Das 1949 nach Plänen von Max Frisch erstellte Freibad in Zürich-Albisrieden gehört zu den grössten der Stadt und verzeichnet seit Jahren steigende Besucher*innen-Zahlen. Um den Betrieb zu optimieren und die Anlage für die kommenden Jahre gebrauchstauglich zu erhalten, sind zwischen Oktober 2026 und April 2027 verschiedene bauliche Eingriffe vorgesehen.
So sollen im Restaurantpavillon die bestehenden Kücheneinbauten ersetzt und an den Stand der Technik angepasst werden. Notbeleuchtung und Elektroinstallationen werden erneuert und die Sicherheitsanlagen instand gesetzt. Zudem gilt es Schäden an der Abdichtung des Schwimmbeckens zu beheben, die Betonsitzstufen beim Wellenbecken einschliesslich ihrer Tragkonstruktion zu erneuern und die Kanalisation instand zu setzen.
In den vergangenen Jahren hat der Nutzungsdruck auf die Anlage aufgrund gestiegener Besuchszahlen deutlich zugenommen. Um den Gastronomiebetrieb weiterhin in gewohnter Qualität sicherzustellen, soll deshalb die Küche einschliesslich der Tiefkühlkapazitäten erweitert werden. Dazu werden unter anderem die gewerbliche Kälteanlage ersetzt sowie Lüftung und Elektroverteilung angepasst.
Schliesslich will die Stadt den Ausstellungsraum auf dem Badgelände attraktiver gestalten. Neuen Einbauten, audiovisuelle Elemente und flexible Trennelemente sollen die Dauerausstellung zum Leben und Werk von Max Frisch besser zur Geltung bringen und ihre Einbindung ins Freibad verbessern.
Bis auf die Arbeiten am Ausstellungsraum finden alle Bautätigkeiten ausserhalb der Badesaison statt Das Areal des Freibads bleibt währenddessen als Park ununterbrochen zugänglich.
Der Stadtrat bewilligt neue einmalige Ausgaben von 1,525 Millionen Franken für die Küchenerweiterung und die Neugestaltung des Ausstellungsraums sowie gebundene Ausgaben von 3,835 Millionen Franken für die Instandsetzungsarbeiten.
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