Mit der Markierung des charakteristischen grünen Bands am Strassenrand beendet die Stadt die Arbeiten am 1,25 Kilometer langen Velovorzugsrouten-Abschnitt zwischen der Stauffacherstrasse und der Kasernenstrasse. Der neue Abschnitt komplettiert die Velovorzugsroute Altstetten–Hauptbahnhof. Die Velofahrenden können von Altstetten kommend jetzt weiter über die Herman-Greulich-Strasse, die Brauerstrasse und die Zeughausstrasse fahren. Unterwegs erhalten sie meist Vortritt und mehr Platz auf der Strasse. «Der neue Abschnitt ist ein wichtiges Puzzleteil und schliesst eine Lücke: Jetzt kommen die Velofahrenden sicher und auch einfacher aus den Quartieren in Richtung Innenstadt, Hauptbahnhof und Stadttunnel», sagt Stadträtin Karin Rykart.
Sicherheit für Schulkinder, Verhinderung von Durchgangsverkehr
Der neue Abschnitt der Velovorzugsroute ist mit einem grünen Band und Piktogrammen klar erkennbar markiert. An der Brauerstrasse verläuft die Velovorzugsroute entlang des Schulhauses Hohl. Die Schüler*innen können die Strasse dort auch weiterhin einfach und sicher überqueren. Dafür wird der Verkehr mit einer Rampe verlangsamt und Piktogramme machen auf die Schule aufmerksam.
Damit es auf der Velovorzugsroute keinen Durchgangsverkehr gibt, wurden auf der Zeughausstrasse und der St. Jakobstrasse Einbahnabschnitte eingeführt. Weiter wird die Durchfahrt für Autos an der Kreuzung Brauerstrasse mit der Feldstrasse mit Pfosten unterbunden. Auf der Brauerstrasse und der Herman-Greulich-Strasse gilt neu Tempo 30. «Ich freue mich, dass die Velofahrenden die neue Velovorzugsroute bereits rege nutzen. Die Nutzung bestätigt, dass wir mit dem Ausbau der Velovorzugsrouten auf dem richtigen Weg sind», sagt Stadträtin Simone Brander.
Mehr Sicherheit für Velofahrende auf über 130 Kilometern
Die Velovorzugsrouten leisten einen wesentlichen Beitrag zu sicheren und direkten Veloverbindungen. Auf Velovorzugsrouten profitieren die Velofahrenden von Vortrittsberechtigungen, breiten Velostreifen, einer klar erkennbaren Markierung und Tempo 30. Bis ins Jahr 2031 soll ein rund 130 Kilometer langes Netz an Vorzugsrouten entstehen. Bisher sind 5,36 Kilometer umgesetzt. Knapp 24 Kilometer Velovorzugsrouten sind durch Einsprachen gegen die jeweiligen Strassenbauprojekte respektive durch Neubeurteilungsbegehren gegen die jeweiligen angepassten Verkehrsvorschriften blockiert.
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Helen Berg, Projektleiterin Kommunikation
Tiefbauamt
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