Die Bestattungskultur in der Stadt Zürich verändert sich. Klassische Grabformen werden zunehmend durch Gemeinschaftsgräber und alternative Bestattungsformen abgelöst. Gleichzeitig entstehen auf den Friedhöfen vermehrt freie Flächen.
Friedhöfe bleiben Orte der Bestattung, des Gedenkens und der Trauer. Zugleich sind sie Teil der städtischen Grün- und Freiraumstruktur und erfüllen wichtige ökologische und soziale Funktionen. Die unterschiedlichen Anforderungen an diese Orte können zu Nutzungskonflikten führen, die künftig einheitlicher und vorausschauender angegangen werden sollen.
Um die langfristige Entwicklung und Nutzung der 19 städtischen Friedhöfe zu definieren, erarbeitet die Stadt aktuell die übergeordnete Strategie «Zukunft Zürcher Friedhöfe». Die Strategie definiert die Leitlinien für die zukünftige Entwicklung und Nutzung der städtischen Friedhöfe. Auf dieser Grundlage werden in einem nächsten Schritt konkrete Massnahmen für die verschiedenen Standorte erarbeitet. Die Umsetzung erfolgt schrittweise und abhängig von Art und Umfang der jeweiligen Massnahmen.
Mitwirkung vor Ort und Online
Bei der Erarbeitung der Strategie legt die Stadt Zürich grossen Wert auf den Einbezug der Bevölkerung sowie relevanter Anspruchsgruppen. Über die Mitwirkungsplattform der Stadt Zürich kann die Bevölkerung ab Oktober Hinweise und Empfehlungen einbringen. Ergänzend dazu finden auf den Pilotfriedhöfen Sihlfeld, Nordheim und Witikon Veranstaltungen statt, die einen direkten Austausch zu konkreten Fragestellungen ermöglichen.
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