Rund um den Chilehügel in Altstetten soll ein durchgehender Rückzugs- und Begegnungsraum für die Bevölkerung entstehen: Um diese aus dem Quartier stammende Idee für einen öffentlichen Grünraum weiterzuverfolgen, erarbeiteten Grün Stadt Zürich und die reformierte Kirche Zürich unter Einbezug der Bevölkerung von 2019 bis 2020 einen Masterplan.
Spielwiese, Obstgarten und mehr Bäume
An der Spirgartenstrasse, wo heute die Schnittblumenfelder liegen, entsteht eine neue Wiese zum Spielen oder Picknicken. Neue Bäume, einzeln und in Gruppen, verleihen ihr den Charakter einer Baumwiese mit Lichtungen. Dies schafft neue Aufenthaltsorte mit Schatten für Menschen und Lebensraum für Tiere. Ergänzend wird eine Wildhecke angelegt. Sie bietet Rückzugsorte und Nahrung für Vögel, Insekten sowie andere Tiere und stärkt die Biodiversität in der Stadt. Der Obstgarten mit den biologisch bewirtschafteten Obstbäumen bleibt erhalten.
Wege und Aufenthaltsorte
Damit sich die verschiedenen Flächen miteinander verbinden und Rundgänge möglich sind, wird das Wegnetz ergänzt und es werden kleine Plätze mit Sitzgelegenheiten angelegt. Der Emilie-Kempin-Spyri-Weg wird im Bereich des Kirchgemeindehauses neu über die städtische Fläche geführt. Wo er sich mit den bestehenden Wegen kreuzt, entsteht ein kleiner Platz als neues Zentrum der Anlage mit Wasserbecken und Fontäne. Dieser verbindet den Park mit den Flächen der reformierten Kirche.
Die Bauarbeiten auf den städtischen Flächen sind von Winter 2026 bis Sommer 2027 vorgesehen. Darauf abgestimmt erfolgt das Bauprojekt der reformierten Kirche, das diese auf eigene Kosten umsetzen wird. Für die Realisierung des Quartierparks und die Arbeiten auf den städtischen Flächen bewilligte der Stadtrat 2,105 Millionen Franken. Der Gesamtbetrag setzt sich aus 1,949 Millionen Franken neuen Ausgaben und 156 000 Franken gebundenen Ausgaben zusammen.
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