Am Montagabend, 2. Februar 2026, wurde ein jüdischer Mann in Wiedikon Opfer eines Angriffs. Die bisherigen Abklärungen deuten klar darauf hin, dass es sich dabei um einen antisemitisch motivierten Angriff gehandelt hat: Der Mann wurde nur deshalb angegriffen, weil er als jüdische Person erkennbar war. Die feige Tat macht den Stadtrat tief betroffen. Er dankt den helfenden Passant*innen für ihre Zivilcourage. Stadtpräsidentin Corine Mauch hat dem Opfer im Namen des Stadtrats gestern Dienstag ihr Mitgefühl ausgedrückt.
Der Stadtrat will sein Engagement gegen Antisemitismus konsequent weiterführen. Der Schutz der jüdischen Mitbürger*innen bleibt eine Priorität. Die in der Stadt gelebten kulturellen und religiösen Traditionen müssen sichtbar sein können und sollen Wertschätzung erfahren. Stadtpräsidentin Corine Mauch: «Der Angriff zeigt auf erschütternde Weise: Das Engagement gegen Antisemitismus bleibt enorm wichtig. Dafür braucht es uns alle. Als offene, solidarische Gesellschaft stehen wir alle an der Seite unserer jüdischen Mitbürger*innen.»
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