Die Association «Quartz» Genève Zürich richtet die «Woche der Nominierten» zum dreizehnten Mal aus. Die Rahmenveranstaltung zum Schweizer Filmpreis präsentiert dem breiten Publikum die nominierten Filme für fünf Franken pro Vorstellung. Sämtliche Kurz- und Animationsfilme werden an einem Abend gezeigt. Am Wochenende nach der Preisverleihung sind die prämierten Filme kostenlos zu sehen. Die Filmvorführungen finden in Zürich und Carouge (GE) statt.
Auftakt mit Piet Baumgartner und Esther Gemsch
Die «Woche der Nominierten» startet am Montag, 23. März, um 15 Uhr mit «Die Vorkosterinnen» von Silvio Soldini – in Anwesenheit von Esther Gemsch, nominiert für die beste Nebenrolle.
Am Eröffnungsabend folgt der siebenfach nominierte Film «Bagger Drama». Regisseur Piet Baumgartner präsentiert sein Werk persönlich. Vor Filmbeginn sind Publikum und Filmschaffende ab 19 Uhr zum Apéro eingeladen.
Weitere Highlights in der «Woche der Nominierten»:
Dienstag, 24. März
Sarah Spale stellt «Hallo Betty» persönlich vor. Für ihre Rolle als Emmi Creola ist sie als beste Darstellerin nominiert. Ebenfalls zu sehen ist Regisseur Christian Frei mit seinem investigativen Dokumentarfilm «Blame» über Wissenschaftler*innen, die nach jahrelanger Forschung in entlegenen Fledermaushöhlen ins Visier der Politik geraten.
Mittwoch, 25. März
Lionel Baier präsentiert seine Komödie «La Cache», die während der Proteste im Mai 1968 in Paris spielt. Zudem wird Petra Volpes Spielfilm «Heldin» sowie der Dokumentarfilm «I Love You, I Leave You» über den Musiker Dino Brandão gezeigt, der mit manischen Phasen zu kämpfen hat.
Donnerstag, 26. März
Marie-Elsa Sgualdo stellt ihren siebenfach nominierten Film «À bras le corps» vor, der am Filmfestival von Venedig Premiere feierte. Der Film erzählt eine eindrucksvolle Emanzipationsgeschichte vor dem Hintergrund einer vermeintlich neutralen Schweiz während des Zweiten Weltkriegs.
Ein zusätzlicher Höhepunkt ist der Besuch von Luna Wedler, nominiert für ihre Rolle als Lena in «Sie glauben an Engel, Herr Drowak?». Der Film, der noch nicht im regulären Kinoprogramm läuft, erzählt die Geschichte einer lebensfrohen Studentin, die einen misanthropischen Greis zum Schreiben motivieren möchte. In einer Nebenrolle ist zudem der deutsche Schauspieler Lars Eidinger zu sehen.
Freitag, 27. März
Jean-Stéphane Bron präsentiert seinen Dokumentarfilm «Le Chantier», ein zeitgenössisches Porträt einer grossen Baustelle mitten in Paris, wo die Pathé-Gruppe ein Kino der Zukunft errichtet.
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Emma Isolini
Medienverantwortliche Schweizer Filmpreis
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