu klein beurteilen. Die Verfügbarkeit in einem grösseren Betriebsgebiet erlaubt neue Rückschlüsse auf die gefahrenen Strecken, die Wartezeit bei einer Bestellung sowie den Pooling-Faktor, also der durchschnittlichen Anzahl Personen, welche sich eine Fahrt teilen. Die Auswertung dieser betrieblichen Kennzahlen dient, zusammen mit dem laufend gesammelten Kundenfeedback, der Bewertung des bis Ende April 2022 dauernden Pilotbetriebs. Auf den Fahrplanwechsel endet hingegen der testweise Abendersatz der Quartierbuslinie 35 durch Pikmi. Während des Ersatzbetriebs hat die Nachfrage nach Pikmi um 50% zugenommen, wobei sich der Anteil der gepoolten Fahrten verdoppelt hat und die durchschnittliche Wartezeit mit 6 bis 7 Minuten annähernd gleichgeblieben ist. Mit dem erweiterten Betriebsgebiet wird Pikmi jeden Abend von 20 bis 1 Uhr in Altstetten, Albisrieden und Wiedikon verfügbar sein. Weitere Informationen zum Betriebsgebiet auf www.pikmi.ch


Region: Bessere Anschlüsse in Küsnacht

In der Region fallen die Angebotsänderungen, insbesondere nach den grossen Anpassungen am Pfannenstiel per Fahrplanwechsel 2019, dieses Jahr etwas geringer aus. Einzig auf der Linie 919 gibt es eine Verlängerung der Verdichtungskurse unter der Woche. Diese fahren neu von «Itschnach, Fallacher» weiter via «Zumikon, Gössikon» bis nach «Zumikon, Waltikon». So erhalten die Fahrgäste in Küsnacht Anschluss an die Forch- und die S-Bahn. Die Abfahrtszeiten der Verdichtungskurse werden zudem um zwei Minuten verschoben. Dadurch ergibt sich ein exakter 15-Minuten-Takt und bessere Anschlüsse an die Linie 916 bei der Haltestelle «Küsnacht, Schiedhaldenstrasse».


Das neue ZVV-Nachtnetz

Fünf neue Linien, acht zusätzliche Busse im Einsatz und ganze 49 zusätzlich bediente Haltestellen: So haben die VBZ per 17. Dezember das städtische Nachtnetz ausgebaut. Auf den Linien N1 (Hauptbahnhof bis Dunkelhölzli), N2 und N4 sind Batterie-Trolleybusse unterwegs.

Auf den Strecken ab Bahnhofplatz bis Bahnhof Altstetten und Escher-Wyss-Platz, zwischen Goldbrunnen- und Bucheggplatz sowie vom Albisriederplatz bis Milchbuck erhalten die Fahrgäste viertelstündlich eine Verbindung. 

Mit wenigen Ausnahmen fahren die Linien ab Bahnhofplatz/HB anstatt wie bisher ab Bellevue. Die Liniennummern der Nachtbusse orientieren sich für eine leichtere Merkbarkeit am Tagnetz.  

Die Änderungen im Detail:

Zürich-West, Richtung Albisrieden/Altstetten und Rütihof/Frankental

  • Die neue Linie N3 fährt vom Bahnhofplatz/HB direkt nach Zürich, Albisrieden.
  • Ab Altstetten fährt die Linie N12 über Hubertus und Goldbrunnenplatz durch die Langstrasse und ab Limmatplatz schliesslich via Bahnhof Oerlikon bis nach Schwamendingen.
  • Zwei weitere Linien umfahren die Innenstadt, und zwar auf der Strecke vom Triemli nach Oerlikon: Die N8 fährt dabei via Altstetten, die N9 via Milchbuck.
  • Auch im Nordwesten Richtung Höngg ergänzen sich zwei Linien: Die N4 fährt via Meierhofplatz zum Rütihof, die N13 nach Frankental. 

Zürich Nord, Richtung Oerlikon – Seebach - Glattbrugg und Affoltern

  • Die neue Linie N9 verbindet Glattbrugg und Oerlikon über den Milchbuck mit dem Triemli und Uitikon.
  • Die neue Linie N10 startet am Bahnhofplatz und bringt via Sternen Oerlikon die Glattbrugger und Seebacher mit, bis die Linie in Kloten, Waldeggweg ihr Ende findet. Die beiden letzten Fahrten der N10 führen bis zum Flughafen.
  • Ab Oerlikon gibt es mit der Linie N5 halbstündlich eine Verbindung durch Seebach, zwischen Oerlikon und Hönggerberg sind die Fahrgäste mit der N8 gut unterwegs.
  • Die N12 führt ab Oerlikon jetzt direkt in den Nordosten, nach Schwamendingen.
  • Affoltern erhält mit der Linie N2 eine direkte Verbindung ab Militär-/Langstrasse.

Richtung Thalwil/Adliswil

  • Die bisherige Linie N12 wird länger, heisst neu N15 oder N18 und fährt bis Adliswil, Schulhaus Kopfholz beziehungsweise Büchel.
  • Nach Thalwil fährt die N16 (ehemals N15).

Richtung Maur / Fällanden

  • Richtung Greifensee startet die N71 (ehemals N16), ab Bahnhofstrasse/HB via Klusplatz und Ebmatingen, Dorf – bis Maur, See.
  • Unterstützt wird die N71 bis Pfaffhausen von der N74 (ehemals N19), die jedoch Richtung Fällanden, Gemeindehaus abzweigt. 

Richtung Küsnacht

  • Die ehemalige Linie N18 wird zur N91 und führt von Zürich, Bahnhofstrasse/HB nach Küsnacht, Allmend bzw. Itschnach, Fallacher.
     

Weitere Details unter vbz.ch/fahrplanwechsel und vbz.ch/nachtnetz.

Einen Artikel über die Liniennummern finden Sie unter
«Einmaleins der Nacht»

Interviews zur Jahresmedienkonferenz mit
Stadtrat Michael Baumer und VBZ-Direktor Marco Lüthi:
«Wandel mit Windstärke Neun»

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