Das Seewasserwerk (SWW) Moos wurde 1914 in Betrieb genommen und produziert zusammen mit dem SWW Lengg und dem Grundwasserwerk Hardhof täglich das Trinkwasser Zürichs. Die heute angewandte Filtrationstechnik im SWW Moos genügt den zukünftigen Anforderungen nicht mehr und muss erneuert werden. Der Stadtrat bewilligte für die Machbarkeitsstudie neue einmalige Ausgaben von 1,95 Millionen Franken (STRB Nr. 22/2025). Diese Ausgaben dienen der Ausarbeitung technisch machbarer Lösungen für die zukünftige Trinkwasseraufbereitung.
Versorgungssicherheit für die nächsten Generationen
Die Machbarkeitsstudie soll die aktuellen und zukünftigen Rahmenbedingungen für die langfristige Gewährleistung der Versorgungssicherheit sowie die gestiegenen Anforderungen an die Nachhaltigkeit und Resilienz berücksichtigen. Die bisherigen Arbeiten im Rahmen der Machbarkeitsstudie haben gezeigt, dass mögliche zukunftsfähige Lösungen Zielkonflikte ergeben, die Interessenabwägungen erforderlich machen.
Für die Bearbeitung der Zielkonflikte mittels Interessenabwägungen bis und mit Architekturwettbewerb/Studienauftrag, den Aufbau der Projektabwicklung mittels Building Information Modeling (BIM) und die Beschaffungen von Planungs- und Spezialleistungen beantragt der Stadtrat dem Gemeinderat einen Zusatzkredit von 3,75 Millionen Franken.
Das neue SWW Moos wird voraussichtlich im Jahr 2040 in Betrieb genommen.
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Wasserversorgung
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