Stadtbehörden spielen eine Schlüsselrolle im Kampf gegen den Klimawandel. Die Hälfte des Treibhausgas-Ausstosses wird in Städten verursacht, 80% der Menschen leben oder arbeiten in den Städten, 80% der Energie werden hier konsumiert. Die Stadt Zürich strebt seit Jahren die Entwicklung zu einer nachhaltig ausgerichteten Metropole an. Nur mit gemeinsamen, internationalen Anstrengungen aller Städte können aber echte Fortschritte erreicht werden, weshalb der Zürcher Stadtrat im Oktober 2008 dem «Covenant of Mayors» (Konvent der StadtpräsidentInnen) beitrat, einer Initiative der Europäischen Kommission.

Die Mitgliedstädte des «Covenant of Mayors»  verpflichten sich zu einer Reduktion der CO 2-Emissionen um mindestens 20 Prozent bis 2020 gegenüber 1990. Die Stadt Zürich hat sich diesen Zielen bereits in ihrem Masterplan Energie verpflichtet und geht damit bereits heute über die klimapolitischen Zielsetzungen der EU hinaus. Von 1990 bis 2006 hat die Stadt Zürich den CO 2-Ausstoss bereits um rund 8 Prozent reduziert. Die Stimmberechtigten von Zürich gingen am 30.11.2008 mit der Verankerung der 2000-Watt-Gesellschaft in der Gemeindeordnung (Stadtverfassung) gar noch einen Schritt weiter und setzten sich mit 76% Ja-Stimmen zum Ziel, den CO 2-Ausstoss langfristig auf 1 Tonne pro Kopf und Jahr zu reduzieren, was einer Reduktion um über 80 Prozent gegenüber 1990 entspricht. Mit ihrem Beitritt bekräftigt die Stadt Zürich ihre Vorreiterrolle in der Umweltpolitik und setzt international ein städtepolitisches Signal.

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