Kurz nach 17 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Zürich die Meldung über einen Verkehrsunfall am Mythenquai ein. Gemäss bisherigen Erkenntnissen fuhr ein 52-jähriger Schweizer mit seinem schwarzen Audi auf dem Mythenquai stadteinwärts. Kurz nach der Tankstelle bei der Landiwiese verlor er aus noch ungeklärten Gründen die Herrschaft über sein Fahrzeug, schleuderte auf der rechten Fahrbahnseite in einen Kandelaber über eine Grünfläche in einen Baum, dann auf die Gegenfahrbahn in ein korrekt entgegenkommendes Fahrzeug. Eine Velofahrerin war ebenfalls stadtauswärts unterwegs und wurde glücklicherweise nicht vom Fahrzeug getroffen, stürzte jedoch dennoch und musste ebenfalls in ein Spital gebracht werden.
Der Unfallhergang ist unklar und wird durch die Stadtpolizei Zürich sowie die Staatsanwaltschaft zuständige Staatsanwaltschaft untersucht. Im Vordergrund steht ein mögliches Raserdelikt. Für eine umfassende Spurensicherung wurden die Spezialist*innen des Unfalltechnischen Dienstes der Stadtpolizei Zürich aufgeboten. Die Sanität und Berufsfeuerwehr von Schutz & Rettung Zürich sowie weitere Sanitätsteams aus dem Kantonsgebiet rückten für die Bergung und Versorgung der Verletzten aus.
Raserdelikte gelten in der Schweiz als Verbrechen und haben schwerwiegende rechtliche Konsequenzen – darunter Freiheitsstrafen, hohe Geldstrafen sowie einen mehrjährigen Führerausweisentzug.
Zeugenaufruf:
In diesem Zusammenhang sucht die Stadtpolizei Zürich Personen, die Angaben zum oben beschriebenen Unfall oder zur Fahrweise des Lenkers, am Sonntagnachmittag, 8. März 2026 um 17 Uhr, im Kreis 2, am Mythenquai bei der Landiwiese, machen können. Hinweise sind an die Stadtpolizei Zürich, Tel. 0 444 117 117 zu richten. Auch Video- oder Fotoaufnahmen können hilfreich sein.