Kurz vor 18.00 Uhr ging bei der Einsatzleitzentrale von Schutz & Rettung Zürich (SRZ) ein Notruf ein, dass der Dachstock eines im Umbau stehenden Gebäudes brenne. Die Berufsfeuerwehr von SRZ rückte umgehend aus und stellte vor Ort eine starke, grünliche Rauchentwicklung fest. Die Einsatzkräfte starteten sofort mit einem Löschangriff von innen und bekämpften das Feuer zeitgleich mit Autodrehleitern von aussen. Da das Gebäude nicht bewohnt ist, war keine Evakuation nötig. Verletzte Personen gab es keine.
Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich aufwendig und kräftezehrend für die Einsatzkräfte, da sich das Isolationsmaterial fortlaufend wieder entzündete. Um eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern und den Brand vollständig zu löschen, musste der Dachstock aufgeschnitten werden. Unter Atemschutz trug ein Einsatztrupp der Feuerwehr Stück für Stück das Isolationsmaterial vom Dach ab. Das Drohnenpikett von SRZ lieferte zeitgleich wertvolles Bildmaterial aus der Luft und sorgte dafür, dass mittels Wärmebildkamera die Glutnester identifiziert und gelöscht werden konnten. Ebenso wurde ein Greifer mit Mulde aufgeboten, um das brandgeschädigte Isolationsmaterial fachgerecht zu entsorgen. Der Rettungsdienst war vorsorglich vor Ort und stand den Feuerwehreinsatzkräften während den Löscharbeiten auf Abruf bereit.
Die Ursache für den Ausbruch des Feuers ist noch unklar und wird durch den Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Zürich sowie Ermittler*innen der Stadtpolizei Zürich untersucht. Im Einsatz standen die Berufsfeuerwehr mit mehreren Einsatzfahrzeugen, dem Einsatzleiter und dem Pikettoffizier Feuerwehr & Zivilschutz, die Kompanien West und Süd der Milizfeuerwehr sowie die Sanität mit einem Rettungswagen und das Drohnenpikett von SRZ. Die Stadtpolizei Zürich war ebenfalls mit mehreren Patrouillen vor Ort.