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Chefarzt Institut für Nephrologie

Prof. Dr. med. Patrice M. Ambühl, Medizinischer Direktor und Chefarzt

Stv. Chefarzt Institut für Nephrologie

Dr. med. Johannes Trachsler, Leitender Arzt

Sekretariat

+41 44 366 21 55

Kontaktformular

Das Institut für Nephrologie führt an den Standorten Stadtspital Waid und Stadtspital Triemli Abklärungen und Behandlungen von Nierenerkrankungen, inklusive Dialysen durch.

Welche Untersuchungsmethoden kommen zur Anwendung?

Zur Abklärung von Nierenerkrankungen und Nierenfunktionsstörungen benutzen wir folgende Untersuchungsmethoden:

  • Mittels chemischen Blut- und Urinuntersuchungen lässt sich die Nierentätigkeit messen. Ebenso ermöglichen diese Tests Rückschlüsse auf die Ursache einer Nierenschädigung, sowie die Erfassung verschiedener Störungen, welche im Zusammenhang mit einer Nierenfunktionseinschränkung auftreten.
  • Die mikroskopische Urinuntersuchung gibt Hinweise auf das Vorhandensein und die Art einer Nierenerkrankung.
  • Die Nierensonografie (=Ultraschalluntersuchung der Nieren) erlaubt die schmerzlose Darstellung der Nieren über der Hautoberfläche. Diese Untersuchung liefert Informationen zur Grösse und Struktur des Organs. Sie gibt Hinweise über die Art und Dauer der Nierenschädigung und ist unerlässlich bei der Diagnose von Nierensteinen und Tumoren. Die sogenannte Duplexsonografie bietet zusätzlich die Messung der Nierendurchblutung und die Darstellung von Einengungen der grossen Nierengefässe.
  • Zur detaillierteren Untersuchung der Nierendurchblutung steht uns auf der Radiologie des Spitals die Angiografie zur Verfügung, welche durch Anwendung von Kontrastmitteln über das Blut die genaue Darstellung der Nierengefässe liefert.
  • Zur endgültigen Sicherung der Diagnose einer Nierenschädigung ist in gewissen Fällen eine Gewebeuntersuchung erforderlich. Diese erfolgt mittels Ultraschall gesteuerter Punktion des Nierengewebes (= Nierenbiopsie), und anschliessender mikroskopischer Untersuchung am Universitätsspital.
  • Wir bieten ein spezielles Programm zur Abklärung der Ursachen von Nierensteinbildung an. Dieses beinhaltet neben den oben erwähnten allgemeinen Untersuchungen zusätzliche spezielle Nierenfunktionstests, welche wir ambulant vornehmen.

Wie funktioniert die Behandlung?

Wir behandeln Nierenkrankheiten je nach Typ und Schweregrad entweder mit Medikamenten oder apparativ. Die apparativen Behandlungen bestehen in erster Linie aus den sogenannten Dialyseverfahren, welche wir entweder maschinell bei uns im Spital (Hämodialyse) durchführen, oder der Patient selber unter unserer Anleitung zuhause (Peritonealdialyse) arrangiert. Für die Verhinderung der Abstossung von Nierentransplantaten stehen besondere Medikamente zur Verfügung, deren Wirkung und Nebenwirkungen eine gute Überwachung erfordern. Von grösster Wichtigkeit ist zudem die Therapie von Risikofaktoren, welche eventuell zur Verschlechterung einer Nierenerkrankung oder Nierenfunktionsstörung führen. Dazu gehören insbesondere der Bluthochdruck, die Blutzuckerkrankheit (Diabetes mellitus), sowie andere Stoffwechselstörungen. Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittener Nierenfunktionsschwäche erhalten zudem spezielle Medikamente und Hormone, welche zur Korrektur einer Blutarmut oder Störungen des Knochenstoffwechsels dienen.

Welche Behandlungen lassen sich ambulant durchführen?

Ausser im Falle eines plötzlichen Nierenversagens, welches die stationäre Behandlung im Spital erfordert, lassen sich die meisten Therapien ambulant durchführen.

Welche Behandlungen erfolgen stationär?

Eine stationäre Therapie im Spital ist notwendig, wenn eine schwere Nierenfunktionsstörung plötzlich auftritt und eventuell zu lebensgefährlichen Komplikationen führt. Die Hämodialysebehandlung erfolgt in der Regel ambulant. Dazu kommt die Patientin / der Patient zwar dreimal wöchentlich für ungefähr 4 Stunden auf unsere Abteilung, verlässt jedoch danach das Spital.

Zusammenarbeit

Das Institut für Nephrologie arbeitet insbesondere auf dem Gebiet der Nierentransplantation eng mit dem Universitätsspital Zürich zusammen. Für die operative Behandlung von Nierenproblemen verfügt das Stadtspital Waid über mehrere Belegärztinnen und -ärzte der Urologie. Für komplexere chirurgische Eingriffe an den Nieren und den ableitenden Harnwegen besteht zudem eine Zusammenarbeit mit den urologischen Kliniken des Universitätsspitals und des Stadtspitals Triemli Zürich.