Der Windpark Måkaknuten ist seit Ende 2020 in Betrieb. Für den Bau eines Batteriespeichers als Ergänzung des Windparks Måkaknuten bewilligt der Stadtrat einen Betrag von rund 6 Millionen Franken aus dem Rahmenkredit, den die Zürcher Stimmberechtigten im September 2024 für den Ausbau erneuerbarer Energieerzeugung bewilligt haben.
Batteriespeicher erhöht Wert und Stabilität von Windstrom
Der geplante Batteriespeicher verfügt über eine Leistung von 11,3 Megawatt und eine Speicherkapazität von 22,6 Megawattstunden. Dies entspricht der Speicherkapazität von rund 450 Elektroautos. Die Erweiterung des Windparks um einen Batteriespeicher stellt eine strategisch und energiewirtschaftlich sinnvolle Massnahme dar. Der Batteriespeicher ermöglicht es, Strom aus Windenergie zeitlich flexibler zu nutzen. Überschüssige Energie kann zwischengespeichert und gezielt dann ins Netz eingespeist werden, wenn die Nachfrage höher und die Strompreise attraktiver sind. Weiter erlaubt die flexibel steuerbare Leistung das Bereitstellen von Systemdienstleistungen. Somit können Schwankungen in der Produktion und im Verbrauch von elektrischer Energie ausgeglichen und auf wirtschaftlicher Basis ein Beitrag zur Stabilität des Energiesystems und der Versorgungssicherheit geleistet werden.
Ein zentraler Baustein des zukünftigen Energiesystems
Das Projekt nutzt vorhandene Infrastruktur und erzeugt Synergien, etwa beim Netzanschluss und im Betrieb. Mit diesem Projekt leistet das ewz in Norwegen Pionierarbeit: Während Batteriespeicher in Kombination mit Windparks in anderen Ländern bereits verbreitet sind, befindet sich der norwegische Markt diesbezüglich noch in einer frühen Entwicklungsphase.
Die Stadt Zürich setzt sich für eine nachhaltige Energieversorgung, die Förderung erneuerbarer Energien und das Erreichen von Netto-Null-Treibhausgasemissionen ein. Die Erweiterung von Wind- und Solarparks um flexible Speicherlösungen ist ein zentraler Baustein, um den wachsenden Anteil von wetterabhängiger Stromproduktion effizient ins Energiesystem zu integrieren.
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Florian Flämig
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