Mit rund 300 000 Eintritten pro Jahr ist das Hallenbad Altstetten eines der meistbesuchten Bäder der Stadt – und ein beliebter Treffpunkt für das Quartier und darüber hinaus. Im Jahr 1973 eröffnet, bedarf das Hallenbad einer umfassenden Instandsetzung.
Das Gebäude soll zunächst bis auf den Rohbau zurückgebaut und schadstoffsaniert werden, bevor die Gebäudehülle, der Innenausbau und die Gebäudetechnik vollumfänglich erneuert werden. Unter anderem erhält die Betonfassade eine Holzverkleidung, der Eingangsbereich wird grosszügiger gestaltet und hindernisfrei erschlossen sowie der Saunabereich ins Gebäude integriert und erneuert. Der Gastrobereich soll ebenfalls neu organisiert werden. Die Schwimmbecken bleiben erhalten, werden instand gesetzt und mit einer zusätzlichen Rutschbahn ergänzt.
Im Weiteren will die Stadt das Hallenbad mit einer integrierten Schulschwimmanlage erweitern, um den Bedarf an Wasserflächen für den obligatorischen Schwimmunterricht im Schulkreis Letzi zu decken. Die Anlage soll ausserhalb der Schulzeiten auch Vereinen und der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.
Nachhaltigkeit im Fokus
Die Instandsetzung erlaubt eine umfassende Erneuerung und Erweiterung des Bads – und überzeugt dabei gerade auch mit Blick auf die ökologische Nachhaltigkeit: Durch den weitgehenden Erhalt der massiven Tragstruktur und des Stahlfachwerkdachs werden gegenüber einem Ersatzneubau erhebliche Mengen an grauer Energie eingespart. Die Gasheizung soll ausserdem ersetzt und das Hallenbad somit künftig fossil- und emissionsfrei mit einer Kombination aus Wärmepumpe und Fernwärme beheizt werden. Auf dem Dach des Gebäudes ist schliesslich eine Photovoltaikanlage zur Selbstversorgung mit Solarstrom vorgesehen, während um das Hallenbad neue Biodiversitätsflächen für Insekten und Reptilien angelegt werden sollen.
Das Hallenbad soll für die Bauarbeiten im Frühling 2027 geschlossen werden. Die Wiedereröffnung des rundum erneuerten Bads ist für Ende 2029 geplant.
Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat zuhanden der Stimmberechtigten neue einmalige Ausgaben von 73 Millionen Franken für die Instandsetzung und Erweiterung des Hallenbads. Für den Bau der Schulschwimmanlage werden Fördergelder beim kantonalen Sportfonds beantragt.
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Marc Huber
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