Fast 70 Jahre nach seiner Eröffnung steht das Freibad Auhof vor einer umfassenden Erneuerung. Zeitgleich mit einer Erweiterung der Wasserflächen, die der Gemeinderat im Frühjahr 2022 beschlossen hat, will die Stadt die denkmalgeschützte Anlage in Zürich-Schwamendingen instand setzen.
Bis zum Beginn der Badesaison 2029 sollen unter anderem Gebäudehüllen, Dächer, Fenster und Türen ertüchtigt und Schwimmbecken mit Chromstahl ausgekleidet werden. Badtechnik und -wasseraufbereitung werden auf den aktuellen Stand der Technik gebracht. Sämtliche Elektro- und Sanitäranlagen gilt es zu erneuern und die veraltete Gasheizung durch einen Anschluss an das Fernwärmenetz zu ersetzen.
Für die Unterbringung der Technik wird ein Neubau erstellt, der zudem Platz bietet für hindernisfreie Sanitärräume und Garderoben für alle. Auf dem Dach des Dienstgebäudes schliesslich wird eine Photovoltaikanlage installiert.
Gleichzeitig setzt die Stadt mit der Erweiterung der Anlage einen Auftrag aus dem Gemeinderat um (vgl. Medienmitteilung vom 15. Dezember 2021). Dazu wird das ehemalige Lehrschwimmbecken auf knapp 320 m2 Fläche verdoppelt und als Erlebnisbecken mit Strömungskanal und Rutsche ausgestaltet. Auch die Liegewiese am nördlichen Rand der Anlage wird grosszügig erweitert. Eine modernisierte Gastroküche mit grösseren Kühlflächen und ein Standort für einen Foodtruck runden das Vorhaben ab.
Aufgrund der umfassenden Arbeiten bleibt die Anlage in den Badesaisons 2027 und 2028 geschlossen.
Der Stadtrat bewilligt für die Instandsetzung gebundene Ausgaben von 27,66 Millionen Franken. Zusammen mit dem vom Gemeinderat bewilligten Kredit für die Erweiterung betragen die Gesamtausgaben für das Bauvorhaben 36,86 Millionen Franken. Die Beträge verstehen sich einschliesslich der üblichen Reserven.
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