Die Stadt Zürich will den Betrieb des Kongresshauses und der Tonhalle auch in den kommenden Jahren sicherstellen. Dazu beantragt der Stadtrat dem Gemeinderat, den jährlichen Betriebsbeitrag an die Kongresshaus-Stiftung Zürich (KH-Stiftung), die Trägerin des Kongress- und Tonhallegebäudes, ab 1. Juni 2028 bis zum 31. Mai 2033, um bis zu 950 000 Franken pro Jahr zu erhöhen. Gleichzeitig soll die bisher befristete Mietbeitragserhöhung an die Tonhalle-Gesellschaft Zürich AG (TGZ) ab 2028 unbefristet werden. Der jährliche Mietbeitrag steigt damit von rund 2,24 Millionen Franken pro Jahr auf 2,45 Millionen Franken pro Jahr. Beide Massnahmen sind Folge der Sanierung der Kongresshaus Zürich AG (KHZ AG) und der Entflechtung der Betriebsstrukturen zwischen Kongresshaus und Tonhalle, die 2022 eingeleitet wurden.
Die KHZ AG, die das Kongresshaus betreibt, war nach der mehrjährigen Schliessung und der Pandemie in grossen finanziellen Schwierigkeiten. Im Rahmen der Sanierung wurde die hoch angesetzte Miete korrigiert. Den mit dieser Senkung der Miete verbundenen Einnahmeverlust für die KH-Stiftung kompensierte die Stadt durch eine befristete Beitragserhöhung. Diese Lösung hat sich bewährt: Die KHZ AG ist auf dem Weg zur wirtschaftlichen Erholung. Um diese Entwicklung zu sichern und die Option zur Verlängerung des Mietvertrags bis 2033 nutzen zu können, ist die Verlängerung des Zusatzbeitrags notwendig.
Gleichzeitig übernimmt die Tonhalle-Gesellschaft seit 2022 die Vermietung der Tonhalle-Säle an Drittveranstalter – eine Aufgabe, die zuvor die KHZ AG wahrgenommen hatte. Der Pilotversuch hat sich als erfolgreich erwiesen: Die TGZ hat ein vielfältiges und qualitativ hochstehendes Programm aufgebaut, lokale Veranstalter*innen angemessen berücksichtigt und die Mietflächen effizient genutzt. Deshalb wird die jährliche Mietbeitragserhöhung von 216 800 Franken nun dauerhaft in den Subventionsvertrag aufgenommen – ohne Befristung.
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Pius Landolt
Departementssekretär Präsidialdepartement
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