Das Heizkraftwerk Aubrugg ist seit den 1970er-Jahren in Betrieb. Es versorgt tausende Haushalte und öffentliche Gebäude im Nordosten der Stadt mit Fernwärme aus weitestgehend erneuerbaren Quellen, insbesondere aus lokalem Holz. Im Gebäude sind zudem Gaskessel installiert, die zur Abdeckung von Bedarfsspitzen der Fernwärme eingesetzt werden. Nach fast 50 Jahren steht die erste Gesamtsanierung an, um das Gebäude in betriebsfähigem Zustand zu erhalten. Für die Ausführung der Sanierung hat der Stadtrat rund 36 Millionen Franken gebundene Ausgaben bewilligt. Für die Projektierung der Arbeiten hatte er 2022 und 2025 rund 6 Millionen Franken gebundene Ausgaben bewilligt. Die Finanzierung erfolgt ausschliesslich aus selbsterwirtschafteten Mitteln des ewz.
Instandsetzung und Modernisierung aller Gebäudekomponenten
Die Arbeiten umfassen alle Gebäudekomponenten: Vom Dienstgebäude über die Energiezentrale bis zum Kamin werden gebäudetechnische Anlagen erneuert, die Gebäudehülle saniert und die Energieeffizienz deutlich gesteigert. Ein zentrales Element ist die Installation einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach. Diese Massnahme trägt zur CO₂-Reduktion und zur Eigenversorgung bei. Zudem wird eine neue, CO₂-arme Kälteerzeugung eingebaut und die Gebäudeautomation komplett neu strukturiert.
Umsetzung bis 2028
Die Bauarbeiten sollen Anfang 2027 beginnen und im laufenden Betrieb stattfinden. Die Inbetriebnahme ist für das vierte Quartal 2028 vorgesehen. Da die Anlage ins überkommunale Inventar der schützenswerten Bauten und Anlagen aufgenommen wurde, wird das Bauvorhaben in enger Zusammenarbeit mit der kantonalen Denkmalpflege geplant und umgesetzt.
Im Zuge der Integration des Geschäftsbereichs Fernwärme von Entsorgung + Recycling in das ewz im Jahr 2025 wurde das Bauprojekt an das ewz übertragen.
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Florian Flämig
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