Die Velovorzugsroute «Lengg–Hochschulen–Oerlikon» soll dereinst auf einer Strecke von insgesamt 2,3 Kilometern über die Schulstrasse, die Gubelstrasse, die Oerlikonerstrasse, die Schaffhauserstrasse, die Hirschwiesenstrasse und durch den Irchelpark führen. In der Schulstrasse und der Oerlikonerstrasse soll der bestehende Velostreifen auf 2,50 Meter verbreitert werden. Im Irchelpark plant die Stadt, den Belag des Velo- und Fusswegs wo notwendig zu erneuern, um die Sicherheit für die Velofahrenden weiter zu verbessern. Zudem soll zwischen der Ringstrasse und der Oerlikonerstrasse 8 ein neues Trottoir entstehen.
Für den Abschnitt Franklinplatz bis Irchelstrasse hat der Stadtrat einmalige Ausgaben von 2,58 Millionen Franken beschlossen, wovon 2,36 Millionen Franken dem Velokredit belastet werden.
Durchgangsverkehr vermeiden
Um zu verhindern, dass die Velovorzugsroute von motorisiertem Durchgangsverkehr genutzt wird, soll auf ausgewählten Strassen ein Einbahnverkehr gelten. Zudem soll die Vortrittsregelung angepasst werden. Im Kreuzungsbereich Oerlikonerstrasse und Regensbergstrasse wird überdies ein neuer Baum gepflanzt.
Die Publikation der Verkehrsanordnungen sowie die öffentliche Planauflage nach § 16 StrG (Strassengesetz) erfolgten im Sommer 2023. Gegen beide Auflagen wurden Rechtsmittel ergriffen. Wie lange der Rechtsmittelprozess dauert, ist ungewiss, weshalb derzeit kein Umsetzungszeitpunkt kommuniziert werden kann.
Mehr Sicherheit für Velofahrende auf über 130 Kilometern
Die Velovorzugsrouten leisten einen wesentlichen Beitrag zu sicheren und direkten Veloverbindungen. Auf Velovorzugsrouten profitieren die Velofahrenden von Vortrittsberechtigungen, breiten Velostreifen, einer klar erkennbaren Markierung und Tempo 30.
Bis ins Jahr 2031 soll ein rund 130 Kilometer langes Netz an Vorzugsrouten entstehen. Bisher sind 5,36 Kilometer umgesetzt. Knapp 24 Kilometer Velovorzugsrouten sind durch Einsprachen gegen die jeweiligen Strassenbauprojekte beziehungsweise durch Neubeurteilungsbegehren gegen die jeweiligen angepassten Verkehrsvorschriften blockiert.
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Roger Schaad, Kommunikation
Tiefbauamt
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