Im vergangenen Jahr kamen 4535 Babys mit Wohnsitz in Zürich zur Welt (vgl. Medienmitteilung vom 6. Februar 2026). Ihre Eltern wählten 1098 verschiedene Mädchen- und 1159 verschiedene Knabenvornamen. Der beliebteste Anfangsbuchstabe bei den Mädchenvornamen ist erneut A, bei den Knaben L. Etwa die Hälfte der Neugeborenen (53,2 %) trägt einen zweiten Vornamen, wobei gegenüber dem Vorjahr eine leichte Zunahme (+ 1,7 Prozentpunkte) zu verzeichnen ist.
Emma, Sofia und Sophia teilen sich Platz eins
Mit jeweils 19 Neugeborenen waren Emma, Sofia und Sophia 2025 die beliebtesten Mädchenvornamen in Zürich. Emma gehört seit Jahren zu den Favoriten und führte die Rangliste schon 2024 sowie von 2014 bis 2018 an. Auch Sofia erfreut sich konstanter Beliebtheit. Nachdem der Name 2024 den zweiten Platz belegte, erreichte er 2025 den geteilten ersten Rang. Gleichauf liegt die alternative Schreibweise Sophia. Auf den weiteren Plätzen folgen Olivia und Mila mit 18 und 17 Neugeborenen.
Marie war 2025 der häufigste zweite Vorname (28 Neugeborene), gefolgt von Sophie (21) und Rose (18). Im Vergleich zum Jahr 2024 war Cleo 2025 die grösste Aufsteigerin (+ 10 Neugeborene) bei den ersten Vornamen, gefolgt von Paula (+ 9) und Sophie (+ 8).
Finn und Louis häufigste Knabenvornamen
Finn und Louis führten 2025 mit je 22 Neugeborenen die Rangliste der neugeborenen Knaben an, gefolgt von Leon (19) sowie Emil und Theo (18). Finn (+ 16 Neugeborene) war im Jahr 2025 zudem der Vorname mit der grössten Zunahme im Vergleich zum Vorjahr. Milo und Gabriel (je + 10 Neugeborene) sowie Robin und Rio (je + 8 Neugeborene) wurden ebenfalls häufiger vergeben. Die häufigsten zweiten Vornamen bei den Knaben waren Alexander (26 Neugeborene) sowie Paul und Louis (je 12 Neugeborene).
Sind Aufsteiger*innen von heute die Favoriten von morgen?
Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass sich die grössten Aufsteiger*innen vor 20 Jahren nicht als Dauerbrenner unter den beliebtesten Namen etablieren konnten. 2005 legten Selina und Tim am meisten zu und wurden insgesamt 16- und 19-mal vergeben (Rang vier und zwei). Seitdem wurde Selina seltener gewählt, im Jahr 2025 nur noch ein Mal. Tim wurde zwar auch in den Folgejahren noch regelmässig vergeben, rangierte im vergangenen Jahr mit vier Neugeborenen aber nur noch auf Platz 100 der beliebtesten Vornamen.
Bis 2020 entschieden sich Eltern nur selten für Cleo. Seit 2020 wird Cleo zwar häufiger vergeben, doch ob sich der Name zu einem Dauerbrenner entwickelt, wird sich erst zeigen. Finn findet sich hingegen deutlich häufiger als Name in den Familienbüchern und wurde seit 2005 konstant 5- bis 20-mal pro Jahr vergeben.
Zweitnamen werden wieder häufiger vergeben
Rund jedes zweite Neugeborene hat einen zweiten Vornamen. Der Anteil an Zweitnamen ist zwischen 2024 und 2025 von 51,5 auf 53,2 Prozent gestiegen und setzt damit den langfristigen Aufwärtstrend seit dem Tiefstwert im Jahr 1975 (38,9 %) fort. Eltern, die einen kurzen Erstnamen gewählt haben, entscheiden sich tendenziell häufiger für einen Zweitnamen. Sechs von zehn (60,6 %) Neugeborenen mit einem dreibuchstabigen Erstnamen verfügen über einen Zweitnamen, bei einem Erstnamen mit zehn Zeichen sind es nur drei von zehn (31,2 %).
Weitere Informationen
Naomi Diener, Data Scientist
Statistik Stadt Zürich
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