Das Stadtspital Zürich hat 2025 einen neuen Geburtenrekord verzeichnet (vgl. Medienmitteilung vom 12. Januar 2026): 2932 Babys kamen im Triemli zur Welt – so viele wie nie zuvor (2024: 2590). Gleichzeitig wurden mit 37 545 stationären Patient*innen (2024: 36 194) und 460 893 ambulanten Besuchen (2024: 455 509) erneut Höchstwerte erreicht. Auch die Notfallstationen Waid und Triemli verzeichneten einen Anstieg: 89 426 Patient*innen wurden insgesamt behandelt (2024: 88 246), was die zentrale Bedeutung des Stadtspitals als erste Anlaufstelle in akuten Situationen unterstreicht. «Diese Zahlen sind vor allem dem grossen Engagement unserer Mitarbeitenden zu verdanken. Gemeinsam und mit grossem Einsatz stellen wir sicher, dass die Patient*innen im Stadtspital umfassend und qualitativ hochstehend behandelt werden», sagt Spitaldirektor Marc Widmer. Stadtrat und Gesundheitsvorsteher Andreas Hauri ergänzt: «Das Stadtspital Zürich ist ein zentraler Pfeiler der Gesundheitsversorgung für die Menschen in unserer Stadt und in der Region. Dass sich immer mehr Patient*innen hier behandeln lassen, zeigt das grosse Vertrauen in die Qualität der medizinischen Versorgung und in die Arbeit der Mitarbeitenden.»
Finanzielle Stabilität nimmt weiter zu
Konsolidiert resultiert über alle Standorte ein Verlust von 10,7 Millionen Franken, was gegenüber dem Vorjahr (2024: Verlust von 28 Millionen Franken) einer weiteren und deutlichen Verbesserung entspricht. Auch die EBITDAR-Marge konnte weiter gesteigert werden und lag bei 5,9 Prozent (2024: 4 Prozent). Der Betriebsertrag lag bei 754,9 Millionen Franken (2024: 709,7 Millionen Franken). Diese Ertragssteigerung resultiert vor allem aus einem höheren Leistungsvolumen. Gleichzeitig stiegen damit auch die Aufwendungen, insbesondere für Personal und medizinisches Material. Spitaldirektor Marc Widmer erklärt: «Die Zahlen zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir konnten den Ertrag weiter steigern und die Kosten optimieren.» Stadtrat Andreas Hauri ergänzt: «Die Realität ist jedoch, dass die Tarife für einen umfassenden Gesundheitsversorger wie das Stadtspital Zürich nach wie vor unzureichend sind. Hier braucht es nationale Lösungen.»
Strategie 2030 und Ausbau der Rehabilitation
Im vergangenen Jahr hat die Spitalleitung des Stadtspitals Zürich die Strategie 2030 mit sechs klar definierten Zielen verabschiedet. In den Erarbeitungsprozess wurden die Mitarbeitenden eng miteinbezogen – aus allen Berufsgruppen und Hierarchiestufen. Mit dem städtischen Programm «Stärkung Pflege» wurden früh Massnahmen zur Entlastung der Teams und zur Stärkung der Pflege umgesetzt. Ergänzend erprobt das Stadtspital Zürich mit dem Pilotprojekt «42+4» attraktivere Arbeitsbedingungen für Assistenzärzt*innen. Ein weiterer wichtiger Schritt war der positive Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts zum Aufbau von zwei neuen Rehabilitationskliniken an den Standorten Waid und Triemli. Das Stadtspital Zürich hat die Planungsarbeiten zur Umsetzung der beiden Rehabilitationsangebote umgehend wieder aufgenommen.
Nachhaltigkeit bleibt wichtig
Auch im verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen hat das Stadtspital Fortschritte erzielt: Dank der modernisierten Photovoltaikanlage am Standort Waid konnte der Anteil erneuerbarer Energie erhöht werden. Gleichzeitig sank der Essensabfall im Stadtspital dank eines intelligenten Monitorings erneut, und der Anteil regionaler sowie biologischer Lebensmittel in Küchen und Restaurants wurde weiter gesteigert.
Hinweis: Sämtliche Zahlen (Swiss GAAP FER) vor Revision
Weitere Informationen
Marc Widmer, Spitaldirektor
Stadtspital Zürich
Am Donnerstag, 26. März 2026, von 14.30 bis 15.30 Uhr
Die Terminkoordination erfolgt über
Marketing und Kommunikation, Stadtspital Zürich
T +41 44 416 00 80
E-Mail kommunikation@stadtspital.ch